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Mittwoch, 8. Juni 2022

„Kann es kaum erwarten, dass es losgeht“ Starke Saison und couragierter Auftritt bei der WM in Finnland: Berlins Kai Wissmann unterschreibt NHL-Vertrag bei den Boston Bruins

Kai Wissmann wechselt zu den Boston Bruins.

Foto: imago images/Passion2Press/Markus Fischer

Kai Wissmann ist für seine starke Saison und seinen Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Finnland belohnt worden. Der 25-jährige Verteidiger der Eisbären Berlin hat bei den Boston Bruins einen Entry-Level-Vertrag für die kommende Saison unterschrieben und wechselt in die NHL. Bis zu seiner Abreise nach Nordamerika werde er noch am Trainingsbetrieb der Berliner teilnehmen, teilte der Club mit. Sein Cap Hit liegt bei 825.000 Dollar wie die Bruins in ihrer Meldung mitteilten.

„Ich freue mich sehr über den Vertrag bei den Boston Bruins und kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt Wissmann. „Vielen Dank an die Eisbären für die letzten zehn Jahre. Sie haben mir die Möglichkeit gegeben, im Alter von 17 Jahren meine ersten DEL-Spiele zu absolvieren und haben großen Anteil an meiner Entwicklung. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch meiner Familie sowie meinen Trainern und meinen Mitspielern.“

Wissmann wechselte im Alter von 15 Jahren aus Schwenningen nach Berlin. Über den Nachwuchs der Eisbären Juniors arbeitete sich der Defensivspieler in die Profimannschaft der Eisbären und debütierte im Oktober 2014 in der Deutschen Eishockey Liga. Für den Hauptstadtclub lief der Rechtsschütze bis zuletzt in insgesamt 341 DEL-Spielen auf und sammelte in diesen Partien 87 Scorerpunkte (7 Tore, 80 Assists). In den beiden vergangenen Spielzeiten gewann er mit den Eisbären die Deutsche Meisterschaft und fungierte zudem als Assistenz-Kapitän.

Der 1,94 Meter große und 94 Kilogramm schwere Defensivspieler absolvierte in der abgelaufenen Saison 2021/22 sämtliche Pflichtspiele der Berliner und war mit einer Plus-Minus-Quote von plus 31 der Top-Verteidiger der DEL-Hauptrunde. Für die deutsche Nationalmannschaft feierte Wissmann in sein WM-Debüt. In der NHL wird der ungedraftete Verteidiger damit mit 25 Jahren zum Spätstarter.

Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer sagt: „Wir sind sehr stolz und freuen uns unglaublich für Kai. Jeder Eishockeyspieler träumt davon, einen NHL-Vertrag zu unterschreiben. Kai hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung genommen und ist zu einem der besten Verteidiger der gesamten Liga gereift. Durch seine beständig starken Leistungen hat er sich diesen Kontrakt verdient. Dieser Wechsel ist aber auch eine Bestätigung unserer guten Arbeit. Die Eisbären sind ein sehr guter Club für junge Talente.

 


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Mit André Schrader wird ein deutscher Schiedsrichter bei den Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina mit dabei sein. Der 36-Jährige wurde nach 2014 und 2022 bereits zum dritten Mal vom Eishockey-Weltverband IIHF für Olympische Winterspiele nominiert.
  • vor 12 Stunden
  • Bei der U18-Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) der Frauen hat die deutsche Auswahl ihren zweiten Turniersieg gefeiert. Durch Doppelpacks von Alexandra Boico und Charleen Poindl sowie ein Tor von Annika Stephainski gelang ein 5:1 gegen Italien. Am Samstag trifft die DEB-Auswahl auf Japan.
  • gestern
  • Paul Vinzens von den Blue Devils Weiden wurde von der DEL2 als U21-Förderspieler des Monats Dezember 2025 ausgezeichnet. Der 20-jährige Stürmer erzielte im Monat Dezember sechs Punkte in acht Spielen (drei Tore, drei Assists) und hatte eine Plus/Minus-Bilanz von +6.
  • gestern
  • Stürmer Leon Tettenborn hat seinen Vertrag beim Nord-Oberligisten Herner EV aufgelöst. Der 20-Jährige war im Sommer aus Kassels Nachwuchs gekommen, blieb in 31 Punktspielen jedoch punktlos. Nun zieht es Tettenborn nach Angaben der Miners zu einem Regionalligisten.
  • gestern
  • NHL am Mittwoch: Tim Stützle sorgte beim 8:4-Kantersieg Ottawas bei den New York Rangers per Empty-Net-Goal für den Endstand. Es war sein 20. Saisontor. Außerdem: New Jersey - Seattle 3:2 n.V. (23 Paraden von Philipp Grubauer für Seattle), Buffalo - Philadelphia 5:2, Los Angeles - Las Vegas 2:3 n.V.
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