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Samstag, 10. Januar 2026

Vor dem 39. DEL-Spieltag Augsburgs Zusatzpunkt-Dilemma, vier Fernduelle um Platz zehn gegen Spitzenclubs

Matt White traf zu Wolfsburgs Sieg in der Verlängerung - und Augsburg bleibt erneut ohne Zusatzpunkt. Kritisch im Kampf um Platz zehn.
Foto: City-Press

Wenn's mal wieder länger dauert: Die Augsburger Panther sind in acht der vergangenen elf Partien über die 60 Minuten hinausgegangen. So auch am Freitag bei den Grizzlys Wolfsburg, das schon zum zweiten Mal in der Woche einen späten Ausgleich einstecken musste, dann aber die Verlängerung nach nur 14 Sekunden für sich entschied (ein Stück zum Torschützen Matt White finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe). Genau das ist das Problem der Panther: Nur einmal in den acht Partien über 60 Minuten hinaus holten sie den Zusatzpunkt. Und das, da es im Playoffrennen gerade um jeden Zähler geht.

Mit 45 Punkten liegen sie drei hinter den Schwenninger Wild Wings zurück, die den letzten Playoff-Platz zehn halten. Am Sonntag hat Augsburg den Spitzenreiter Kölner Haie zu Gast, der mit elf Siegen in Folge ins Curt-Frenzel-Stadion kommt. Haie-Trainer Kari Jalonen meinte nach dem Sieg im Spitzenspiel in Ingolstadt: „Das war für uns eine schwere Woche auswärts, die ganze Woche unterwegs. Ein Spiel ist noch übrig, wir werden auch da hungrig sein." Da kommt auf Augsburg also was zu. Und nicht nur Max Renners Truppe hat am 39. Spieltag einen Top-Gegner vor der Brust – so geht es auch drei weiteren Anwärtern um die erste K.o.-Runde. Immerhin: Durch den späten Ausgleich (der in die Verlängerung führte) erspielte sich Augsburg am Freitag zumindest einen Zähler. 

Im Fernduell um die Playoffs haben die Nürnberg Ice Tigers den ERC Ingolstadt (Rang fünf) zu Gast – und die Schanzer nahmen in sieben der zehn zurückliegenden Gastspiele in Franken den Sieg mit. Auch beide Saisonduelle gegen an den ERC, Nürnberg kassierte dabei zwölf Gegentore. Die Iserlohn Roosters treten beim EHC Red Bull München (Rang vier) an und wollen an ihren Donnerstagserfolg gegen die Eisbären Berlin anknüpfen – doch in den 14 zurückliegenden Partien in München gewannen die Roosters nur zweimal. Schwenningen wiederum hat den Tabellendritten Straubing Tigers zu Gast in der Helios-Arena – gegen die Wild Wings tun sich die Tigers traditionell mit dem Toreschießen eher schwer.

Lediglich Wolfsburg hat unter den Anwärtern für die erste Playoffrunde mit den Löwen Frankfurt keinen Gegner aus der Top-Gruppe. Die Löwen liegen ihnen zudem, sie gewannen beide Saisonvergleiche bei 13:2 Treffern. White, Jimmy Lambert und Tyler Gaudet punkteten dabei je fünfmal. Frankfurt liegt mit Blick auf die Tabelle irgendwo im Nirgendwo - 13 Punkte vor Schlusslicht Dresden (das bereits am Samstag das Winter Game bestreitet) und 13 Punkte hinter Platz zehn. Trainer Tom Pokel gibt dennoch einen scharfen Takt vor: „Von jetzt an sind wir im Playoff-Modus. Das Ende der Saison rückt näher und näher. Wir müssen Playoff-Disziplin, Playoff-Fokus, Playoff-Intelligenz und all diese Eigenschaften bringen, um ein Spiel in dieser Phase der Saison gewinnen zu können."

Zudem angesetzt am Sonntag: Der Tabellenzweite Adler Mannheim begrüßt die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die wiederum mit sechs Siegen in Folge die zweitlängste Erfolgsstrecke aufweisen. 

Martin Wimösterer

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE


Das Spiel am 10.01.2025

17:00 Dresden - Berlin 4.80|4.80|1.55

 

Die Spiele am 11.01.2025

14:00 Wolfsburg - Frankfurt 1.65|4.50|4.00
16:30 Nürnberg - Ingolstadt 2.85|4.10|2.10
16:30 Augsburg - Köln 3.55|4.30|1.80
16:30 Mannheim - Bremerhaven 1.80|4.30|3.55
16:30 München - Iserlohn 1.57|4.70|4.50
19:00 Schwenningen - Straubing 2.70|4.10|2.20


(Stand: 10.01.2025, 16 Uhr)

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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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