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Montag, 10. März 2025

Ehrung für die Besten der Besten: Leo Pföderl ist „Spieler des Jahres“ der PENNY DEL, Preise auch für Alex Breton und Kristers Gudlevskis

Leo Pföderl (r.) ist Spieler des Jahres der PENNY DEL. Bundestrainer Harold Kreis (l.) würdigte ihn mit lobenden Worten.
Foto: City-Press

Der Sieger steht fest: Leo Pföderl ist „Spieler des Jahres“ in der PENNY DEL. Der 31 Jahre alte Angreifer der Eisbären Berlin erhielt die Auszeichnung am Montagabend auf der DEL Award Show in Köln aus den Händen von Ligageschäftsführer Gernot Tripcke. Die Laudatio hielt Bundestrainer Harold Kreis, der den Tölzer als Spieler beschrieb, der in jedem Spiel auf hohem Niveau abliefere, und ein „inneres Lächeln“ habe. Pföderl, der auch „Stürmer des Jahres“ wurde, sagte mit Blick auf die Meisterschaft: „Der wichtigste (Titel; die Redaktion) fehlt noch.“ Er hatte eine brillante Hauptrunde (26 Tore, 45 Vorlagen) gespielt. Das beeindruckte das Wahl-Gremium, bestehend aus den Kapitänen, Trainern und Sportlichen Leitern der 14 Clubs sowie von Experten von MagentaSport, des Fachmagazins Eishockey NEWS und der PENNY DEL.

Pföderl folgt als „Spieler des Jahres“ auf Nicolas Mattinen, der den Titel im Vorjahr gewann. Auf Mattinens Spuren als „Verteidiger des Jahres“ wandert nun Alex Breton - „daran hätte ich vor ein paar Monaten wahrscheinlich nicht geglaubt“, sagte er. Der Offensivverteidiger des ERC Ingolstadt erreichte als erster Verteidiger seit 2010/11 die 20-Tore-Marke. Seine Panther waren ohnehin der große Gewinner der Veranstaltung: Sie wurden als Hauptrundensieger ausgezeichnet, den Preis nahmen Sportdirektor Tim Regan und Mark French entgegen. Der Coach gewann zum zweiten Mal nach 2023 die Wahl zum „Trainer des Jahres“. French lobte sein Team und meinte: „Wie man auf Widerstände reagiert, formt einen als Coach.“ Im Vorjahr hatte Steve Walker von den Schwenninger Wild Wings in dieser Kategorie gesiegt.

Die Gewinner im Überblick (5 Einträge)

 

Seinen Titel als „Torhüter des Jahres“ verteidigt hat Kristers Gudlevskis. Der Schlussmann der Fischtown Pinguins Bremerhaven schloss den Grunddurchgang mit mehreren Top-Werten unter den regelmäßig eingesetzten Torhütern ab: die beste Gegentorquote (1,91), die beste Fangquote (92,95 Prozent), die meisten Zu-Null-Spiele (fünf). „Ich bin sehr stolz“, sagte er und fügte mit Blick auf den ebenfalls nominierten Maximilian Franzreb an: „Wir haben ein gutes Duo.“

Auf Veit Oswald folgt in der Kategorie „Junior des Jahres“, präsentiert von MagentaSport, Stürmer Kevin Bicker (Löwen Frankfurt). Der Preis des „PENNY Unsung Hero“ ging in diesem Jahr an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sonderpreise gingen an die seit über 25 Jahre für die DEL tätigen Tripcke, Jörg von Ameln (Leiter Spielbetrieb und Nachhaltigkeit) und Katja Brüderer (Leiterin Sponsoring und Events). Das „Tor des Jahres“ schoss Justin Schütz (Kölner Haie), den „Save des Jahres“ landete Florian Bugl (Straubing Tigers) – diese beiden Preise bestimmte eine Zuschauerwahl.

Hinweis: Eine genaue Aufschlüsselung der einzelnen Wahlen finden Sie in unserer kommenden Ausgabe sowie in unserem Playoff-Sonderheft – dieses ist ab Mittwoch am Kiosk und hier direkt in unserem Online-Shop erhältlich.

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor 47 Minuten
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
  • vor einer Stunde
  • Lukas Laub steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) am Wochenende wieder zur Verfügung. Der Stürmer war seit Mitte Dezember ausgefallen.
  • vor 2 Stunden
  • Der EC Peiting (Oberliga Süd) muss für den Rest der Saison auf Angreifer Markus Czogallik verzichten. Er tritt im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester an und wird erst zur kommenden Spielzeit wieder in den Kader zurückkehren.
  • gestern
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das Spiel gehört noch zum 7. Spieltag der Saison.
  • vor 4 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
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