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Samstag, 24. Januar 2026

Vor dem 43. Spieltag Kölner Haie vor letztem Schritt zum DEL-Rekord, Schwenninger Wild Wings zu Gast beim Angstgegner

Nächster Halt: DEL-Rekord. Die Kölner Haie können am Sonntag eine noch nie erreichte Siegesserie krönen. Dafür brauchen sie aber einen Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers.
Foto: IMAGO / Eibner

Ein Sieg am Sonntag am 43. Spieltag der PENNY DEL – und die Kölner Haie haben die längste Siegesserie der DEL-Geschichte aufgestellt. Derzeit liegt Kari Jalonens Mannschaft mit 15 Siegen gleichauf mit der ewigen Bestmarke aus den Schlägern der Adler Mannheim. „So formstark wie Köln war wohl noch keiner", meinte Steve Walker, Trainer der am Freitag sehr bemühten, aber unterlegenen Schwenninger Wild Wings, anerkennend. „Sie agieren stark rund ums Tor, ihr Torhüter spielt gut." Mit einem Erfolg über die Nürnberg Ice Tigers könnten die Haie einen neuen Rekord aufstellen. Allerdings weisen die Franken mit drei Siegen in Folge die zweitlängste laufende Serie aus.

Nürnberg kämpft derzeit um die Playoffplätze. Dies gilt auch für die Schwenninger Wild Wings. Ein Nullpunkte-Wochenende will Steve Walkers Truppe vermeiden, allerdings müssen die Wild Wings beim ERC Ingolstadt ran – in der Saturn-Arena fällt die Gastbilanz rabenschwarz aus (vier Siege in 27 Spielen). Der ERC, lange die Tormaschine der Liga, hat zuletzt aber mit einem Abschlussproblem zu kämpfen. Zuletzt war nur Aufsteiger Dresden ineffektiver vor dem gegnerischen Tor.

Rechnerisch könnten die Augsburger Panther mit einem Heimsieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Schwenningen gleichziehen und damit auf Tuchfühlung zu Platz zehn gehen. Doch das Curt-Frenzel-Stadion ist ein gutes Pflaster für die Norddeutschen (sieben Siege in der vorigen acht Gastspielen). Die Pinguins sind aber personell angeschlagen und ihre Fangquote ist in den vorigen zehn Spielen die niedrigste der Liga (86,02 Prozent). Sie haben zuletzt viermal in Folge verloren und sind aus den Top-Sechs gerutscht. Diesen letzten direkten Playoffrang halten nun die Eisbären Berlin, die bei den Löwen Frankfurt antreten. Dort blieben die Eisbären seit Frankfurts Rückkehr ins Oberhaus nur einmal ohne Zählbares. Frankfurt unterlag in der Liga zuletzt siebenmal in Folge – die längste laufende Negativserie.

Der 43. Spieltag in der PENNY DEL steht zudem im Zeichen eines Spitzenspiels. Die Adler Mannheim haben im Duell um Platz zwei den EHC Red Bull München zu Gast in der SAP Arena. Beide Mannschaften trennt gerade mal ein Punkt. Kurios: Im bisherigen Saisonvergleich hatte der Sieger (zweimal Mannheim, einmal München) stets vier Tore geschossen. Es könnte ein Duell der Offensivverteidiger werden: Mannheim hat mit dem früheren Verteidiger des Jahres Nick Mattinen einen Spezialisten und Münchens Verteidiger Ryan Murphy hat zurzeit einen heißen Schläger (15 Punkte in den vorigen zehn Spielen).

Des Weiteren sind die Straubing Tigers zu Gast bei den Iserlohn Roosters. Die Dresdner Eislöwen treten bei den Grizzlys Wolfsburg an, gegen die sie in der PENNY DEL noch nie gewannen.

Martin Wimösterer

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

14:00 Augsburg - Bremerhaven 2.80|4.10|2.10
14:00 Iserlohn - Straubing 2.85|4.10|2.10
14:00 Mannheim - München 2.15|4.00|2.80
16:30 Köln - Nürnberg 1.57|4.70|4.40
16:30 Frankfurt - Berlin 3.70|4.40|1.73
16:30 Ingolstadt - Schwenningen 1.55|4.70|4.60
19:00 Wolfsburg - Dresden 1.35|5.75|6.75


(Stand: 24.01.2026, 21.15 Uhr)

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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 23 Stunden
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • gestern
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 2 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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