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Donnerstag, 5. März 2026

Vor dem 49. DEL-Spieltag Schlüsselspiel in Nürnberg, Haie-Coach Jalonen kündigt vor Mannheim-Spiel Rotation an

Um wichtige Punkte geht es im Freitagsduell für Nürnberg um Julius Karrer (links) und für Berlin um Leo Pförderl.
Foto: City-Press

Für die Nürnberg Ice Tigers läuft derzeit die Woche der Wahrheit – gelingt der Sprung in die erste Playoffrunde oder nicht? Am 49. Spieltag der PENNY DEL empfangen die Franken den amtierenden Meister Eisbären Berlin. Es ist ein Duell mit Druck für beide.

Zum einen für Berlin. Der Titelverteidiger liegt noch einen Zähler hinter dem sechsten Rang, der das Freilos ins Viertelfinale brächte. Diesen haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven inne, die sich dem ERC Ingolstadt erwehren müssen. Tendenziell stehen die Chancen der Pinguins dafür nicht schlecht, denn Ingolstadt hat nach der Pause noch nicht zur Form gefunden. Und: Sechs der jüngsten acht Duelle an der Küste gewannen die Pinguins.

Zum anderen muss auch Nürnberg ins Laufen kommen. So wie im Schlussdrittel der 2:5-Niederlage am Mittwoch gegen Schwenningen, so „müssen wir jeden Wechsel bis zum Ende der Saison spielen“, meinte Coach Mitch O'Keefe. „Mit hoher Intensität und Wettkämpfer-Einstellung.“ Die Ice Tigers liegen auf Rang zehn und haben vermeintlich komfortable sechs Punkte Vorsprung auf den Sommerurlaubsplatz elf. Doch Nürnberg wartet seit sechs Partien auf einen Heimsieg gegen Berlin. Und Verfolger Augsburger Panther hat mit Schlusslicht Dresdner Eislöwen am Freitag die nominell leichteste Aufgabe. Allerdings haben nach der Olympia-Pause alle Teams besser abgeschnitten als Nürnberg und Augsburg – es ist gerade ein Schneckenrennen um Platz zehn.

Besonders formstark sind, als wäre die Pause nicht gewesen, weiterhin die Kölner Haie. Sie reisen zu einem Spitzenspiel zum Tabellendritten Adler Mannheim – da riecht es schon nach Playoffs. Haie-Trainer Kari Jalonen aber wird angesichts der bereits perfekten Hauptrundenmeisterschaft womöglich nicht seine Topformation aufbieten. „Es ist nun eine gute Zeit, unsere Spieler zu rotieren“, kündigte er an. „Manche brauchen eine Pause, andere brauchen ein Spiel. Wir können das in den ausstehenden vier Spielen umsetzen.“ Wer kann, der kann.

Formstark sind auch die Straubing Tigers, die Platz zwei erobert haben. Sie haben die Schwenninger Wild Wings zu Gast, die durch den Sieg in Nürnberg die Teilnahme an der ersten Playoffrunde so gut wie in der Tasche haben. Bekanntermaßen werden die Löwen Frankfurt und ihr Freitagsgegner Iserlohn Roosters dort nicht respektive aller Voraussicht nicht antreten.

Last but not least steht für die Grizzlys Wolfsburg das Spiel beim EHC Red Bull München an. Im ersten Aufeinandertreffen der Saison im SAP Garden schenkten die Niedersachsen den Bayern sieben Treffer ein. Da ist noch eine Rechnung offen.

Martin Wimösterer

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

19:30 Nürnberg - Berlin 2.50|4.10|2.35
19:30 Frankfurt - Iserlohn 2.15|3.95|2.80
19:30 Straubing - Schwenningen 1.77|4.30|3.60
19:30 Mannheim - Köln 2.15|4.00|2.80
19:30 Augsburg - Dresden 1.45|5.00|5.50
19:30 Bremerhaven - Ingolstadt 2.60|4.00|2.30
19:30 München - Wolfsburg 1.55|4.70|4.70

 

(Stand: 05.03.2026, 17.30 Uhr)

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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 18 Stunden
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 2 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 3 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 3 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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