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Donnerstag, 16. Januar 2020

Vor den Freitagspartien des 38. DEL-Spieltages Kriselnde Haie empfangen Stewarts Ex-Club, Ingolstadt will im direkten Duell an den Eisbären vorbeiziehen, Kellervergleich in Iserlohn

Bruchlandung: Ihre erste Saison-Heimpartie gegen die Augsburger Panther verloren Verteidiger Dominik Tiffels, Goalie Gustaf Wesslau und die Kölner Haie am 11. Oktober mit 1:3.
Foto: imago images/Revierfoto

Die DEL-Hauptrunde 2019/20 nähert sich ihrem letzten Viertel. Dabei werden am 38. Spieltag besonders viele Augen auf die kriselnden Kölner Haie von Head Coach Mike Stewart, die nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie gegen Stewarts ehemaligen Arbeitgeber aus Augsburg unter gehörigem Zugzwang stehen, gerichtet sein. Dazu haben die sechs Freitagspartien des Spieltages unter anderem ein direktes Duell im engen Kampf um Tabellenplatz vier und damit den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinale sowie einen Kellervergleich in Iserlohn zu bieten.

Verfolgt werden können die Freitagsbegegnungen der Deutschen Eishockey Liga wie gewohnt ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport in der Konferenz oder im jeweiligen Einzelspiel. Unsere Vorschau auf die sechs Partien:


DIE SPIELE VOM FREITAG IM ÜBERBLICK

Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Die beiden Kellerkinder demonstrierten zuletzt jeweils eine Aufwärtstendenz. So feierte Iserlohn zuletzt drei Siege in Serie, während die Wild Wings fünf ihrer jüngsten sieben Partien gewonnen haben. Trotz der positiven Resultate nehmen die Roosters (13.) und Schwenningen (14.) allerdings die letzten zwei Tabellenplätze ein und haben nach wie vor einen erheblichen Rückstand auf die Playoff-Ränge.
STATISTIK: Iserlohn hat zwar zwölf seiner insgesamt 19 DEL-Heimpartien gegen Schwenningen gewonnen, doch vier der jüngsten sechs Duelle am Seilersee entschieden die Wild Wings für sich.
BESONDERES: Ein Torfestival ist am Freitagabend im Sauerland nicht unbedingt zu erwarten, treffen doch die beiden offensivschwächsten Teams der DEL aufeinander. So erzielten die Wild Wings in ihren 36 bisherigen Begegnungen 85 Tore, während Iserlohn in 37 Partien sogar erst 78 Mal einnetzte. Mit 14 Treffern bei den jüngsten drei Siegen kam das Angriffsspiel der Roosters zuletzt jedoch besser in Schwung.
Quoten auf sportwetten.de:
2,02 | 4,50 | 2,76


Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Nach zuletzt drei Dreiern in Serie rangiert der Tabellensechste aus Ingolstadt nur noch einen Punkt hinter den viertplatzierten Eisbären, die aus ihren jüngsten drei Partien lediglich zwei Zähler mitgenommen haben.
STATISTIK: Ingolstadt gewann seine jüngsten beiden Gastspiele in Berlin. Siegen die Schanzer nun erneut, wäre dies das erst zweite Mal, dass die Panther in der DEL drei Siege in Folge bei den Eisbären feiern.
BESONDERES: Ingolstadt ist in der laufenden Saison einer der Lieblingsgegner von Eisbären-Flügelstürmer Austin Ortega (25), der zu den beiden Erfolgen bei den Schanzern im Oktober (4:2 sowie 4:1) insgesamt gleich drei Tore beisteuerte.
Quoten auf sportwetten.de:
2,05 | 4,50 | 2,70


Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Die Tigers mussten den zweiten Tabellenrang am vergangenen Wochenende trotz drei Dreiern aus den jüngsten vier Partien an Meister Mannheim abgeben, lauern allerdings nur zwei Punkte hinter den Quadratestädtern auf Platz drei. Wolfsburg hingegen hat nach nur vier Zählern aus den jüngsten fünf Begegnungen lediglich drei Punkte Vorsprung auf die Thomas Sabo Ice Tigers, die aktuell Rang elf und damit den ersten Nicht-Playoff-Platz belegen.
STATISTIK: Die Gesamtbilanz der DEL-Duelle der beiden Clubs in Straubing ist nahezu ausgeglichen. So siegte Straubing am Pulverturm 14 Mal, während Wolfsburg 13 der insgesamt 27 Partien gewann.
PERSONAL: Wolfsburg winkt in Straubing das Comeback von Kapitän Sebastian Furchner. Der 37-jährige Flügelstürmer, der aufgrund einer Hüftverletzung seit Anfang Dezember nicht mehr zum Einsatz gekommen ist, hat die Reise nach Niederbayern mit angetreten.
Quoten auf sportwetten.de:
1,75 | 4,60 | 3,45


Düsseldorfer EG - Thomas Sabo Ice Tigers
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Düsseldorf benötigt im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale dringend einen Erfolg, beträgt der Rückstand des Teams von Head Coach Harold Kreis auf den begehrten sechsten Tabellenplatz nach der 2:3-Niederlage beim unmittelbaren Konkurrenten ERC Ingolstadt am vergangenen Sonntag doch bereits sechs Zähler. Und auch für Gegner Nürnberg, der am abgelaufenen Wochenende zwar seine acht Partien andauernde Negativserie beendete, allerdings nichtsdestotrotz weiterhin außerhalb der Playoff-Plätze rangiert, zählt jeder Punkt.
STATISTIK: 51 Mal trafen die DEG und die Ice Tigers bis dato in der DEL in Düsseldorf aufeinander, und zwei Drittel dieser Begegnungen – also 34 – gewannen die Gastgeber.
BESONDERES: Wollen die Ice Tigers am Freitagabend in Düsseldorf punkten, müssen sie dringend die Anzahl ihrer Auswärtsgegentreffer reduzieren. Schließlich mussten die Franken bei ihren jüngsten drei Niederlagen in der Fremde in Augsburg (3:6), Bremerhaven (1:5) sowie Straubing (2:5) insgesamt 16 Tore hinnehmen.
Quoten auf sportwetten.de:
2,05 | 4,20 | 2,82


Krefeld Pinguine - Adler Mannheim
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Nach einem kurzen Zwischenhoch mit zwei Dreiern in Folge verloren die zwölftplatzierten Pinguine ihre beiden Partien des vergangenen Wochenendes und verpassten damit die Chance, näher an die Playoff-Plätze heranzurücken. Meister Mannheim hingegen hat mit zuletzt fünf Siegen hintereinander den zweiten Tabellenrang übernommen und hat nur nor sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter München.
STATISTIK: Die Adler entschieden das erste Saisonduell der beiden Teams in Krefeld am 06. Oktober nach einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand zwar mit 4:1 für sich, haben allerdings bereits seit der Spielzeit 2012/13 (!) nicht mehr zweimal in Folge in der Seidenstadt gewonnen.
BESONDERES: In Krefeld treffen am Freitagabend die vier erfolgreichsten Punktesammler der laufenden DEL-Saison aufeinander. So führen die Pinguine Chad Costello (39 Zähler) und Daniel Pietta (37) die Scorer-Wertung aktuell vor den beiden Adler-Angreifern Andrew Desjardins und Ben Smith (jeweils 36) an.
Quoten auf sportwetten.de:
3,00 | 4,50 | 1,90


Kölner Haie - Augsburger Panther
(Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Die im Kalenderjahr 2020 noch sieglosen Haie müssen um die Playoff-Qualifikation bangen, beträgt der Vorsprung der Domstädter auf Tabellenplatz elf nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie doch lediglich sechs Punkte. Jenen elften Rang hat aktuell Nürnberg inne – punktgleich mit Kölns Gegner aus Augsburg, der seinerseits nur eine seiner jüngsten fünf Partien gewonnen hat.
STATISTIK: Nach dem 3:1-Erfolg bei den Haien am 11. Oktober hätte ein weiterer Augsburger Sieg nach regulärer Spielzeit nun fast schon historischen Charakter, gelangen den Panthern doch zuletzt vor mehr als zehn Jahren (!) zwei Dreier in Folge in Köln.
BESONDERES: In der Lanxess Arena empfängt am Freitagabend das erfolgloseste Powerplay der DEL das schwächste Penalty Killing der Liga. So nutzen die Haie lediglich 10,7 Prozent ihrer Überzahlsituationen zu einem Torerfolg, während die Panther nur 76,2 Prozent ihrer Unterzahlsituationen unbeschadet überstehen.
Quoten auf sportwetten.de:
2,15 | 4,05 | 2,72


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Kurznachrichtenticker

  • vor 5 Stunden
  • Verteidiger Marek Charvat (25) und Angreifer Jonas Schwarzfischer (21) haben ihre Verträge beim HC Landsberg verlängert. Der Tscheche Charvat besetzt damit auch in der kommenden Saison die zweite Kontingentstelle beim künftigen Süd-Oberligisten.
  • vor 10 Stunden
  • Florian Böhm trägt auch in der Oberliga das Trikot des Herforder EV. Bis zu seiner Verletzung lief der 29-jährige Stürmer 25 Mal für die Ostwestfalen auf, erzielte dabei zehn Tore und gab 27 Assists.
  • gestern
  • Verteidiger Tim Marek (26) wechselt nach dem Oberliga-Aus des ERC Sonthofen zur EG Diez-Limburg. Der künftige Nord-Oberligist bestätigte zudem die Vertragsverlängerungen von Verteidiger Alexander Seifert (25) und Angreifer Kevin Lavallée (35).
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Kris Gehring (25) läuft auch in der Oberliga Nord für den Herforder EV auf. 2019/20 kam das Eigengewächs in 20 Partien auf eine Vorlage in der Regionalliga West und geht nun in sein erstes Drittligajahr mit seinem Heimatverein.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Ondrej Zelenka (20) bleibt beim EV Füssen. Der 20-jährige gebürtige Tscheche, der seit 2013 in Füssen spielt, geht damit in sein zweites Oberligajahr. Im ersten kam er in 47 Spielen auf sieben Tore und zehn Vorlagen.

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