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Dienstag, 24. Januar 2023

46. Spieltag der PENNY DEL am Dienstag Nürnberg gewinnt erneut in München, Mannheim dreht 0:2-Rückstand gegen Wolfsburg, Iserlohn verspielt in Köln Drei-Tore-Führung

Die Nürnberg Ice Tigers um Goalie Niklas Treutle und Oliver Mebus entschieden das bayerische Derby beim EHC Red Bull München um Austin Ortega mit 4:2 für sich.
Foto: imago images/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner

Mit vier Partien startete die PENNY DEL am Dienstag in den 46. Spieltag der Saison 2022/23. Spitzenreiter München büßte dabei erneut vor heimischer Kulisse gegen die Nürnberg Ice Tigers Punkte ein. Die Mittelfranken – zuvor im bisherigen Saisonverlauf auswärts erst mit vier Dreiern – gewannen das bayerische Derby mit 4:2. Im Verfolgerduell drehten die Adler Mannheim gegen die Grizzyls Wolfsburg einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg. Außerdem setzten sich die Schwenninger Wild Wings gegen Schlusslicht Bietigheim mit 5:2 durch und Köln behielt gegen Iserlohn mit 4:3 nach Penalty-Schießen die Oberhand.

Es war die Überraschung des Tages: Obwohl der EHC Red Bull München zwei Drittel lang das überlegene Team war, führte der Spitzenreiter nach 40 Minuten durch Treffer von Justin Schütz und Zack Redmond (in Überzahl) nur mit 2:1. Andrew Bodnarchuk hatte dazwischen für Nürnberg ausgeglichen. Im Schlussabschnitt zogen die Ice Tigers das Spielgeschehen immer mehr an sich, belohnten sich mit dem Ausgleich durch Daniel Schmölz und gingen 1:38 Minuten vor der Schlusssirene durch einen Powerplay-Treffer von Dane Fox sogar in Führung. Per Empty-Netter sorgte Fox zwei Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung und den zweiten Nürnberger Sieg der Saison in München (nach einem 4:3 nach Penalty-Schießen im Oktober). Durch die Niederlage der Roten Bullen verkürzten die zweitplatzierten Adler Mannheim den Rückstand auf München auf elf Zähler. Im Heimspiel gegen Wolfsburg lagen die Adler allerdings durch Tore von Laurin Braun und Spencer Machacek früh mit 0:2 zurück. Joseph Cramarossa brachte die Hausherren aber mit seinem ersten Treffer für Mannheim noch vor der ersten Pause zurück ins Spiel. Nach dem Ausgleich im Mittelabschnitt durch Fabrizio Pilu sorgten Markus Eisenschmid und Tyler Gaudet (ins zu diesem Zeitpunkt verwaiste Gehäuse der Grizzyls) noch für den dritten Mannheimer Sieg in Folge.

Die Spiele in der Statistik (4 Einträge)

 

Einen souveränen 5:2-Heimsieg landeten unterdessen die Schwenninger Wild Wings gegen die Bietigheim Steelers. Nach dem frühen Führungstreffer des Schlusslichts durch Evan Jasper stellten Ville Lajunen (in Überzahl) sowie Alex Trivellato mit zwei Treffern binnen 29 Sekunden die Weichen früh auf Wild-Wings-Erfolg. Daniel Neumann und Phil Hungerecker (per Shorthander) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe Maximilian Renner für Bietigheim nochmals verkürzte. Den Schlusspunkt setzte letztlich Tyson Spink per Empty-Netter. Während sich Schwenningen damit für die 3:4-Niederlage vom Sonntag gegen Frankfurt rehabilitierte, blieben die Steelers zum dritten Mal in Folge ohne Punktgewinn. Nur einen Zähler im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge verbuchten indes die Iserlohn Roosters, die sich den Kölner Haien trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben mussten. Die Roosters, die vor zwei Tagen gegen die Adler Mannheim mit 0:3 den Kürzeren gezogen hatten, konnten sich dabei zunächst auf die Treffsicherheit ihrer Verteidiger verlassen. So netzten mit Sena Acolatse (der jedoch als Angreifer eingesetzt wurde), Colin Ugbekile sowie Tim Bender (in Überzahl) drei Akteure ein, deren eigentliche Hauptaufgabe darin besteht, Gegentreffer zu verhindern. Mit drei Treffern durch Jonathan Matsumoto (in Überzahl), Brady Austin und Mark Olver binnen 6:06 Minuten glichen die Haie, die schon geschlagen schienen, in der Schlussphase aber noch aus. Nach torloser Verlängerung sorgten schließlich Andreas Thuresson und Landon Ferraro im Penalty-Schießen noch für den Heimsieg der Rheinländer.

Sebastian Saradeth


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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 8 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 10 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • gestern
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 4 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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