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Sonntag, 6. Oktober 2019

Der 9. DEL-Spieltag am Sonntag München stellt Startrekord ein, Düsseldorf feiert siebten Sieg in Serie, Köln und Augsburg weiterhin im Formtief

Luke Adam und die DEG jubelten auch in Wolfsburg.
Foto: City-Press

München bleibt das Maß der Dinge in der DEL. Der Tabellenführer gewann am Sonntag in Bremerhaven auch das neunte Spiel in Folge (Endstand 2:1), hat nun 27 Punkte auf dem Konto und stellte damit den Startrekord Nürnbergs aus dem Jahre 2013 ein. Erster Verfolger der Roten Bullen ist jetzt Titelverteidiger Mannheim, der nach dem 4:1-Sieg in Krefeld 19 Zähler auf dem Konto hat.

Trotz der zweiten Saisonniederlage in Berlin (Endstand 2:5 aus Sicht der Tigers) bleibt Straubing auf Rang drei, dicht gefolgt von der Düsseldorfer EG, die beim 3:2 in Wolfsburg den siebten Sieg in Serie feierte. Auf Rang fünf bleiben die Fischtown Pinguins mit 15 Punkten, gefolgt von den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, die sich mit 5:3 in Schwenningen durchsetzen und nun 14 Zähler auf ihrem Konto haben, sowie Iserlohn (13 Punkte). Nicht gut sieht es aktuell für Augsburg (acht Punkte, Rang 12) und Köln (ebenfalls acht Zähler) aus. Die Panther verloren am Sonntag 3:5 in Iserlohn, Köln musste sich Ingolstadt mit 1:3 beugen.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Einen offenen Schlagabtausch lieferte Bremerhaven dem bis dato souveränen Tabellenführer aus München. Nach dem Führungstreffer von Espeland lag sogar eine Sensation in der Luft, doch Gugulla schaffte noch im Mitteldrittel in Überzahl den Ausgleich. Dem zweiten Treffer für die Gäste durch Voakes (erneut in Überzahl) hatte Bremerhaven aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Mehr Mühe als erwartet hatte Meister Mannheim beim Gastspiel in Krefeld. Erst zwei Tore im Schlussdrittel durch Plachta und Rendulic besiegelten die 1:4-Niederlage der Pinguine. Youngster Stützle erzielte das zwischenzeitliche 2:1 für die Adler und bereitete das 3:1 durch Plachta in Überzahl vor.

Eine verrückte Partie sahen rund 3.500 Zuschauer in Iserlohn. Die Roosters legten gegen Augsburg los wie die Feuerwehr und führten nach 20 Minuten mit 3:0. Augsburg wechselte daraufhin den Torhüter (Roy für Keller) und schoss im Miteldrittel ebenfalls drei Tore. Im Schlussabschnitt waren dann aber wieder die Gastgeber an der Reihe: Petan mit seinem zweiten Tor an diesem Abend und Friedrich mit seinem ersten Treffer in dieser Spielzeit nach Verletzungspause sorgten für den 5:3-Endstand.

Die Düsseldorfer EG eilt unterdessen in der DEL weiter von Sieg zu Sieg. Am Sonntag gelang der DEG beim 3:2 in Wolfsburg der siebte Erfolg nacheinander. Dank eines Unterzahl-Tores von Bernhard Ebner sowie eines Powerplay-Treffers von Maximilian Kammerer drehten die Rheinländer im Schlussdrittel die Partie. Bis zur 46. Minute hatten die Grizzlys, die ihre fünfte Niederlage in Folge kassierten, noch in Front gelegen. Dann sorgte die formstarke DEG binnen drei Minuten für die Wende.

Der Lauf der Straubing Tigers fand dagegen in Berlin ein Ende. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Niederbayern beim 2:5 geschlagen geben. Auch in dieser Partie fiel die Entscheidung erst im Schlussdrittel. James Sheppard erzielte mit einem eigentlich harmlosen Schuss, bei dem der Tigers-Schlussmann Sebastian Vogl keine gute Figur machte, in der 43. Minute das 2:1. Nur 92 Sekunden später erhöhte Maxim Lapierre mit seinem zweiten Treffer der Partie auf 3:1. Louis-Marc Aubry beseitigte mit Berlins viertem Tor in der 52. Minute die letzten Zweifel am Erfolg der Hauptstädter.

Mit dem dritten Sieg in dieser Woche klettert der ERC Ingolstadt in der Tabelle wieder nach oben, nachdem die Panther am vergangenen Sonntag noch das Tabellenende geziert hatten. Gegen die Kölner Haie setzte sich Ingolstadt mit 3:1 durch. Ein Powerplay-Tor von Kris Foucault kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte Ingolstadt gegen offensiv weiter erschreckend ideenlose Haie auf die Siegerstraße. Die Domstädter befinden sich nach der siebten Schlappe im neunten Auftritt und nur 16 erzielten Toren im Krisenmodus.

Ebenfalls ihren bereits dritten Sieg in Serie fuhren dagegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg im Abendspiel bei den Schwenninger Wild Wings ein. Dabei machten die Franken aus dem 0:1-Rückstand durch Mike Blunden (12.) bis zur 28. Spielminute eine 4:1-Führung, ehe Patrick Cannone die Partie mit einem Doppelschlag für Schwenningen kurz vor der zweiten Drittelpause (37., 40.) noch einmal spannend machte. 22 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte jedoch schließlich ein Empty-Net-Goal von Austin Cangelosi für die Entscheidung und den 5:3-Endstand für die Ice Tigers um Doppeltorschütze Brandon Buck. Für das Tabellenschlusslicht aus Schwenningen, bei dem diesmal Backup-Goalie Ilya Sharipov zwischen den Pfosten stand und 25 Nürnberger Schüsse parierte, war es indes die dritte Niederlage hintereinander.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 18 Stunden
  • Henrik Huwer übernimmt die Position als Backup-Goalie bei den Tölzer Löwen in der DEL2. In der vergangenen Woche kam Andreas Mechel auf die Löwen zu und bat um eine Auszeit, um seine sportliche Zukunft zu überdenken. Huwer wurde in Mannheim ausgebildet, spielte zuletzt im Nachwuchs der Löwen.
  • gestern
  • Die Ergebnisse der NHL-Spiele aus der Nacht zum Dienstag: Carolina Hurricanes – Ottawa Senators 8:2 (2:0, 3:1, 3:1); Washington Capitals – Arizona Coyotes 3:4 n.P. (0:1, 1:2, 2:0, 0:0, 0:1).
  • vor 2 Tagen
  • DEL2-Spiel der Woche: Auf dem Sender eoTV wird am Dienstag (12. November) das Hessenderby zwischen den Löwen Frankfurt und dem EC Bad Nauheim (Endstand 2:5) vom 01. November um 21:15 Uhr noch einmal in voller Länge ausgestrahlt.
  • vor 2 Tagen
  • Mitch Marner von den Toronto Maple Leafs wird seiner Mannschaft aufgrund einer Knöchelverletzung für mindestens vier Wochen fehlen. Der 22-Jährige zog sich die Verletzung am Samstag bei der Niederlage gegen Philadelphia zu.
  • vor 3 Tagen
  • Nach der dritten Overtime-Niederlage im dritten Spiel hat die deutsche U17-Nationalmannschaft ihr 4-Nationen-Turnier in Cergy (Frankfreich) als Letzter beendet. Das abschließende Spiel gegen die Slowakei endete 4:5 n.V.

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