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Montag, 2. Mai 2022

Panther bestätigen Abschied: Karriereende mit 36 Jahren: Angreifer Chris Bourque kehrt nicht nach Ingolstadt zurück

Nach dem letzten Spiel seiner Karriere in der 1.Playoff-Runde gegen Köln wird Chris Bourque von Teamkollege Davis Koch getröstet.
Foto: IMAGO / Stefan Bösl

Chris Bourque wird in der kommenden Saison nicht zum ERC Ingolstadt in die PENNY DEL zurückkehren. Der 36-Jährige wird seine Profi-Karriere nach 17 Jahren beenden, wie er selbst bereits am Samstag via Twitter bekannt gab. Die Panther bestätigten den Abschied ihres Angreifers am Montag. Der Stürmer wechselte erst im Sommer 2021 vom EHC Red Bull München an die Donau und lief 54-mal im Ingolstädter Trikot auf. Dabei gelangen ihm 46 Scorer-Punkte (17 Tore, 29 Vorlagen). In der Serie der 1. Playoff-Runde gegen die Kölner Haie trat Bourque in die Fußstapfen seines Vaters, NHL-Legende Ray Bourque, als er aufgrund von Verletzungen in der ERC-Defensive als Verteidiger aushelfen musste und dabei ebenfalls mit guten Leistungen überzeugen konnte.

Bevor der US-Amerikaner 2019 nach Deutschland wechselte, war er bereits für Lugano und Biel in der Schweiz sowie kurzzeitig in der KHL im Einsatz. Die meiste Zeit seiner Karriere war der Flügelstürmer aber in der AHL aktiv. Mit den Hershey Bears gewann er dreimal die Meisterschaft und war zweimal Top-Scorer der American Hockey League. Für das Team USA nahm er 2018 an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teil.

„Chris kann auf eine großartige Karriere zurückblicken. Er konnte zahlreiche Erfolge feiern, hatte fast immer eine tragende Rolle in seinen Teams und auch bei uns war er ein verlässlicher Scorer. Wir wünschen ihm und seiner Familie für die Zeit nach dem Profi-Eishockey alles Gute“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan zur Entscheidung des Angreifers. Bourque selbst schrieb auf Twitter: "Für 17 Jahre konnte ich den Sport betreiben, in den ich mich schon als kleiner Junge verliebt hatte. Ich will mich bei allen bedanken, die mich auf meinem Weg unterstützt haben, meinen Trainern, den Teamkollegen, den Fans und besonders meiner Familie."


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 12 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 12 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 12 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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