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Donnerstag, 16. November 2023

PENNY DEL am Donnerstag: Hungereckers Doppelpack verhilft Schwenningen zum Sieg, Berlin gewinnt knapp mit 3:2 in Augsburg

Die Schwenninger Wild Wings feierten am Donnerstag einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Grizzlys Wolfsburg.
Foto: City-Press

Mit zwei vorgezogenen Partien ist am Donnerstag der 19. Spieltag in der PENNY DEL eröffnet worden. Dabei gab es zwei Auswärtssiege. Tabellenführer Berlin hielt sich beim knappen 3:2 in Augsburg schadlos, während Schwenningen zu einem Overtime-Erfolg in Wolfsburg kam.

Der Erfolg von Spitzenreiter Berlin stand nach souveräner 2:0-Führung nach 20 Minuten allerdings gerade in der Schlussphase auf des Messers Schneide, denn Augsburg war nach dem Anschlusstreffer von Esposito zum 2:3 in der 46. Minute das aktivere und bessere Team. Am Ende hatten es die Eisbären vor allem engagierter Abwehrarbeit und einem überragenden Jake Hildebrand im Tor zu verdanken, dass sie den siebten Auswärtserfolg in Serie einfahren konnten. „Wir haben insgesamt nicht gut gespielt, aber wir nehmen trotzdem drei Punkte mit  nach Berlin“, so Eisbären-Trainer Serge Aubin nach Spielende am Mikro bei MagentaSport.

Im frühen Abendspiel gelang Schwenningen ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung in Wolfsburg. Damit überholten die Wild Wings den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz sechs aufgrund des besseren Torverhältnisses. Dabei führten die Gastgeber nach dem ersten Drittel noch mit 2:0, doch Schwenningen fand ab dem Mitteldrittel besser ins Spiel. Ausschlaggebend für den Erfolg der Gäste waren zwei Treffer in Überzahl und glänzend disponierte Doppeltorschütze Phil Hungerecker. In der Overtime hatte Wolfsburg bei eigener Überzahl die Chance auf den Extrapunkt, konnte die numerische Überlegenheit aber nicht nutzen. Stattdessen gelang Hungerecker der Siegtreffer.

„Schwenningen hat aus wenig Chancen viel gemacht und wir haben einfach zu wenige Tore geschossen“, so die nüchterne Analyse von Wolfsburgs Trainer Mike Stewart nach Spielende bei MagentaSport. Und Phil Hungerecker sagte: „Wir haben trotz des Rückstandes nie den Glauben verloren, das Ding noch drehen zu können. Es trotz allem ein hartes Stück Arbeit.“


DIE SPIELE IM STENOGRAMM

Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings
3:4 n.V. (2:0, 0:2, 1:2, 0:1)

Tore: 1:0 (8.) Miele, 2:0 (12.) Archibald, 2:1 (30.) Trivellato, 2:2 (41.) Hungerecker, 2:3 (52.) Taylor Spink, 3:3 (55.) Machacek, 3:4 (63.) Hungerecker; Strafminuten: Wolfsburg 6 plus 10 Minuten Disziplinarstrafe für Machacek, Schwenningen 8 plus 10 Minuten Disziplinarstrafe für Pfaffengut; Zuschauer: 2.503.

Augsburger Panther – Eisbären Berlin
2:3 (0:2, 1:1, 1:0)

Tore: 0:1 (7.) Wissmann, 0:2 (9.) Byron, 1:2 (27.) Hakulinen, 1:3 (37.) Noebels, 2:3(46.) Esposito; Strafminuten: Augsburg 4, Berlin 10; Zuschauer: 5.146.


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • vor 15 Stunden
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • gestern
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
  • vor 2 Tagen
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
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