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Donnerstag, 20. Februar 2025

Vor dem 47. Spieltag in der PENNY DEL Im DEL-Fokus: Iserlohner Sonderzug, Berliner Serientäter und Nürnberger Feuerfänger

Leon Hungerecker (r.) ist derzeit in Gala-Form.
Foto: City-Press

„Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland...“ Zeit, um sich mit dem Klassiker fürs Auswärtsspiel warm zu singen, bleibt den Iserlohner Fans am Freitag genug. Rund sechseinhalb Stunden rollt morgen der Sonderzug ab Hagen, ehe er am Nachmittag in Bayerns Landeshauptstadt ankommt. Die Roosters treten am Freitagabend zum 47. Spieltag der PENNY DEL im neuen SAP Garden an, gegen den EHC Red Bull München. Sie können also auf eine große Unterstützung ihrer Fans zählen – das richtige Mittel im Kampf um die Punkte. 

München, das den Playoff-Einzug nun auch rechnerisch perfekt machen könnte, ist so was wie ein Angstgegner der Roosters. Der EHC gewann die vorigen zwölf Duelle. Iserlohn, das auf den Einsatz des angeschlagenen Michael Dal Colle hofft, braucht nun aber als Tabellenvorletzter dringend Punkte. Zwei Pünktchen haben die Sauerländer Vorsprung auf Schlusslicht Düsseldorfer EG, das seit der zweiten Länderspielpause noch ohne Zählbares ist. Allerdings hat die DEG noch ein Nachholspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers in petto.

Apropos Nürnberg: Die Franken sind das einzige Team, das perfekt aus der Pause kam. Leon Hungerecker hält blendend: Seine Fangquote seit der Pause beträgt 97,44 Prozent, Nürnberg hat sich 4,42 Tore weniger gefangen als die expected-goals-Wahrscheinlichkeit erwarten ließe. Die Nürnberger fügten so gar München die erste Niederlage seit Don Jacksons Rückkehr zu. Sie haben Feuer gefangen und könnten mit einem Sieg am Freitag gegen die Kölner Haie sogar noch mal an deren sechsten Platz und die Playoff-Viertelfinal-Ränge anklopfen. Andersherum gesehen haben die Ice Tigers sich kein großes Polster um die Plätze für die erste Playoff-Runde erspielen können. Drei Zähler beträgt für den Siebten lediglich der Vorsprung auf den Elften Löwen Frankfurt.

47. Spieltag in der PENNY DEL (1 Einträge)

 

Den Löwen Frankfurt gelang am Mittwoch Ungeheurliches: Leo Pföderl und Ty Ronning (zusammen schon 20 Punkte seit der Länderspielpause) von den Eisbären Berlin punkteten gegen Frankfurt jeweils nur einmal. Pföderl hat allerdings nun in elf Spielen in Folge gescort – die längste Serie in dieser Saison. Doch zum Sieg gegen Frankfurt reichte es nicht. Berlins Trainer Serge Aubin meinte in Richtung der Löwen: „Sie waren die härteren Wettkämpfer, sie waren unerbittlich. Sie spielten mit mehr Verlangen als wir.“ Verlangen nach den Punkten, um auf die Playoff-Rängen zu springen. Das könnte am Freitag gelingen. Günstig für die Löwen: Die direkten Rivalen Straubing Tigers und Schwenninger Wild Wings treffen aufeinander.

Ein Spieltag also, der es in sich hat. Nicht nur für die Sonderzugfahrer aus Iserlohn. Punkte mit im Rückreisegepäck und die Kunde von Siegen Berlins (gegen die Augsburger Panther) und den Adler Mannheim (gegen die DEG) – und das Sauerland-Lied liefe auf Dauerrotation.

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 8 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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