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Samstag, 25. Februar 2023

Unzufriedenheit auf den Rängen „Wir haben die Schnauze voll“, skandieren Iserlohns Fans nach 2:8-Heimdebakel – auch in Richtung Trainer Greg Poss

Iserlohns Trainer Greg Poss war angesichts der blamablen Vorstellung seines Teams beim 2:8-Debakel gegen Köln beinahe sprachlos.

Foto: imago images/Eibner

Vor Wochenfrist eine 1:8-Heimklatsche gegen Straubing, jetzt ein 2:8-Debakel im Westderby gegen Köln – und das in der entscheidenden Phase im Kampf um die Playoffs. Kein Wunder, dass die Anhänger der Iserlohn Roosters derzeit nicht gut auf ihr Team samt Trainer zu sprechen sind. „Wir haben die Schnauze voll“, skandierte der Anhang auch noch lange nach der Pleite, als Trainer Greg Poss schon am Mikrofon bei MagentaSport stand.

Der Trainer nahm die Sprechchöre von den Rängen relativ gelassen hin, drückte sein Verständnis für den Unmut der Fans aus ("Ich verstehe ihre Enttäuschung“), verlor ansonsten aber kein Wort über den blamablen Auftritt seines Teams gegen Köln. Stattdessen verwies Greg Poss auf das wichtige Heimspiel der Roosters am Sonntag gegen Schwenningen. Aussagen, mit denen sich der Cheftrainer nach so einem Auftritt seiner Mannschaft sicher nicht viele Freunde machen wird. Da half auch der Versuch von Poss, eher auf die Tabelle zu schauen und die gleichzeitigen Niederlagen der unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um Platz zehn – Frankfurt und Schwenningen – zu berücksichtigen, nicht weiter. Der Iserlohner Anhang war zurecht stocksauer.

 

Die Spiele vom Sonntag (1 Einträge)

 

 

Ihr Missfallen gegenüber so manchem Auftritt der letzten Wochen brachte am Freitag auch ein harter Kern der Mannheimer Fangruppierungen zum Ausdruck. So kamen einige Anhänger erst nach dem ersten Powerbreak zurück in die Arena – zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste aus Berlin bereits mit 1:0, wenig später erzielte Peter Regin das 2:0 für die Eisbären.

Im Gegensatz zu zahlreichen Spielen der jüngsten Vergangenheit, rafften sich die Adler dann allerdings auf, wehrten sich nach Kräften, waren spielerisch auf Augenhöhe und spätestens nach dem Ausgleich durch Stefan Loibl im Mitteldrittel am Drücker. Pfosten und Latte verhinderten allerdings eine Führung der Adler, die letztlich am Ende wieder mit leeren Händen da standen und die dritte Niederlage in Folge kassierten. Die Frage, warum etliche Leistungsträger unter Cheftrainer Bill Stewart ihr durchaus vorhandenes Potenzial nicht abrufen können, bleibt also nach wie vor unbeantwortet.


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 14 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 14 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
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