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Freitag, 7. Januar 2022

Die PENNY DEL am Freitag DEG mit siebter Niederlage in Folge, Bremerhaven gewinnt Verfolgerduell, Wild Wings bauen Siegesserie aus

13 Treffer fielen beim letzten Aufeinandertreffer beider Teams, elf waren es diesmal. Doch spannend war die Partie von Düsseldorf (schwarze Trikots) gegen die Berliner dennoch.

Foto: IMAGO / Andreas Gora

Weniger los als sonst, aber trotzdem furios: die Freitagsspiele. Corona hat die PENNY DEL zwar erwischt, was sich auch am 40. Spieltag am Freitag zeigte. Denn die Hälfte aller Partien konnte coronabedingt nicht gespielt werden. Doch sechs Teams duellierten sich und sorgten mit drei Begegnungen für einen unterhaltsamen Eishockeyabend.

Wenn die Düsseldorfer EG gegen die Eisbären Berlin spielt, dann verspricht das eine Menge Tore. 13 fielen bei ihrer letzten Begegnung in Berlin, am Freitag in Düsseldorf waren es elf. Die DEG startete eigentlich gut ins Spiel und konnte Eisbären-Goalie Matthias Niederberger an seiner alten Wirkungsstätte auch zur 1:0-Führung überwinden. Doch Tabellenführer Berlin setzte wenig später zum Gegenschlag an und bewies, warum sie die aktuell besten Auswärtsmannschaft der Liga sind. Dreimal spielten sie um das Gehäuse der Düsseldorfer herum, fanden einen Abnehmer und netzten jeweils ein. Schon früh im zweiten Drittels führten die Hauptstädter mit 4:1. Doch die DEG gab sich nicht auf und machte das Spiel wieder spannend. Binnen weniger Minuten kamen sie mit den Treffern von Daniel Fischbuch und Tobias Eder wieder auf ein 3:4 heran. Zu Beginn des Schlussabschnitts glich Düsseldorf aus und sorgte noch einmal für spannende Minuten. Doch Blaine Byron brachte die Eisbären mit seinem zweiten Treffer des Abenda wieder in Führung und Marcel Noebels setzte ins leere Tor den Deckel zum 7:4 drauf. Für Düsseldorf die siebte Pleite am Stück.

Die Spiele im Stenogramm (3 Einträge)

 

 

Köln arbeitete in Schwenningen anfangs eigentlich gut nach vorne, doch im ersten Drittel trafen die Hausherren. Travis Turnbull war für die Wild Wings erfolgreich und setzte damit seine Scoring-Streak von sechs Spielen fort. Und noch eine Serie sollte dadurch halten: Der Treffer fiel in Kölner Unterzahl. Damit war es das zwölfte Gegentor in den vergangenen sechs Partien mit einem Hai weniger auf dem Eis. Schwenningen legte nach, Köln kam Dank guter Arbeit nach vorne wieder ran. Sekunden vor Ende glichen die Haie die Partie mit einem Handgelenkstreffer von Jan Luca Sennhenn nochmal aus. Spannung bis zu Ende – mit dem besseren Ausgang für die Wild Wings nach Penalty-Schießen. Turnbull erzielte den entscheidenden Treffer und sorgte dafür, dass sich sein Team den fünften Erfolg in Folge sichern und den Abstand zum Tabellenende weiter ausbauen konnte.

Viel Spannung versprach auch die Partie zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und dem ERC Ingolstadt. Denn die Schanzer hätten sich mit einem Sieg an den Pinguins bis auf Platz vier nach vorne schieben können. Beim Duell der Viertplatzierten Pinguins und dem Tabellensechsten war ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis zu sehen. Doch ihre Kräfte maßen die Akteure auch abseits des Pucks. Immer wieder hagelte es Strafen. Unter anderem fünf Minuten für beide Teams nach einem Faustkampf zwischen Bremerhavens Christian Wejse und Ingolstadts Colton Jobke. Beide Teams ließen ihre Überzahlchancen aber ungenutzt. Ausgeglichen blieb die Partie auch über die vollen 60 Minuten. Einen Sieger fand man erst nach einer Zusatzschicht. Und da nutze Bremerhaven eine Überzahlsituation aus und traf zum 2:1 Endstand.

Max Danhauser


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 11 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • gestern
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
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