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Donnerstag, 12. März 2026

Vor dem 51. DEL-Spieltag Europa-Ticket, Viertelfinalplatz, Rang acht: Welches Team zum Hauptrundenabschluss noch nach was strebt

Im Münchner SAP Garden geht es am Freitag auch um ein CHL-Ticket: Straubing (links Marcel Brandt) und München (rechts Jeremy McKenna) kämpfen am abschließenden Wochenende noch um Platz zwei.
Foto: City-Press

Das letzte Wochenende der PENNY DEL-Hauptrunde 2025/26 ist da, die finalen Entscheidungen um die Playoffs stehen an. Schon am Freitag könnten welche fallen. Ein Blick auf die wichtigsten Schnittstellen.

Hauptrundensieger
Diesen Titel haben sich die Kölner Haie schon vor dem Freitagsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg gesichert. Die Haie könnten aber mit aktuell 113 Zählern noch den DEL-Punkterekord in einer 52-Spielrunde knacken – dieser steht bei 116 Punkten.

Europa-Fahrkarte
Neben dem Hauptrundensieger qualifiziert sich auch der zu Hauptrundenende Tabellenzweite für die Champions Hockey League 2026/27. Ranginhaber Straubing Tigers (101 Punkte, Torverhältnis +42) kann am Freitag in jedem Fall schon mal einen Konkurrenten darum aus dem Weg räumen. Dafür müssten sie ihre Siegesserie auf zehn Spiele ausbauen und beim EHC Red Bull München (97 Punkte, +48) gewinnen. Das gelang in den vergangenen zehn Jahren nur selten. Schärfster Rivale für die Tigers ums CHL-Ticket sind die Adler Mannheim (100 Punkte, +60). Sie treten am Freitag zum Klassiker bei den Eisbären Berlin an, wo sie seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen haben.

Heimvorteil im Viertelfinale
Köln, Straubing und Mannheim haben diesen bereits gesichert. Als viertes Team wird, passiert kein Wunder mehr bei sechs Punkten und vier Toren Vorsprung auf den ERC Ingolstadt, München dazustoßen. Klar ist: Mit jedem Punkt des EHC bzw. Punktverlust des ERC am Freitag ist die Sache entscheiden. Auch Ingolstadt empfängt am Freitag zu einem Derby – die Augsburger Panther.

Letzter Freifahrtschein ins Viertelfinale
Die Eisbären Berlin und die Fischtown Pinguins Bremerhaven in dafür im Rennen. Berlin hat zwar zwei Punkte und ein Tor Vorsprung, allerdings auf dem Papier das härtere Restprogramm. Der Titelverteidiger spielt gegen Mannheim und München – immerhin zuhause. Bremerhaven tritt am Freitag bei den Nürnberg Ice Tigers an und begrüßt zum Abschluss Schlusslicht Dresdner Eislöwen. Das Frankenland war zuletzt selten ein gutes Pflaster für die Pinguins (nur zwei Siegen in den vorigen neun Gastspielen).

Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde
Berlin und Bremerhaven können nicht mehr schlechter als Siebter werden, der achte Platz ist noch offen. Darum streiten sich die vorgepreschten Schwenninger Wild Wings (69 Punkte, Torverhältnis -9), die Grizzlys Wolfsburg (68, -1) und die Nürnberg Ice Tigers (65, -15). Für Nürnberg muss neben Siegen gegen Bremerhaven und in Frankfurt schon viel zusammenlaufen. Schwenningen könnte mit drei Punkten gegen die Iserlohn Roosters am Freitag den Platz perfekt machen, sofern Wolfsburg gegen Köln punktlos bleibt.

Letztes Playoffticket
Das wird an die Ice Tigers gehen. Nur noch rein theoretisch haben Augsburg (sechs Tore und 20 Tore Rückstand) Chancen, vorbeizuziehen. Augsburg trifft in Ingolstadt an und hat am Sonntag Wolfsburg zu Gast.

Abstiegsplatz
Die Entscheidung ist bereits vor einiger Zeit gefallen: Die Dresdner Eislöwen sind sportlicher Absteiger. Auf ihrer – je nach Playoff-Ausgang der DEL2 – etwaigen Abschiedstour aus der ersten Liga haben sie am Freitag Kellerbruder Löwen Frankfurt zu Gast, am Sonntag könnten die Eislöwen in Bremerhaven das Zünglein an der Waage im Kampf um Platz sechs spielen.

Martin Wimösterer

Die Spiele in der Übersicht mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

19:30 Berlin - Mannheim 2.20|4.10|2.65
19:30 Nürnberg - Bremerhaven 2.45|4.10|2.40
19:30 Dresden - Frankfurt 2.95|4.20|2.05
19:30 Ingolstadt - Augsburg 1.45|5.00|5.75
19:30 München - Straubing 2.05|4.20|2.90
19:30 Schwenningen - Iserlohn 1.50|4.90|5.00
19:30 Wolfsburg - Köln 2.55|4.10|2.30

 

(Stand: 12.03.2026, 16.50 Uhr)

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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 6 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • gestern
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
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