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Mittwoch, 6. März 2019

Erste Playoff-Runde am Mittwoch: Favoriten legen vor: Berlin gewinnt in der Overtime in Straubing, Nürnberg landet Auswärtssieg in Bremerhaven

<p> Ortega (rechts) schießt Berlin zum Overtimesieg in Straubing. Die Eisbären können nun am Freitag mit einem Heimsieg ins Viertelfinale einziehen.Foto: Schindler</p><br/>

Ortega (rechts) schießt Berlin zum Overtimesieg in Straubing. Die Eisbären können nun am Freitag mit einem Heimsieg ins Viertelfinale einziehen.Foto: Schindler


Favoritensiege zum Auftakt der ersten Playoff-Runde in der DEL: Während die Eisbären Berlin am Mittwoch dank des zweifachen Torschützen Austin Ortega in Straubing mit 3:2 nach Verlängerung die Oberhand behielten, kamen die Thomas Sabo Ice Tigers in Bremerhaven zu einem 3:1-Erfolg. Sowohl Berlin als auch Nürnberg können nun am Freitag vor eigenem Publikum schon den entscheidenden, zweiten Sieg landen und damit ins Viertelfinale einziehen.

In der Partie zwischen Bremerhaven und Nürnberg erwischten die Gäste den besseren Start. In der fünften Minute war es Chris Brown, der die Ice Tigers in Führung brachte. Und in der 13. Minute nutzten die Franken eine doppelte Überzahl durch Kapitän Patrick Reimer gar zum 2:0. Bremerhaven wirkte kurzzeitig beeindruckt, kämpfte sich dann aber zurück in die Partie. Der nächste Nackenschlag folgte jedoch in der 28. Minute, als Verteidiger Bender zum 3:0 traf. Und just in dem Moment, als Nehring der Anschlusstreffer zum 1:3 gelang, entwickelte sich auf dem Eis eine wilde Keilerei, in die mehrere Akteure verwickelt waren. Die Folge: 12 Strafminuten auf beiden Seiten, sowie zusätzlich jeweils eine "Diszi" für Nehring und Lalonde.

Das Schlussdrittel verlief dann aber relativ ausgeglichen, wobei Disziplin auf beiden Seiten nach wie vor ein Fremdwort war. Negativer Höhepunkt in dieser Phase war eine große Strafe gegen Bremerhavens Nicholas Jensen, die allerdings keine weiteren Folgen für die Gastgeber hatte. So brachten die Nürnberger den Vorsprung relativ locker über die Zeit.

Das Duell zwischen Straubing und Berlin begann mit vorsichtigem Abtasten auf beiden Seiten und der logischen Folge eines 0:0 nach 20 Minuten. Und obwohl die Tigers im Mitteldrittel nach einem Konter über Ziegler und Filin mit 1:0 in Führung gingen, kamen die Gäste im Mitteldrittel besser ins Spiel. Lohn der Bemühungen war das 1:1 durch Buchwieser, der vor dem Tor am schnellsten reagierte und die Scheibe über die Linie drückte. Im dritten Abschnitt sahen die 5.000 Fans im Stadion am Pulverturm dann wieder einen offenen Schlagabtausch. Den besseren Start erwischten die Eisbären, die durch einen von Ortega abgefälschten Schuss mit 2:1 in Führung gingen. Die Tigers ließen aber nicht locker und kamen in der 47. Minute durch Laganiere (ebenfalls ein abgefälschter Weitschuss) zum verdienten Ausgleich. Einen Aufreger gab es noch im Schlussdirttel, als Berlins Jonas Müller Straubings Vladislav Filin kurz vor der Bande checkte und der Straubinger mit dem Kopf voraus in die Bande prallte. Das Schiedsrichtergespann gab aber trotz vieler Proteste der Gastgeber lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe. Filin konnte anschließend nicht mehr eingesetzt werden. Die Tigers konnten auch die letzte Überzahlmöglichkeit an diesem Abend nicht zu einem Torerfolg nutzen.

So musste die Entscheidung in diesem Duell - wie schon vor zwei Jahren beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams in der ersten Playoff-Runde - in der Overtime fallen. Sowohl Straubing als auch Berlin suchten die Entscheidung mit offensiven Aktionen. Die Tigers überstanden zunächst eine Strafzeit gegen Williams schadlos, liefen kurze später aber in einen Konter, den Ortega mit seinem zweiten Tor an diesem Abend erfolgreich abschloss.


DIE SPIELE IM STENOGRAMM

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Thomas Sabo Ice Tigers

1:3 (0:2, 1:1, 0:0)

Tore: 0:1 (5.) Brown, 0:2 (14.) P. Reimer, 0:3 (28.) Bender, 1:3 (36.) Nehring; Strafminuten: Bremerhaven 31 plus 10 für Nehring plus Spieldauer-Disziplinarstrafe für Jensen, Nürnberg 34 plus 10 für Lalonde; Zuschauer: 4.510.


Straubing Tigers - Eisbären Berlin

2:3 n.V. (0:0, 1:1, 1:1, 0:1)

Tore: 1:0 (24.) Filin, 1:1 (30.) Buchwieser, 1:2 (41.) Ortega, 2:2 (47.) Laganiere, 2:3 (71.) Ortega; Strafminuten: Straubing 16, Berlin 20; Zuschauer: 4.946.




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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Mit dem 20-jährigen Peter Spornberger steht der fünfte Verteidiger im Kader des EHC Freiburg fest. Er kommt von der U20 des Kölner EC. Der italienische Nachwuchsnationalspieler, der auch vier Spiele in der A-Nationalmannschaft vorzuweisen hat, wird noch vor der Saison einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 18 Stunden
  • Verteidiger Andrew MacDonald (32), dessen Kontrakt mit bisher durschnittlich fünf Millionen US-Dollar zu Buche schlug, ist von den Philadelphia Flyers auf die Waiver-Liste gesetzt worden, um seinen Vertrag mit noch einem Jahr Laufzeit aufzulösen.
  • vor 18 Stunden
  • Die Los Angeles Kings haben den jährlich sieben Millionen US-Dollar schweren Vertrag mit Verteidiger-Routinier Dion Phaneuf vorzeitig beendet. Der Kontrakt wäre noch zwei Spielzeiten gelaufen. Der 34-Jährige kam 2018/19 in 67 Partien auf lediglich einen Treffer und fünf Vorlagen.
  • gestern
  • Verteidiger Stefan Rott bleibt dem EV Füssen auch nach dem Aufstieg in die Oberliga Süd erhalten. Der 30-Jährige steuerte zur Meisterschaft und der damit verbundenen Rückkehr in die Drittklassigkeit in 48 Partien 19 Torvorlagen bei.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Jordan Eberle (29) hat einen neuen Fünfjahresvertrag bei den New York Islanders unterschrieben und verdient jährlich 5,5 Mio. US-Dollar. Während er in der Hauptrunde mit 19 Toren und 18 Assists in 78 Partien enttäuschte, war er mit neun Punkten in acht Playoff-Spielen bester Isles-Scorer.

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