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Montag, 9. März 2026

Round-up zum Wochenende Straubing Tigers knacken den Clubrekord, Schwenninger Wild Wings mit drittem Playoff-Einzug in Folge

Nervenstark sind die Schwenninger Wild Wings aus der Olympia-Pause gekommen - und haben die Playoff-Teilnahme bereits sichergestellt.
Foto: IMAGO / Eibner

Wer nach dem 50. Spieltag in die Gesichter der Straubing Tigers und der Schwenninger Wild Wings blickte, sah glückliche Spieler. Die Nachrichten: Die Tigers etwa haben erstmals in ihrer DEL-Zeit (seit 2006) die 100-Punkte-Marke durchbrochen, die Wild Wings spielen auch in dieser Saison wieder in den Playoffs.

Tigers-Verteidiger Marcel Brandt, der bereits 42 Scorerpunkte summiert hat (persönlicher Rekord in einer 52er-Hauptrunde), sprach bei MagentaSport von einem „super Gefühl. Bei so einer Mannschaft dabei zu sein, mit den Jungs zu spielen, so etwas zu erreichen, Rekorde zu brechen – ich freue mich auf das, was noch kommt.“ Wahrscheinlich meinte er damit die anstehenden Playoffs. Man kann es allerdings auch auf die Gerüchte um eine Vertragsverlängerung bei den Tigers beziehen, die in der Szene kursieren. Brandt wurde zuletzt nicht mehr auf dem Markt angeboten, die Sprache ist Quellen zufolge von einem Vertrag über drei Jahre in Straubing. Bestätigt sind diese Gerüchte freilich nicht, eine Clubsprecherin kommentierte diese auf Anfrage nicht. Bekannt ist: Manager Jason Dunham hat bei einigen Abgängen im Sommer auch Leistungsträger gebunden. So vermeldeten die Tigers bereits die Verlängerung mit Torhüter-Ass Henrik Haukeland – mit Straubing dürfte also auch in der kommenden Saison zu rechnen sein.

Doch halt, vor dem Sommer kommen erst die Playoffs, das Meisterschaftsrennen. Brandt sieht, trotz des zweiten Tabellenplatzes seines Teams, noch Optimierungsbedarf. Er warnt trotz der tollen Serie, dass sich das Team zu einer Leistung über die volle Spielzeit besinnen müsse: Das frühe Zurückschrauben „müssen wir abstellen in den nächsten zwei Spielen vor den Playoffs, weil sonst wird’s zappenduster“. Wobei Straubing ja zuletzt dennoch neunmal in Folge gewonnen hat.

Auch die Schwenninger Wild Wings sind mit Feuer aus der Olympia-Pause gekommen. Zwölf Punkte aus sechs Spielen – nur Straubing und München haben in diesem Zeitraum mehr gesammelt. Die Wild Wings sind also da, wenn es darauf ankommt – spezifisch auch am Sonntag, als sie gegen den Elften Augsburger Panther jegliche Zweifel am Playoff-Einzug selbst beseitigten.

Die Wild Wings haben damit zum dritten Mal in Folge zumindest die erste Playoff-Runde erreicht. Zur Einordnung: Zuvor waren für sie in neun von zehn Spielzeiten seit ihrer DEL-Rückkehr schon nach der Hauptrunde Saisonende gewesen. Und auch in den DEL-Anfangsjahren bis 2003, die modalen Unterschiede mal beiseite, hatte Schwenningen nie dreimal in Folge die Playoffs erreicht. Eine Erfolgs-Ära, die der Clubs vom Neckarursprung gerade aufgebaut hat.

Die Wild Wings sind durch die gute Bilanz nach der Olympia-Pause auf Rang acht vorgeprescht. Wer diesen nach 52 Spieltagen hält, hat in der ersten Playoffrunde den Heimvorteil. Trainer Steve Walker sagte nach dem Sieg über Augsburg, der Playoff-Einzug sei „ein wichtiger Momentum-Boost für uns“. Den Heimvorteil-Platz wolle man behaupten und mit einer „guten Mentalität“ hineingehen. Auch er hat den Blick auf die ausstehenden Spiele vor den Playoffs gerichtet. Es gehe darum, „gute Eigenschaften zu schaffen“ - damit die Wild Wings an den aktuellen Erfolg auch in den Playoffs nahtlos anknüpfen können.

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • gestern
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • gestern
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • gestern
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
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