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Freitag, 11. Oktober 2019

Der 10. DEL-Spieltag am Freitagabend München setzt weiter neue Maßstäbe, Bassen und Eigentor bezwingen Straubing – Köln kommt einfach nicht in Fahrt

Weiter auf der Erfolgswelle: Der EHC Red Bull München hat auch Hauptrundenpartie Nummer zehn für sich entschieden.
Foto: GEPA pictures

Fünf Spiele hatte die DEL am Freitagabend zu bieten - und je zwei davon endeten mit einem bzw. zwei Toren Unterschied. Lediglich in Berlin gestaltete sich die Sache klarer. Unterdessen marschiert München weiter vorneweg.

Der EHC Red Bull München, er hat nun endgültig den alleinigen DEL-Rekord. Auch am zehnten Spieltag der Saison blieben die bayerischen Landeshauptstädter ungeschlagen. Gegen die Grizzlys aus Wolfsburg gelang ihnen ein knapper 3:2-Erfolg, den Daryl Boyle, Justin Schütz und Maximilian Kastner herausschossen.

Ebenso 3:2 schlug Nürnberg seinen Gast aus Straubing. Der frühere Straubinger Angreifer Chad Bassen sorgte mit einem Doppelpack für den vierten Sieg in Folge der Franken, die sich vor allem auch bei ihrem glänzend aufgelegten Goalie Niklas Treutle (28 Saves) bedanken konnten. Für das wohl kurioseste Tor seit Langem sorgte Tigers-Angreifer Travis Turnbull, als er bei angezeigter Strafe ins bereits von Sebastian Vogl verlassene eigene Tor zum 0:1 aus Straubinger Sicht traf (16., Video unten).

Spielstenogramme (5 Einträge)

 

Eines der großen Sorgenkinder der Liga bleiben derweil weiter die Kölner Haie. Gegen die Augsburger Panther gelang der Mannschaft von Neu-Trainer Mike Stewart abermals kein Sieg. Gegen dessen ehemaliges Team aus Augsburg setzte es eine 1:3-Heimniederlage. Sezemsky schnürte bei Steffen Tölzers 700. DEL-Spiel einen Doppelpack. Einzig positive Nachricht im Haie-Lager: Angreifer Marcel Müller feierte nach 511 Tagen sein Comeback.

Den deutlichsten Sieg am Freitag feierten die Eisbären Berlin: 6:2 hieß es am Ende gegen gebeutelte Krefelder. Bereits nach 22 Minuten stand es in der Hauptstadt schon 4:0, ehe die Punguine durch William Besse und Phillip Bruggisser nochmal herankamen. Marcel Noebels und Mark Olver beseitigten aber letzte Zweifel am Heimerfolg. Die Seidenstädter stehen nach der sechsten Niederlage in Folge derzeit auf dem zwölften Tabellenrang.

Auch bei Schlusslicht Schwenninger Wild Wings sieht es alles andere als rosig aus. Das Spiel gegen Bremerhaven verloren die Neckarstädter mit 3:1, was gleichbedeutend mit der vierten Niederlagen in Folge für Trainer Paul Thompson und seine Mannschaft war. Für die Fischtown Pinguins traf Luca Gläser doppelt und avancierte mit seinen ersten beiden DEL-Toren zum Matchwinner.

Enis Morat/Michael Bayer


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • vor 18 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorferkam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er schloss sich im Oktober den Gladiators an und absolvierte 30 Spiele, in denen er ein Tor und fünf Assists verbuchte.
  • vor 22 Stunden
  • Neue Anfangszeit für das Spiel der Zwischenrunde Gruppe 2 in der Oberliga Nord: Die Begegnung zwischen Herford und Leipzig beginnt am kommenden Sonntag bereits um 18 Uhr und nicht um 18.30 Uhr.
  • gestern
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • gestern
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
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