Anzeige
Donnerstag, 19. März 2026

Vor Spiel 2 der ersten Playoff-Runde Saisonende droht: Nürnberg und Schwenningen auf der Suche nach offensiver Effizienz

Tim Gettinger & Co. beschäftigten Wolfsburgs Keeper Dustin Strahlmeier in Spiel 1 immer wieder, aus 35 Schwenninger Torschüssen resultierte jedoch nur ein einziger Treffer.
Foto: City-Press

Siegen oder Saisonende – so lautet das Motto am Freitagabend in der ersten Playoff-Runde der PENNY DEL für die Schwenninger Wild Wings und die Nürnberg Ice Tigers. Beide Teams haben dabei die Chance, auf eigenem Eis den vorzeitigen Knockout im Best-of-three-Format abzuwenden, beide waren jedoch in der Heimtabelle des Grunddurchgangs nur Mittelmaß. Und beide Mannschaften stehen nach Spiel 1 vor großen Aufgaben.

Diese besteht für die Ice Tigers ab 19.30 Uhr (live bei MagentaSport) vor allem darin, ein Mittel gegen Kristers Gudlevskis zu finden. Obwohl die Franken bei der 0:4-Auswärtsniederlage im ersten Duell ab dem zweiten Drittel ordentlich im Spiel waren, blieben alle 31 Abschlüsse gegen den nach langer Verletzungspause so stark zurückgekommenen lettischen Star-Keeper erfolglos. „Wir müssen herausfinden, wie wir ihn bezwingen können“, sagte Liga-Top-Scorer Evan Barratt dementsprechend nach dem Match bei MagentaSport, während sein Coach Mitch O’Keefe „unnötige Fehler“ monierte, mit denen sich sein Team „selbst um den Lohn gebracht“ habe. Deutlich zufriedener war dessen Gegenüber Alexander Sulzer, der bis auf eine kurze Phase im mittleren Abschnitt eine unter dem Strich clevere Leistung seiner Schützlinge sah und festhielt: „Wir haben über 55 Minuten sehr gut und solide gespielt.“ Dass die Fischtown Pinguins in einer von Ausfällen geprägten Saison kurzfristig auch noch auf Top-Goalgetter Miha Verlic hatten verzichten müssen, fiel letztlich also nicht ins Gewicht.

Sogar 35 Schüsse (bei nur 20 gegnerischen) waren es für den zweiten Verlierer von Spiel 1, die Schwenninger Wild Wings, beim 1:3 in Wolfsburg. Doch auch der Mannschaft von Steve Walker mangelte es an Effizienz. „Wir haben nicht für genug Verkehr vor dem Tor gesorgt“, machte der Schwenninger Trainer als Grund aus und forderte mit Blick auf das Duell am Freitag (19 Uhr; live bei MagentaSport und im Free-TV bei DF1): „Wir müssen in diese dreckigen Räume rein.“ Mutmacher für Walker & Co.: Gegen die Grizzlys gab es saisonübergreifend zuletzt vier Heimsiege in Serie. Doch die Autostädter dürften Selbstvertrauen aus dem hart erkämpften Arbeitssieg im ersten Vergleich und der insgesamt positiven Bilanz (vier Erfolge aus sechs Partien) unter Tyler Haskins ziehen. „Mir hat gefallen, wie wir gespielt haben. Wir haben darüber gesprochen, wie wir unser Risiko limitieren können, und das ist uns größtenteils gelungen“, lobte Wolfsburgs Neu-Coach sein Team nach Spiel 1 – und setzt für das zweite Duell auf „die glückliche Mischung zwischen zu aggressiv und zu passiv“.

Stefan Wasmer

 

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

 

Freitag, 20. März

19.00 Schwenningen  Wolfsburg 2.10|4.10|2.85
19.30 Nürnberg  Bremerhaven 2.50|4.20|2.35


(Stand: 19.03.2026, 15.30 Uhr)

Jetzt wetten beim Eishockey-Experten


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • gestern
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 3 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 3 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 4 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.