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Samstag, 29. Juni 2019

Nach McNeely und Weller weitere prominente Neuzugänge Bruder-Doppelpack für die Tölzer Löwen: Sinisa Martinovic kommt aus Bietigheim, Sasa Martinovic aus Iserlohn

Sinisa (links) und Sasa Martinovic. Fotos: City-Press (2)

Bruder-Doppelpack für die Tölzer Löwen: Der DEL2-Club hat am Freitag die Verpflichtungen von Torhüter Sinisa Martinovic (38) und dessen Bruder Sasa (34) bekannt gegeben. Den Brüdern sei es ein großes Anliegen, gemeinsam in einem Team zu spielen, heißt es in der Pressemitteilung der Löwen. Die beiden sollen nicht die letzten prominenten Spieler sein, die den Kader verstärken. Auch mit Lubor Dibelka, der eigentlich schon in Ravensburg unterschrieben hatte, dort aber seinen Vertrag wieder aufgelöst hat,stehe man in Verhandlungen, hieß es am Mittwoch: "Sobald alle Originale vorliegen (Vertragsauflösung mit Ravensburg, neuer Vertrag mit den Löwen) und im Original unterschrieben sind, hoffen wir, die Verpflichtung von Lubor Dibelka offiziell bekannt geben zu können."

Die Martinovic-Brüder Sinisa und Sasa durchliefen die Nachwuchsabteilung des EV Füssen, gingen dann sportlich verschiedene Wege. Sinisa Martinovic verbrachte den Großteil seiner Karriere in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, feierte unter anderem mit den Bietigheim Steelers und dem neuen Tölzer Trainer Kevin Gaudet zwei Meistertitel und spielte dort zuletzt auch mit den beiden weiteren Tölzer Zugängen Tyler McNeely und Shawn Weller. In Bietigheim hatte er keinen neuen Vertrag erhalten (24 Spiele, Gegentorschnitt 3,12, Fangquote 89,8 Prozent).

Verteidiger Sasa ging aus Füssen in die DEL nach Hamburg, spielte auch in Krefeld, Ingolstadt, Wolfsburg und für Medvescak Zagreb in der EBEL und KHL. Zuletzt spielte er zwei Jahre in Nürnberg und Iserlohn (vergangene Saison vier Tore und neun Vorlagen in 36 Spielen), kommt so insgesamt auf 550 DEL-Spiele sowie noch einmal 105 in der KHL. "Er bringt eine enorme Erfahrung mit und wird unserer Abwehr die nötige Stabilität verpassen", sagt Geschäftsführer Donbeck. "Wo man helfen kann, hilft man", sagt Sasa Martinovic. "Ich werde natürlich versuchen, den jungen Spielern Tipps zu geben. Da muss man als Führungsspieler den Jungen einfach helfen."

Die Gespräche mit den beiden Brüdern seien problemlos verlaufen, wie sowohl Donbeck, als auch Torhüter Silo bestätigten: "Kevin Gaudet und Christian Donbeck haben mich vom Konzept überzeugt. Es war das beste Gesamtpaket, das mir geboten wurde. Wenn ich davon nicht zu hundert Prozent überzeugt wäre, wäre ich nicht gewechselt, da ich in Bietigheim sesshaft bin. Natürlich freue ich mich auch darauf mit meinem Bruder zu spielen. Ich kenne Max Prommersberger, Schwarz, Schlager, McNeely, Weller, Borzecki, die Familien Ehliz und Kathan - jeder hat mir nur Gutes von Bad Tölz erzählt", so Sinisa Martinovic.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 18 Stunden
  • Die New Jersey Devils haben den Vertrag mit dem Nummer-Eins-Pick 2017, Nico Hischier, vorzeitig um sieben Jahre verlängert. Der 20-jährige Center wird dabei ab der kommenden Saison 7,25 Milllionen US-Dollar pro Jahr verdienen.
  • gestern
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr zweites von drei Spielen beim Zwei-Nationen-Turnier in Vierumäki (Finnland) verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 3:6 (2:1, 1:2, 0:3). Die DEB-Torschützen: Julian Lutz, Luca Hauf und Roman Kechter.
  • gestern
  • Fabian Zick wird bei den Starbulls Rosenheim (Oberliga Süd) am Freitagabend im Heimspiel gegen den EV Lindau sein Saisondebüt geben. Der 28-jährige Angreifer musste bisher aufgrund einer Schulterverletzung pausieren.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr erstes von drei Spielen beim Turnier in Vierumäki (Finnland) verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3). Die DEB-Torschützen: Moritz Elias und Roman Kechter.
  • vor 2 Tagen
  • Der Kanadier Kenny Turner hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten und wird ab sofort für Selb in der Oberliga Süd auflaufen. Der Stürmer kam im Sommer von der University of Waterloo, bestritt die Vorbereitung mit den Wölfen und musste seit Saisonstart als überzähliger Ausländer zuschauen.

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