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Freitag, 1. April 2022

59. Spieltag der PENNY DEL am Freitag Straubing sichert sich Heimrecht im Viertelfinale gegen Mannheim – Wichtige Siege im Rennen um Platz zehn für Köln und Iserlohn

Die Bietigheim Steelers hatten im Duell mit den Kölner Haien (1:9) keine Chance und werden die Playoffs in der PENNY DEL somit verpassen. Gleiches gilt für die Schwenninger Wild Wings, die in Ingolstadt mit 0:7 unterlagen.
Foto: IMAGO / Avanti

Viele deutliche Ergebnisse am vorletzten Hauptrunden-Spieltag der Saison 2021/22 in der PENNY DEL: Sowohl die Kölner Haie als auch der ERC, Ingolstadt, der EHC Red Bull München und die Straubing Tigers feierten klare Erfolge im Ligaendspurt. Der deutliche 9:1-Sieg in Bietigheim brachte die Kölner Haie in die komfortable Lage, am Sonntag aus eigener Kraft mit einem Sieg über Ingolstadt das letzte zu vergebende Playoff-Ticket lösen zu können. Die Straubing Tigers sicherten sich im Fernduell mit den Adlern aus Mannheim dank eines 6:3-Erfolgs über den Hauptrunden-Champion aus Berlin Platz vier und das damit verbundene Heimrecht im Playoff-Viertelfinale gegen Mannheim – diese Begegnung steht als einzige in der Runde der besten Acht bereits fest. München sorgte mit dem deutlichen 6:0-Erfolg in Düsseldorf dafür, dass die DEG in der 1. Playoff-Runde kein Heimrecht in den Spielen 2 (und möglicherweise 3) genießt und die Saison als Neunter abschließen wird. Ingolstadt hielt mit einem 7:0-Kantersieg über Schwenningen den Druck auf die spielfreien sechstplatzierten Fischtown Pinguins vor dem abschließenden Spieltag aufrecht. Diese können jedoch am Sonntag aus eigener Kraft ihren sechsten Platz mit einem Erfolg in Wolfsburg verteidigen.

Eine mehr als deutliche Angelegenheit wurde das Duell um Platz zehn zwischen den Bietigheim Steelers und den Kölner Haien. Gegen die zuletzt mehrfach spielfreien Domstädter hatte der Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance und lag bereits nach 20 Minuten mit 0:4 im Hintertreffen. Am Ende stand ein 1:9 auf der Anzeigetafel und für die Schwaben, die vor knapp einer Woche den Verbleib in der PENNY DEL feiern durften, wird die Spielzeit am Sonntag in Berlin zu Ende sein und keine Zugabe in der Endrunde erhalten. Für zwei absolute Urgesteine im Trikot der Steelers war es das letzte Heimspiel für Bietigheim: René Schoofs und Matt McKnight werden ihr DEL-Abenteuer nach einer Saison beenden.

Einen blendenden Start erwischten die Straubing Tigers im Duell mit den Eisbären Berlin und lagen nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0 in Front. Yannik Valenti erhöhte für die Niederbayern in Abschnitt zwei auf 4:0 – der erste DEL-Treffer für den Youngster. Im Schlussdrittel kam der amtierende Meister nochmal auf und verkürzte auf 2:4 und 3:5 – den Deckel auf den Heimsieg der Niederbayern machte jedoch Taylor Leier mit seinen beiden Treffern im Schlussdrittel. Das heißt: Straubing – am Sonntag spielfrei – geht mit Heimrecht direkt ins Viertelfinale gegen Mannheim.

Gewohnt torarm gestaltete sich das Topspiel zwischen Mannheim und Wolfsburg. Die Adler-Führung durch Korbinian Holzer konnten die Grizzlys im zweiten Drittel in Person von Tyler Gaudet ausgleichen. Doch das letzte Drittel gehörte wieder den Hausherren, die dank eines Treffers des jungen Russen Ruslan Iskhakov in doppelter Überzahl erneut in Führung gingen. Borna Rendulic und Matthias Plachta bescherten den Mannheimern mit ihren Treffern einen 4:1-Heimsieg – den zweiten Erfolg im zweiten Spiel unter Rückkehrer Bill Stewart. Platz vier bleibt für die Adler aber auch im Falle eines Erfolgs über Krefeld am Sonntag außer Reichweite – die Stewart-Auswahl muss am 10. April zum Viertelfinalauftakt an den Straubinger Pulverturm reisen. Wolfsburg muss am Sonntag den zweiten Tabellenrang im Fernduell gegen München verteidigen.

Die Spiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


In Düsseldorf stand der Sieger bereits nach 40 Minuten fest: Die DEG sah an diesem Abend kein Land gegen den Tabellendritten aus München, der in Person von Freddy Tiffels sogar einmal in doppelter Unterzahl, und lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:5 zurück. Am Ende sahen die über 8.000 Fans ein ernüchterndes 0:6 gegen die Red Bulls, die so am Sonntag den Grizzlys Wolfsburg noch Platz zwei nach der Hauptrunde abluchsen kann. Ebenso chancenlos war Schwenningen einmal mehr beim ungeliebten Gastspiel in Ingolstadt. 4:0 hieß es für die Panther bereits nach 20 Minuten. Mit Spielende hieß es 7:0 für die Oberbayern, denen das Toreschießen an diesem Abend von den Gästen aus dem Schwarzwald auch sehr leicht gemacht wurde. Für Schwenningen geht die Spielzeit damit am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Nürnberg zu Ende, der Playoff-Zug ist abgefahren.

Mit vier Powerplay-Toren – je zwei auf jeder Seite – startete das Kellerduell zwischen Iserlohn und den bereits als Absteiger feststehenden Krefeld Pinguinen. Erst mit einem späten Tor im zweiten Drittel und dem zweiten Powerplay-Treffer von Casey Bailey zu Beginn des letzten Abschnitts bogen die Sauerländer auf die Siegerstraße ein. Eric Cornel sorgte – erneut in Überzahl – für den 5:2-Endstand zugunsten der Roosters, die am Sonntag noch den Playoff-Einzug feiern könnten, sollten sie Schützenhilfe vom ERC Ingolstadt in Köln bekommen.

Auf Schützenhilfe der Ingolstädter – und des EHC Red Bull München – sind auch die Augsburger Panther, die am Freitagabend in Nürnberg beim Derby mit 2:3 im Penalty-Schießen den Kürzeren zogen, bei ihren Restchancen auf einen Playoff-Platz angewiesen. Kapitän Patrick Reimer erzielte, nachdem er im Spiel schon zum Nürnberger 2:0 getroffen hatte, auch den einzigen Treffer im Shootout. Nürnberg kann durch den Sieg über Augsburg am Sonntag noch an Ingolstadt vorbei auf Platz sieben rücken – sollten die Panther in Köln patzen.

In den letzten sieben Partien der Hauptrunde am Sonntag – alle Duell beginnen zeitgleich um 14 Uhr – stehen als noch einige Entscheidungen aus: Wer wird Zehnter: Köln, Iserlohn oder Augsburg? Hält Bremerhaven Platz sechs und damit die direkte Viertelfinal-Qualifikation im Fernduell mit Verfolger Ingolstadt. Und wer wird Zweiter: Wolfsburg oder München?

Sebastian Groß


Kurznachrichtenticker

  • vor 7 Stunden
  • Dominik Gräubig hat seinen Vertrag bei Oberliga-Aufsteiger EHC Klostersee verlängert und bildet in der neuen Saison zusammen mit Philipp Hähl das Torhüterduo der Grafinger. Goalie Rudi Schmidt hingegen wird den Club verlassen.
  • vor 12 Stunden
  • Im Import-Draft der nordamerikanischen Ausbildungsligen, unter dem Dach der Canadian Hockey League, haben die Edmonton Oil Kings Luca Hauf ausgewählt (59. Pick). An der Nummer eins wurde der Slowake Adam Sykora von den Medicine Hat Tigers gewählt.
  • vor 12 Stunden
  • Jim Montgomery heißt der neue Cheftrainer der Boston Bruins in der NHL. Der 53-Jährige, der als Spieler ein Jahr lang bei den Kölner Haien gespielt hatte, war zuletzt Co-Trainer der St. Louis Blues.
  • gestern
  • Steven Rupprich (33) verstärkt das DEL2-Team in Dresden. Der Rekordspieler der Eislöwen (361 Pflichtspiele) tritt seinen neuen Posten als Teammanager an. Rupprich wird damit als Bindeglied zwischen der Geschäftsstelle und der Mannschaft fungieren.
  • gestern
  • Martin Mazanec übernimmt in der kommenden Saison den Posten als Co-Trainer bei den Blue Devils Weiden in der Oberliga Süd. Zudem unterstützt Simon Heidenreich die Weidener als Kraft- und Athletiktrainer.
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