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Samstag, 21. März 2026

Sonntag in der PENNY DEL Pässe und Emotionen im Fokus: Showdown in Wolfsburg um das letzte Viertelfinal-Ticket

Ab ins dritte Spiel: Phil Hungerecker (links, Schwenninger Wild Wings) und Gemel Smith (Grizzlys Wolfsburg) sehen sich am Sonntag in Wolfsburg wieder.
Foto: IMAGO / Eibner

Sonntag, 16.30 Uhr – Anspiel zum Showdown ums Viertelfinale. Die Grizzlys Wolfsburg empfangen die Schwenninger Wild Wings zum dritten und entscheidenden Spiel der ersten Playoffrunde der PENNY DEL.

Und blickt man wie Steve Walker auf die bisherigen Partien, dürfte einige Spannung anstehen. „Beide Spiele hätten in die eine wie die andere Richtung ausgehen können“, meinte Schwenningens Trainer. Es kommt auf die Kleinigkeiten auf dem Eis an, auf das Quäntchen mehr Drang und auf die Schussauswahl. „Wir hatten viele Schüsse, aber ich mochte nicht, von wo wir sie nahmen“, meinte Grizzlys-Trainer Tyler Haskins.

Und es kommt natürlich auch auf die großen Dinge an. Damit meint Walker nicht nur die Führung. „Disziplin und das Puckmanagement sind die wichtigsten Dinge in den Playoffs“, sagte Walker. Dazu steht auch auf die Gesundheit im Fokus – Spencer Machacek bestritt in Spiel zwei nur etwas mehr als vier Minuten. Ob er am Sonntag spielen kann, dazu ließen sich die Grizzlys auf Nachfrage am Samstag nicht in die Karten schauen.

Und es kommt auch auf kühle Köpfe an. Ja nicht hinreißen lassen zu Fouls, ja nicht provozieren lassen. So, wie das Tyson Spink in Spiel zwei bei den Wolfsburgern geschafft hatte. Der Stürmer, ähnlich wie zum Beispiel Mannheims Luke Esposito auf dem Eis als geschickte „Nervensäge“ bekannt, rief nach seinem Tor zum 2:0 ein paar Worte in Richtung der Wolfsburger. Grizzly Luis Schinko ließ die Handschuhe fallen, doch Spink nahm den Kampf nicht an – Schinko musste zehn Minuten zuschauen. Und sein Trainer Haskins die Reihen umstellen. Apropos Tyson Spink: Der Wild Wing ist zu den Playoffs wieder in Top-Form gekommen. In den abschließenden beiden Hauptrundenspielen traf er schon, in Spiel zwei der ersten Playoffrunde punktete er zweimal.

Die Wild Wings bewiesen am Freitag mit dem Rücken zur Wand gute Nerven. Sie glichen die Serie vor euphorisiertem heimischen Publikum in der Helios-Arena aus. Nun geht es zurück nach Wolfsburg. Walker: „Wenn du dem Ausscheiden ins Gesicht blickst, ist es einfach, die Jungs fürs Spiel heiß zu machen.“ Er sagte zudem: „Du musst jeden Wechsel für dich entscheiden.“ Beides gilt nun auch für Wolfsburg im Showdown am Sonntag.

Martin Wimösterer

Das Sonntagsspiel mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

16:30 Wolfsburg - Schwenningen 2.10|4.10|2.90


(Stand: 21.03.2026, 15.38 Uhr)

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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
  • vor 3 Tagen
  • Julius Ramoser muss zum Auftakt der ersten Playoffrunde zusehen. Der DEL-Disziplinarausschuss sperrte den Stürmer der Grizzlys Wolfsburg wegen eines Kniechecks zu Hauptrundenabschluss in Augsburg für ein Spiel. Dazu wird ihm eine Geldstrafe nicht genannter Höhe auferlegt.
  • vor 6 Tagen
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 7 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 8 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
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