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Freitag, 17. April 2026

DEL-Halbfinalspiele am Freitag Mannheim marschiert ins Finale, Eisbären brauchen nur noch einen Sieg

Jubel in Mannheim: Die Adler stehen als erster Finalist fest.
Foto: City-Press

Die Adler Mannheim sind durch einen 4:1-Erfolg über München als erstes Team ins DEL-Finale eingezogen. Die Truppe von Coach Dallas Eakins gewann auch die Serie mit 4:1 und wartet nun auf ihren Gegner. Unterdessen triumphierten die Eisbären Berlin auch zum dritten Mal daheim gegen die Kölner Haie – 5:2 hieß es am Freitagabend letztlich für den Titelverteidiger, der nun in der Serie 3:2 führt und am Montag den ersten Matchpuck hat.

Mannheim setzte gegen München den ersten Stich, als Marc Michaelis einen Zuckerpass auf Alex Ehl spielte und dieser aus zentraler Position zum 1:0 einschoss. Doch kurze Zeit später konnten die Gäste einen Aufbaufehler der Adler eiskalt ausnutzen – Tobias Rieders Abschluss war dabei noch leicht abgefälscht und schlug gerade deshalb genau im Winkel ein. Im zweiten Abschnitt war Defender Nicolas Mattinen dann im Mannheimer Powerplay zur Stelle und sorgte von der blauen Linie für das 2:1. Und die Hausherren legten nach: Matthias Plachta zog über die linke Seite zum Kasten und schweißte die Scheibe zum 3:1 ins Kreuzeck. So ging es auch in die zweite Pause.

Leon Gawanke stellte mit seinem Treffer zum 4:1 in Minute 41 dann früh die Weichen vollends auf Sieg. Mannheim spielte danach clever die Uhr runter, bei den Bayern schwanden dagegen zunehmend die Kräfte. Münchens Coach Oliver David zog seinen Keeper Antoine Bibeau bereits fünf Minuten vor Schluss, aber die Kurpfälzer ließen auch gegen sechs Münchner keinen Treffer mehr zu und die heimischen Fans somit feiern.
 

Die Spiele im Stenogramm (2 Einträge)

 


Im zweiten Halbfinale des Abends legten die Eisbären gewohnt stark los, aber Haie-Goalie Janne Juvonen war auf dem Posten. Auch die Domstädter spielten jedoch etwas mutiger als bei den bisherigen zwei Partien in Berlin, doch klare Chancen blieben Mangelware. Der erste Treffer des Abends fiel dann erst in Abschnitt zwei, als Berlins Verteidiger Adam Smith zu viel Platz hatte und über Juvonens Schoner zur 1:0-Führung einnetzte. Die Haie kurz danach im Powerplay, doch Eisbären-Angreifer Manuel Wiederer fing einen Querpass von Maximilian Kammerer ab, zog Oliwer Kaski in Unterzahl davon und tunnelte Juvonen zum 2:0. Köln musste sich danach schütteln, kam aber durch Dominik Bokk ins Match zurück, der einen starken Pass von Louis-Marc Aubry aus kurzer Distanz verwerten konnte.

Die Gäste bekamen aber direkt zu Beginn des Schlussdrittels die nächste kalte Dusche. Nationalverteidiger Jonas Müller zog einmal ums Haie-Gehäuse herum und schickte die Scheibe zum 3:1 in den Knick. Im Powerplay verkürzte Köln durch Gregor MacLeod auf 2:3, aber mehr war nicht drin für den Meister von 2002. Im Gegenteil: Liam Kirk schoss die Scheibe zwei Minuten vor dem Ende zum 4:2 ins leere Tor, Marcel Noebels erhöhte in gleicher Manier sogar noch auf 5:2.

Die Eisbären krallten sich damit die 3:2-Serienführung und brauchen nur noch einen Sieg für den dritten Finaleinzug in Folge. In der Serie geht es nun am Montag (19:30 Uhr, live bei MagentaSport) in der Domstadt weiter. Besonderheit: Die Haie hätten in einem etwaigen siebten Aufeinandertreffen ebenfalls Heimrecht.

André Schall


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • DEB-Hauptschiedsrichter André Schrader wird gemeinsam mit Lukas Kohlmüller (Hauptschiedsrichter) und Patrick Laguzov (Linienschiedsrichter) bei der IIHF-Männer-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz im Einsatz sein.
  • gestern
  • Die Chicago Blackhawks (NHL) haben General Manager Kyle Davidson mit einem Mehrjahresvertrag ausgestattet. Er ist seit 2022 im Amt. Der Club hat seither nie die Playoffs erreicht.
  • vor 3 Tagen
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • vor 4 Tagen
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 5 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
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