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Dienstag, 7. November 2023

Geldstrafen bei Verstößen Einstimmiger Beschluss: PENNY DEL führt ab dem 1. Januar 2024 eine Halsschutz-Pflicht für alle Spieler ein

Augsburgs Samuel Soramies spielte zuletzt bereits mit Halsschutz.
Foto: City-Press

In der PENNY DEL müssen alle Spieler ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend einen schnittsicheren Halsschutz tragen. Das teilte die Liga am Dienstag mit. Am Montag hatten sich alle Sportlichen Leiter der 14 Clubs im Einvernehmen mit der Spielervereinigung (SVE) auf diesen Schritt geeinigt. Das Regelbuch und die Richtlinien der PENNY DEL werden entsprechend angepasst. Die Adler Mannheim hatten bereits in der vergangenen Woche ihren Spielern einen Halsschutz vorgeschrieben.

Die in der Liga aktiven Ausrüster hätten eine rechtzeitige Lieferung der Produkte zugesagt. Aktuell können aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach dem tragischen Tod von Ex-DEL-Spieler Adam Johnson während einer Partie Engpässe enstehen, weshalb die Liga den Schutz erst im neuen Jahr verpflichtend vorschreibt. Auch den Schiedsrichtern sollen zeitnah entsprechende Protektoren zur Verfügung gestellt werden.

„Der tragische Unfall von Adam Johnson hat die gesamte Eishockey-Welt sehr berührt. Um für einen optimierten Schutz zu sorgen, war es uns nach eingehenden Gesprächen mit Clubs, Spielern sowie Ausrüstern ein Anliegen, schnellstmöglich und verbindlich aktiv zu werden“, sagte Liga-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

SVE-Sprecher Florian Stenner erklärte: „Wir unterstützen den einstimmigen Beschluss der PENNY DEL. Wir haben uns im Vorfeld der Beratungen ein Stimmungsbild in Spielerkreisen eingeholt und dieses hat gezeigt, dass den Spielern ein Halsschutz wichtig ist. Dass viele Spieler bereits jetzt einen entsprechenden Schutz tragen, unterstreicht dies noch einmal.“

In der Richtlinie der Liga heißt es: Der Halsschutz muss in der vorgesehenen Weise um den Hals getragen werden. Es ist nicht erlaubt, den Halsschutz herunterzuklappen oder absichtlich tief zu platzieren. Der Halsschutz muss das CE-Prüfsiegel haben und der Hersteller muss garantieren, dass die Anforderungen der PSA-Verordnung (EU) 2016/425 eingehalten sind. Es ist auch nicht erlaubt, den Halsschutz zu modifizieren, zu schneiden, zu tapen oder anderweitig zu verändern. Er muss die gleiche Funktion und Form haben, wie er vom Hersteller geliefert wird.

Verstöße gegen diese Regel, die im Spiel nicht vom Schiedsrichter geahndet wurden, werden auf Hinweis des Gamecenters von der Ligagesellschaft nachträglich geahndet. Die Geldstrafe beträgt dann 100 Euro für den betroffenen Spieler und 500 Euro für den betroffenen Lizenzclub. In Wiederholungsfällen verdoppeln sich die Strafen.


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 3 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • vor 20 Stunden
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
  • vor 3 Tagen
  • Berlins Verteidiger Korbinian Geibel, der auch im Februar Olympia-Luft schnupperte, fällt aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich am Mittwoch in Dresden zuzog, für den Rest der Saison aus. Der 23-Jährige wird zeitnah operiert.
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