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Freitag, 30. Dezember 2022

Die PENNY DEL am Freitag München gewinnt Top-Spiel gegen Wolfsburg, Rowney mit Hattrick in Frankfurt, Ingolstadt gewinnt Derby gegen Augsburg

Auch im Spitzenduell zwischen dem EHC Red Bull München (dunkelblaue Trikots) und den Grizzlys Wolfsbrug ging es heiß her. Am Ende sicherten sich die Müncher weitere drei Zähler. Foto: IMAGO / kolbert-press.

Die PENNY DEL fand mit ihren Begegnungen am Freitagabend einen würdigen Abschluss für das Jahr 2022: Ein spannendes Spitzenduell in München, viele Tore in Frankfurt und eine packende Partie am Straubinger Pulverturm. Auch das Derby zwischen Ingolstadt in Augsburg hatte es in sich. Und die 4815 Zuschauer in der erstmals seit über drei Jahren ausverkauften Saturnarena bekamen auch einiges geboten. 4:0 führten die Hausherren bereits nach der Hälfte der Spielzeit, Wojciech Stachowiak hatte da schon einen Doppelpack erzielt. Nachdem Charles Bertrand auch seinen Doppelpack perfekt machte (36.), war für Dennis Endras im Augsburger Gehäuse Schluss. Für ihn übernahm Markus Keller und ließ keinen Puck mehr passieren. Der Augsburger Treffer im letzten Drittel war nurmehr Ergebniskorrektur.

Spannend war auch das Spitzenduell der Liga zwischen dem EHC Red Bull München und den Grizzlys Wolfsburg. Nachdem die Hausherren bereits durch einen Treffer führten, erhöhte Ex-Grizzly Chris DeSousa zu Beginn des zweiten Abschnittes auf 2:0. Wenig später brachte Dustin Jeffrey die Wolfsburger aber auf einen Treffer ran. Doch der Anschluss hielt nicht lange. Denn dann beschenkte sich Yasin Ehliz zu seinem 30. Geburtstag, sorgte dafür, dass sein Scoring Streak auch im elften Spiel in Folge nicht reißt und traf zum 3:1 (26.). Sekunden vor Ende des zweiten Drittels traf Jeffrey zum zweiten Mal. Am Ende konnten die Münchner aufs verwaiste Grizzlys-Gehäuse alles klar machen.

Schon früh stellte Frankfurt gegen Schwenningen die Weichen auf Sieg. Nach dem Shorthander von Carter Rowney, dem 2:0 durch Kevin Maginot, dem nächsten Treffer von Rowney (13.) und dem Tor in doppelter Überzahl durch Dominik Bokk führten die Löwen bereits zur ersten Pause mit 4:0. Lange passierte im zweiten Abschnitt nichts, bis Rowney seinen Hattrick in Überzahl perfekt machte (31.). Im Schlussabschnitt hielten die Wild Wings dann zwar besser dagegen, konnten aber mit ihren zwei Treffern nichts am Spielausgang ändern.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Die Ice Tigers wollten vor dem Jahreswechsel ihrer schlechten Dezemberform noch einen guten Abschluss verpassen und zeigten das zuhause gegen die Kölner Haie mit Toren von Dennis Lobach und Dauerscorer Dane Fox. Doch mit einer Zwei-Tore-Führung nach zwei Dritteln ging es nicht in die Kabinen, da Nicholas Bailens Puck nach einer kuriosen Flugbahn den Weg ins Nürnberger Tor fand (34.). Durch einen Doppelschlag von Daniel Schmölz im Schlussbanschnitt kam Nürnberg den drei Punkten näher, da half auch ein später Kölner Treffer nichts mehr.

Mit breiter Brust kamen offenbar die Bietigheim Steelers nach Mannheim. Denn lange hielten sie ordentlich mit und egalisierten noch im ersten Drittel eine Führung der Adler aus der zweiten Minute, als Guillaume Naud im Powerplay zum Ausgleich traf (18.). Die Quadratstädter kamen erst mit einem Schlagschuss von Borna Rendulic wieder in Führung und griffen im letzten Drittel noch einmal richtig an. Im Powerplay gelang früh ein weiterer Treffer für die Adler, am Ende setzten sie noch einen weitere Treffer drauf.

Schnelle Treffer gab es bei der Partie der Straubing Tigers und den Eisbären Berlin. Nach der Berliner Führung im ersten Drittel brauchten die Hausherren nur 34 Sekunden, um den Gleichstand herzustellen. 32 Sekunden später waren die Berliner schon wieder vorne. Als Kevin Clark im zweiten Drittel dann auf 3:1 für die Gäste erhöhte, stellte Jason Akeson nur Sekunden später den gleichen Abstand wieder her. Nachdem Straubing im letzten Drittel ausglich, ging es in die Overtime. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen: dank eines Treffers von JC Lipon mit einem besseren Ausgang für die Tigers.

Ein zumindest vom Ergebnis her eher unaufgeregtes Duell lieferten sich die Düsseldorfer EG und die Fischtown Pinguins. Nach einem Powerplaytreffer von Jan Urbas und dem Ausgleich von Bernhard Ebner war es Stephen Harper, der etwa zehn Minuten vor Ende die DEG nochmals in Führung brachte. Auch wenn Bremerhaven viel Druck machte und den Goalie rausnahm, Joonas Järvinen konnte Sekunden vor Ende ins leere Tor zum 3:1-Endstand treffen.

Max Danhauser


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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 13 Stunden
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 19 Stunden
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
  • vor 3 Tagen
  • Im Spiel um Platz 3 beim Turnier in Pardubice gewann am Sonntag Köln gegen Straubing mit 5:1. Gregor MacLeod, Louis-Marc Aubry, Veli-Matti Vittasmäki, Nate Schnarr und Jan Luca Sennhenn trafen für die Haie. Marcel Brandt erzielte das Tor der Tigers.
  • vor 5 Tagen
  • Die Dresdner Eislöwen haben ihr Testspiel am Samstag im tschechischen Litvinov mit 4:2 gewonnen. Die Tore für den abstiegsgefährdeten DEL-Club erzielten Travis Turnbull, Tomas Sykora, Rourke Chartier und Tomas Andres.
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