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Donnerstag, 20. Februar 2020

Vor den Freitagspartien des 47. DEL-Spieltages Bayerische Derbys in München und Straubing, Mannheim will gegen Düsseldorf zurück in die Erfolgsspur

Das jüngste Duell zwischen dem EHC Red Bull München und Brett Olsons ERC Ingolstadt endete am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem 5:4-Overtime-Sieg für Goalie Daniel Fießinger, Defender Daryl Boyle und die Roten Bullen.
Foto: imago images/Eibner/Feiner

Bayerische Derbys in München und Straubing, ein Vergleich zweier Teams aus den Top Fünf der Tabelle in Mannheim sowie ein Kellerduell in Schwenningen stehen am Freitagabend in der Deutschen Eishockey Liga auf dem Programm. Darüber hinaus wollen die Fischtown Pinguins Bremerhaven und die Grizzlys Wolfsburg am 47. Hauptrundenspieltag im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale wichtige Heimerfolge einfahren.

Zu sehen sind alle Freitagspartien der DEL wie gewohnt ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport in der Konferenz oder als Einzelspiele. SPORT1 überträgt zudem ab 19.30 Uhr die Begegnung der Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg bei den Straubing Tigers.

 
DIE SPIELE VOM FREITAG IM ÜBERBLICK:

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Kölner Haie
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Nach zuletzt 16 (!) Niederlagen in Serie sind die Playoff-Chancen der Haie sechs Spieltage vor dem Hauptrundenende angesichts eines Zehn-Punkte-Rückstandes auf die derzeit zehntplatzierten Augsburger Panther nahezu nicht mehr existent. Derart dramatisch ist der Bremerhavener Negativlauf noch lange nicht, doch nach nur einem mickrigen Zähler aus den jüngsten vier Partien benötigt auch der Tabellensechste im Kampf um die direkte Viertelfinalqualifikation dringend einen Erfolg.
STATISTIK: Mit vier Siegen bei bislang sieben Gastspielen ist Kölns DEL-Bilanz in Bremerhaven positiv. Das erste Saisonduell in Norddeutschland verloren die Haie am 02. Oktober allerdings mit 3:4 nach Verlängerung.
BESONDERES: Die Fischtown Pinguins haben die bisherigen drei Saisonvergleiche gegen Köln allesamt gewonnen (4:3 n.V., 5:2, 5:1). Einen großen Anteil daran hat insbesondere Angreifer Ross Mauermann, der in jeder der drei Begegnungen getroffen hat.
Quoten auf sportwetten.de:
1,75 | 4,90 | 3,30

Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Die Grizzlys haben aus ihren jüngsten acht Partien sieben Erfolge sowie bärenstarke 21 Punkte mitgenommen und haben mittlerweile nur noch drei Zähler Rückstand auf den Tabellensechsten Bremerhaven und damit die direkte Viertelfinalqualifikation. Krefeld hingegen hat trotz zuletzt zwei Siegen in Folge keine realistische Playoff-Chance mehr.
STATISTIK: Wolfsburg hat 22 von insgesamt 31 DEL-Heimpartien gegen die Pinguine gewonnen, in den jüngsten vier Duellen in der Autostadt allerdings dreimal nach Verlängerung oder Penalty-Schießen den Kürzeren gezogen.
BESONDERES: Die Grizzlys sind in der laufenden DEL-Saison gegen Krefeld noch ohne Punktverlust. Bei den drei Dreiern (3:2, 3:2 sowie 5:1) traf Wolfsburgs Top-Scorer Anthony Rech insgesamt dreimal.
Quoten auf sportwetten.de:
1,70 | 4,30 | 3,85

Straubing Tigers - Thomas Sabo Ice Tigers
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr; live bei SPORT1)
SITUATION: Straubing hat die direkte Viertelfinalqualifikation sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bereits sicher in der Tasche und ist durch den überzeugenden 4:1-Erfolg in Düsseldorf am Dienstagabend wieder bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten aus Mannheim herangerückt. Eine Top-Sechs-Platzierung ist nach zuletzt zwei Dreiern in Folge jedoch auch für Freitagsgegner Nürnberg noch nicht gänzlich außer Reichweite.
STATISTIK: Die Ice Tigers haben immerhin 15 ihrer insgesamt 27 DEL-Gastspiele in Straubing gewonnen, doch die zwei jüngsten Duelle am Pulverturm entschieden die Gastgeber zu ihren Gunsten.
BESONDERES: Der ehemalige Ice Tiger Fredrik Eriksson ist mit 30 Torbeteiligungen (zehn Treffer sowie 20 Assists) bei 45 Einsätzen in der laufenden DEL-Saison der erfolgreichste Scorer unter den Straubinger Defendern. Damit hat der 36-jährige Schwede stolze elf Zähler mehr auf seinem Konto als Nürnbergs punktbester Verteidiger Tim Bender (fünf Tore und 14 Vorlagen).
Quoten auf sportwetten.de:
1,75 | 4,55 | 3,45

Schwenninger Wild Wings - Iserlohn Roosters
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Eine große tabellarische Bedeutung hat das Kellerduell zwischen dem seit dem 12. Januar lediglich einmal siegreichen Schlusslicht Schwenningen (38 Punkte) und dem Tabellenvorletzten aus Iserlohn (42 Zähler), der sieben seiner jüngsten acht Partien verloren hat, nicht mehr, haben beide Teams doch auch rechnerisch keine Chance auf die Playoff-Qualifikation mehr.
STATISTIK: Iserlohn ist in Schwenningen ein gerngesehener Gast, haben die Roosters doch 13 ihrer bisherigen 19 DEL-Begegnungen bei den Wild Wings verloren, darunter auch vier der jüngsten fünf.
BESONDERES: Roosters-Defender Jens Baxmann wird in Schwenningen seine insgesamt 900. DEL-Partie bestreiten. Auf Goalie Andreas Jenike, dessen Ehefrau unmittelbar vor der Geburt des zweiten gemeinsamen Kindes steht, sowie Linksaußen Jamie MacQueen werden die Sauerländer dagegen verzichten müssen. Letzterer kam bekanntermaßen Mitte Dezember von den Wild Wings, die sich im Zuge des Transfers zusichern ließen, dass der 31-jährige Kanadier beim Iserlohner Gastspiel in Schwenningen nicht eingesetzt werde.
Quoten auf sportwetten.de:
2,30 | 4,05 | 2,51

EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Nach dem Last-Minute-Dreier beim Gipfeltreffen in Mannheim am Dienstagabend ist den Roten Bullen Tabellenplatz eins nach der Hauptrunde kaum noch zu nehmen, beträgt Münchens Vorsprung auf den ersten Verfolger aus der Quadratestadt nun doch bereits elf Punkte. Fünf Erfolge aus den jüngsten fünf Partien sprechen zudem für den dreimaligen deutschen Meister, während sich bei Freitagsgegner Ingolstadt im Kampf um die direkte Viertelfinalqualifikation zuletzt Siege und Niederlagen abwechselten.
STATISTIK: Gastspiele in München waren für Ingolstadt in der jüngeren Vergangenheit nicht besonders ertragreich, haben die Schanzer seit 2014 doch lediglich zwei der zwölf oberbayerischen Derbys in der Landeshauptstadt gewonnen.
BESONDERES: Mit Ingolstadt (Erfolgsquote: 22,67 Prozent) und München (22,16 Prozent) treffen am Freitagabend die zwei besten Powerplay-Teams der laufenden DEL-Saison aufeinander.
Quoten auf sportwetten.de:
1,51 | 4,95 | 4,65

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG
(Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr)
SITUATION: Meister Mannheim hat nach drei Niederlagen und lediglich einem Dreier aus den jüngsten fünf Partien nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Tabellendritten aus Straubing, und auch Gegner Düsseldorf könnte einen Erfolg gut gebrauchen, liegt die fünftplatzierte DEG derzeit doch lediglich vier Zähler vor Rang sieben.
STATISTIK: Düsseldorf hat bei insgesamt 50 DEL-Gastspielen in Mannheim lediglich 118 Tore erzielt und seit dem Jahr 2011 nur zweimal alle drei Punkte aus der Kurpfalz entführt.
BESONDERES: In jedem der drei bisherigen Saisonduelle zwischen den Adlern und der DEG bog ein Team einen zwischenzeitlichen Rückstand um: Am 02. Oktober gewann Düsseldorf nach einem 1:3 sowie einem 2:4 noch mit 5:4 nach Penalty-Schießen, am 01. Dezember setzte sich Mannheim nach einem 1:3 noch mit 5:3 durch, und am 05. Januar machten die Adler aus einem 0:1 noch ein 3:1.
Quoten auf sportwetten.de:
1,65 | 4,45 | 4,00


Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Die Dresdner Eislöwen (DEL2) werden auch in der neuen Saison mit den TecArt Black Dragons Erfurt aus der Oberliga Nord kooperieren. Die Talente Adam Kiedewicz, Nick Jordan Vieregge, Jussi Petersen, Joshua Geuß, Bruno Riedl und Ricardo Hendreschke kamen in schon 2021/22 für Erfurt zum Einsatz.
  • vor 3 Tagen
  • Im Import-Draft der nordamerikanischen Ausbildungsligen, unter dem Dach der Canadian Hockey League, haben die Edmonton Oil Kings Luca Hauf ausgewählt (59. Pick). An der Nummer eins wurde der Slowake Adam Sykora von den Medicine Hat Tigers gewählt.
  • vor 3 Tagen
  • Jim Montgomery heißt der neue Cheftrainer der Boston Bruins in der NHL. Der 53-Jährige, der als Spieler ein Jahr lang bei den Kölner Haien gespielt hatte, war zuletzt Co-Trainer der St. Louis Blues.
  • vor 4 Tagen
  • Steven Rupprich (33) verstärkt das DEL2-Team in Dresden. Der Rekordspieler der Eislöwen (361 Pflichtspiele) tritt seinen neuen Posten als Teammanager an. Rupprich wird damit als Bindeglied zwischen der Geschäftsstelle und der Mannschaft fungieren.
  • vor 4 Tagen
  • Martin Mazanec übernimmt in der kommenden Saison den Posten als Co-Trainer bei den Blue Devils Weiden in der Oberliga Süd. Zudem unterstützt Simon Heidenreich die Weidener als Kraft- und Athletiktrainer.
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