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Donnerstag, 29. Februar 2024

Vor den Paarungen des 50. Spieltages der PENNY DEL am Freitag: Mannheims Wolf vor Derby gegen Schwenningen: „Die Top Sechs sind unser Ziel“ – Nürnberg will gegen die DEG Platz zehn festigen

Die Adler Mannheim (hier links Max Gildon) erwarten am Freitag die Schwenninger Wild Wings (rechts Tyson Spink) zum Derby.
Foto: IMAGO/Eibner

Noch drei Spieltage, dann ist die Hauptrunde der Jubiläumssaion in der Deutschen Eishockey Liga schon wieder vorbei. An diesem Freitag stehen sieben Paarungen (alle einzeln live und in der Konferenz bei MagentaSport) auf dem Programm. Das Erstaunliche ist, dass weder an der Tabellenspitze, noch im Kampf um die Plätze vier (Heimrecht im Viertelfinale) und sechs (direkte Qualifikation für die Playoffs) sowie im Duell um Platz zehn definitive Entscheidungen gefallen sind.

Im Kampf um das letzte Ticket für die Playoffs – die erste Runde beginnt in dieser Saison ausnahmsweise schon zwei Tage nach Hauptrunden-Ende an einem Sonntag – hat allerdings Nürnberg sehr gute Karten. Die Ice Tigers haben aktuell als Rangzehnter sieben Punkte Vorsprung auf Düsseldorf und können diesen am Freitag im direkten Duell gegen die Rheinländer sogar ausbauen. Frankfurt (55 Punkte) lauert zwar auf Platz elf, doch die Löwen müssen zur gleichen Zeit beim wiedererstarken ERC Ingolstadt antreten.

Vor ganz hohen Hürden stehen unterdessen Iserlohn und Augsburg. Die Roosters empfangen als Rangdreizehnter den amtierenden Meister aus München, während Schlusslicht Augsburg in Bremerhaven antreten muss. Die Fischtown Pinguins stehen, gemeinsam mit Berlin, an der Tabellenspitze (beide Mannschaften weisen aktuell 99 Punkte auf), die Panther haben nach der 2:6-Heimpleite vom Mittwoch gegen Mannheim nach wie vor vier Punkte Rückstand auf Platz 13. Die Mannschaft sowie der Trainerstab um Christof Kreutzer wirkten jedenfalls nach der bitteren Niederlage gegen die Adler frustriert und ratlos, die Fans im Curt-Frenzel-Stadion gar sprachlos.

Ganz anders die Situation in Mannheim: Der prominent besetzte Kader der Adler scheint rechtzeitig zu den Playoffs doch noch in Fahrt zu kommen. Nun ist die Truppe von Cheftrainer Dallas Eakins schon punktgleich mit Schwenningen auf Rang sieben. „Die Top Sechs sind unser Ziel“, sagte deshalb auch Nationalspieler David Wolf vor dem Heimderby gegen die Wild Wings am Freitag.

Um Platz sechs geht es auch noch für die Kölner Haie, die allerdings in Wolfsburg (aktuell mit 84 Punkten auf Platz vier)vor einer schweren Auswärtsaufgabe stehen. Das Top-Spiel der 50. Runde steigt unterdessen im Stadion am Straubinger Pulverturm, wo die heimischen Tigers vor ausverkauftem Haus auf Tabellenführer Berlin treffen.


DIE PAARUNGEN VOM FREITAG:

19.30 Uhr: Bremerhaven – Augsburg

19.30 Uhr: Ingolstadt – Frankfurt

19.30 Uhr: Iserlohn – München

19.30 Uhr: Mannheim – Schwenningen

19.30 UHr: Nürnberg – Düsseldorf

19.30 Uhr: Straubing – Berlin

19.30 Uhr: Wolfsburg – Köln


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Notizen

  • vor 18 Stunden
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das ursprüngliche Spiel war vor einigen Wochen wegen eines Schadens an der Eisfläche abgebrochen worden.
  • vor 3 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 4 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 4 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 5 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
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