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Donnerstag, 7. Oktober 2021

Das Donnerstagsmatch der PENNY DEL 6:2-Erfolg in Nürnberg: Eisbären Berlin sind auswärts weiterhin nicht zu stoppen – Ustorf: „Haben das Spiel heute im zweiten Drittel verloren"

Titelverteidiger Eisbären Berlin durfte zum Auftakt des zehnten Spieltages der PENNY DEL auch in Nürnberg jubeln.
Foto: imago images/Eibner/Jonas Brockmann (Archiv)

Die Eisbären aus Berlin sind in der PENNY DEL auswärts weiterhin nicht zu stoppen. Das Team von Head Coach Serge Aubin fertigte die Nürnberg Ice Tigers am Donnerstagabend zum Auftakt des zehnten Spieltages mit 6:2 (1:1, 3:0, 2:1) ab und sicherte sich damit im sechsten Gastspiel der Saison 2021/22 den sechsten Dreier. Die fränkischen Hausherren hingegen blieben zum zweiten Mal in Folge ohne Punktgewinn.

Dabei fiel die Nürnberger Niederlage indes deutlicher aus als es sich in der ersten Hälfte der Partie angedeutet hatte, blieben die Ice Tigers nach einem ausgeglichen Auftaktdrittel mit Toren von Blaine Byron für die Eisbären (1.) sowie Gregor MacLeod für Nürnberg (17.) doch auch im zweiten Abschnitt trotz optischer Vorteile für den Titelverteidiger zunächst weiter gefährlich. Dann allerdings leisteten sich die Ice Tigers zunehmend Zuordnungsschwächen in der eigenen Zone – und die Eisbären nutzten diese mit drei Treffern innerhalb von nicht einmal drei Spielminuten durch Kai Wissmann (33.), Marcel Noebels (34.) sowie Zach Boychuk (36.) eiskalt.

Das Donnerstagsmatch in der Statistik (1 Einträge)

 


Nationalstürmer Leo Pföderl aus spitzem Winkel (46.) sowie Matt White bei einem Alleingang (49.) erstickten daraufhin frühzeitig jede Nürnberger Hoffnung auf ein Comeback im dritten Durchgang und erhöhten für die Eisbären auf 6:1. MacLeods Drei-gegen-fünf-Unterzahltor eine Sekunde vor dem Ende der Begegnung war folglich für die Ice Tigers nicht mehr als Ergebniskosmetik.

„Wir haben das Spiel heute im zweiten Drittel verloren. Wenn du gegen eine Mannschaft wie Berlin bestehen willst, musst du bereit sein, den Preis zu bezahlen. Das haben wir heute nicht gemacht“, analysierte Nürnbergs Sportdirektor und Interimstrainer Stefan Ustorf nach der Schlusssirene am Mikrofon von MagentaSport. Eisbären-Defender Kai Wissmann, der mit insgesamt drei Scorer-Punkten (ein Treffer, zwei Assists) in Erscheinung trat, zeigte sich unterdessen „mit dem Ergebnis happy. Wir haben aber das Potenzial, um noch besser zu spielen.“

Stefan Wasmer


Kurznachrichtenticker

  • vor 52 Minuten
  • Benedikt Schopper wird dem Deggendorfer SC vier bis sechs Wochen fehlen. Wie der Süd-Oberligist am Freitag mitteilte, hat sich 37-jährige Verteidiger am Dienstag beim 3:2-Sieg beim SC Riessersee eine „Oberkörperverletzung“ zugezogen.
  • vor 18 Stunden
  • Der SC Riessersee trennt sich mit sofortiger Wirkung von den Spielern Simon Gerstmeir und Lukas Koziol. Die gab der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag bekannt. Beide Verträge wurden aus unterschiedlichen Gründen in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
  • vor 20 Stunden
  • Verteidiger Markus Jänichen beendet mit sofortiger Wirkung sein Engagement bei den HC Landsberg Riverkings in der Oberliga Süd. "Der Zeitpunkt ist natürlich mehr als ungünstig, leider ging es nicht anders", sagt der Lehrer, bei dem sich eine neue berufliche Situation ergeben hat.
  • vor 20 Stunden
  • Stürmer Jayden Schubert von den Hannover Indians wurde nachträglich für insgesamt drei Meisterschaftsspiele der Oberliga Nord vom DEB gesperrt.
  • gestern
  • Süd-Oberligist Passau Black Hawks hat die Verträge mit Levin Vöst und Jonas Franz aufgelöst. Für beide Spieler sei der Aufwand Oberliga-Eishockey zu spielen und gleichzeitig ihren Berufen nachzugehen, nicht mehr vereinbar gewesen, teilte der Club mit.
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