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Dienstag, 27. Januar 2026

Die PENNY DEL am Dienstag Kölner Siegesserie reißt gegen Frankfurt, Augsburg besiegt Berlin, München verliert zum 6. Mal in Folge in Schwenningen

Tor für den ERC Ingolstadt zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen die Dresdner Eislöwen. Am Ende gewann Ingolstadt sein Heimspiel und feierte den Heimsieg.
Foto: IMAGO / Fotostand

Am letzten Spieltag vor der Olympia-Pause erwischte es die Kölner Haie nach 16 Siegen in Folge mal wieder mit einer Niederlage – und zwar in der eigenen Arena gegen den Vorletzten aus Frankfurt. Nach zwei Dritteln hatten die Haie noch 1:0 geführte, ehe die Löwen im letzten Drittel das Spiel drehten mit 4:1 gewannen. Frankfurts Verteidiger Tommy Pasanen traf doppelt beim überraschenden Auswärtssieg, bei dem Goalie Cody Brenner eine großartige Leistung bot. Bitter für die Haie: Stürmer Maximilian Kammerer schied bereits im ersten Drittel verletzt aus.

Die um Platz sechs kämpfenden Eisbären Berlin hatten zuletzt in Augsburg sieben Spiele in Folge gewonnen. An diesem Abend blieben die Punkte aber im Curt-Frenzel-Stadion. Alex Blank gleich die Berliner Führung von Ty Ronning aus und Kyle Mayhew erzielte während einer doppelten Überzahl zehn Minuten vor Schluss den vielumjubelten Siegtreffer. Augsburg hielt damit Anschluss an den zehnten Tabellenplatz.

Den fünften Sieg in Folge am Seilersee in Iserlohn holte sich Mannheim beim knappen 2:1-Erfolg. Es war über 60 Minuten eine ausgeglichene Partie, die letztendlich von Kristian Reichel zu Beginn des letzten Drittels entschieden wurde, als er einen Distanzschuss clever ins Iserlohner Tor abfälschte.

Die Spiele vom Dienstag im Stenogramm (7 Einträge)

 

Wenig lohnenswert war erneut Münchens Reisen nach Schwenningen. Der EHC Red Bull hat seit Dezember 2022 nicht mehr bei den Wild Wings gewonnen und kassierte an diesem Abend im Schwarzwald die sechste Niederlage in Serie. Zwar führte München nach 20 Minuten mit 1:0, ab dem Mitteldrittel dominierte aber Schwenningen und erzielte drei Tore zum 3:1-Endstand. Einen Doppelpack schnürte dabei Mirko Höfflin.

Überhaupt nichts zu holen gibt es in dieser Saison für Nürnberg gegen Straubing. Auch die vierte Partie entschieden die Tigers nach 60 Minuten zu ihren Gunsten. Straubing war die aktivere Mannschaft und gewann am Ende verdient mit 3:1. Goalie Henrik Haukeland konnte beim Heimsieg nur einmal überwunden werden.

Ein Muster gibt es in dieser Spielzeit beim Nordderby zwischen Bremerhaven und Wolfsburg. Die ersten drei Begegnungen gingen stets an das Auswärtsteam und auch dieses Mal jubelte der Gast. Wolfsburg gelang in der Verlängerung durch Jimmy Lambert der 3:2-Siegtreffer.

Einen Arbeitssieg fuhr der ERC Ingolstadt gegen das nun seit acht Partien sieglose und abgeschlagene Schlusslicht Dresden ein. Dresden ging mit 1:0 in Führung, ehe Ingolstadt im Mitteldrittel das Spiel drehte und drei Tore erzielte. Austen Keating traf fünf Minuten vor Schluss zum 4:1-Endstand.

Frank Gantert


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Notizen

  • gestern
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 2 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 2 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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