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Sonntag, 26. Juli 2020

DEL-Saisonstart noch nicht fix terminiert: „Endgültige Entscheidung über geplanten Termin für Saisonauftakt fällt erst im Rahmen einer Direktoratssitzung“, sagt Aufsichtsrats-Vorsitzender Jürgen Arnold

Die endgültige Entscheidung bezüglich eines fix geplanten Termins für den Saisonstart in der DEL ist immer noch nicht gefallen.

Foto: imago-images

„Wir wollen in jedem Fall so früh wie möglich starten. Eine endgültige Entscheidung über einen geplanten Termin für den Saisonstart in der DEL fällt aber erst im Rahmen einer Direktoratssitzung Ende Juli oder Anfang August.“ Mit diesen Worten hat Jürgen Arnold, Vorsitzender des DEL-Aufsichtsrates, am Wochenende gegenüber Eishockey NEWS Spekulationen beendet, wonach der offizielle Starttermin schon für den 13. November festgezurrt worden sei.

Nach den Worten von Jürgen Arnold soll vielmehr erst in einer Sitzung des sogenannten Direktorats noch einmal intensiv mit dem Deutschen Eishockey-Bund die Sachlage diskutiert und erörtert werden. Knackpunkt der Diskussionen ist nach wie vor der Deutschland Cup (5. bis 8. November in Krefeld). „Wir haben mehrfach erwähnt, dass wir diesen internationalen Fix-Termin und die damit verbundenen Interessen des DEB respektieren“, erklärt Jürgen Arnold. Auf der anderen Seite hat der Verband mehrfach erläutert, dass er am Vorbereitungsturnier der Nationalmannschaft – vor allem im Hinblick auf die anstehende WM 2021 – festhalten wolle. Allerdings: Bislang liegt auch für den Veranstaltungsort Krefeld noch kein genehmigtes Hygienekonzept örtlicher Behörden vor, das eine größere Veranstaltung vor Zuschauern erlauben würde.

Zurück zu den Überlegungen eines geplanten Saisonstarts in der Deutschen Eishockey Liga. Nimmt man das aktuelle Verbot für Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober als Fixpunkt, kommen für die DEL nach wie vor mehrere Varianten infrage. Man könnte zum Beispiel schon am Wochenende 30. Oktober/1. November beginnen, da aber höchstwahrscheinlich mit stark eingeschränkten Zuschauerzahlen oder gar „Geisterspielen“. Ferner bestünde die Möglichkeit, ein erstes Wochenende rund um den Deutschland Cup zu platzieren, der dann teilweise auch parallel laufen könnte. Die Abstellung von Nationalspielern seitens der 14 Clubs wäre in diesem Fall obligatorisch. Und letztlich ist auch nach wie vor der Saisonstart nach dem Deutschland-Cup-Wochenende – entweder unter der Woche an einem Dienstag (das wäre dann der 10. November, wobei dieser Termin mit der avisierten zweiten Runde in der Champions Hockey League kollidieren würde), oder eben erst am schon von vielen Medien erwähnten Freitag, den 13. November, eine Option für alle Beteiligten.

Alles allerdings unter der Voraussetzung, dass die allgemeine Pandemie-Lage Großveranstaltungen im Sport erlaubt und Hygienekonzepte von örtlichen Behörden genehmigt werden, die auch Zuschauer erlauben. Und zwar in einer Größenordnung, die jeweils für die einzelnen Clubs wirtschaftlich vertretbare Rahmenbedingungen darstellen. All diese Fragen können aktuell noch nicht (seriös) beantwortet werden. Auch dies sind Gründe, weshalb sich alle Beteiligten mit Aussagen zu offiziell fixen Startterminen bedeckt halten.
Wolfgang Karl


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Notizen

  • vor 24 Minuten
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 23 Stunden
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • gestern
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 2 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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