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Sonntag, 29. März 2026

Viertelfinale in der PENNY DEL Berlin und München drehen die Serie, Köln schlägt Schwenningen – Mannheim überrollt Bremerhaven

Eisbären-Goalie Jonas Stettmer erwieß sich auch im dritten Spiel der Serie zwischen seinen Berlinern und den Straubing Tigers als sicherer Rückhalt.
Foto: City-Press

Am Sonntag stand in allen Viertelfinal-Serien in der PENNY DEL Spiel 3 auf dem Programm. Zu Beginn des Spieltags sicherten sich die Eisbären Berlin einen 4:2- Auswärtssieg in Straubing und drehten damit den Serienstand zu ihren Gunsten. Die Kölner Haie und die Adler Mannheim sicherten sich jeweils den Matchball in ihren Serien. München machte die Heimniederlage in Spiel 1 wieder gut und besiegte den ERC Ingolstadt mit 5:2.

Nach dem Serienausgleich der Berliner am Freitagabend war der amtierende Meister zum zweiten Mal in den Playoffs am Pulverturm gefordert. Die Gäste starteten gut in die Partie, gingen bereits in der vierten Minute durch Les Lancaster in Führung. Doch die Tigers egalisierten sowohl das 0:1, als auch das darauffolgende 1:2. Doch auf den Berliner Doppelschlag durch Lean Bergmann und Ty Ronning im zweiten Spielabschnitt fanden die Hausherren bis zum Schluss keine Antwort. Zu oft hieß die Endstation der Straubinger Offensivbemühungen Jonas Stettmer im Kasten der Berliner. Auch Überzahlsituationen im letzten Drittel konnten die Tigers nicht verwerten. Die Gäste verteidigten diszipliniert, retteten ihre Führung über die Zeit. Die Eisbären haben durch den Auswärtssieg den Serienstand zu ihren Gunsten gedreht, führen nun mit 2:1.

Die Adler Mannheim brannten zu Beginn ihrer Partie gegen die Fischtown Pinguins in der heimischen SAP-Arena ein Offensivfeuerwek ab. Justin Schütz eröffnete in der zweiten Spielminute, Tor-Debütant William Worge Kreü, Matthias Plachta und Nicholas Mattinen erhöhten bis zur zehnten Minute auf 4:0 für die Adler. Mannheim wirkte oft frischer als die Gäste, verteidigte diszipliniert und zeigte sich offensiv immer wieder gefährlich. Kristian Reichel erhöhte im zweiten Spielabschnitt noch auf 5:0. Die Pinguins fanden erst im letzten Spielabschnitt besser in die Partie, kamen durch Akito Hirose zum Ehrentreffer. Doch das späte Aufbäumen Bremerhavens änderte nichts mehr am dominanten Auftritt der Mannheimer. Das Team von Coach Dallas Eakins sicherte sich durch den 5:1-Heimerfolg den Matchball in der Serie und kann am Dienstag in Bremerhaven das Halbfinale klar machen.

Die Spiele im Stenogramm (4 Einträge)

 

Die Schwenninger Wild Wings erlebten am Sonntagnachmittag ein kleines Déjà-vu vom ersten Spiel der Serie gegen die Haie. Die Hausherren zeigten ein gutes Spiel, verlangten dem Hauptrundenmeister einiges ab. Am Ende war es jedoch die Abgezocktheit, die den Kölnern einen 4:2-Auswärtssieg und damit die 3:0-Führung in der Serie bescherte. Dabei ging es blitzschnell los für die Wild Wings, Kyle Patzer traf bereits nach 43 Sekunden zur Führung. Nur vier Minuten später glich Dominik Bokk den Spielstand wieder aus. Es dauerte bis in den letzten Spielbaschnitt, ehe die 5.100 Zuschauer in Schwenningen wieder einen Treffer zu sehen bekamen. Brady Austin und Tanner Kero brachten die Gäste innerhalb von einer Minute entscheidend mit 3:1 in Front. Die Hausherren konnten sich durch einen Penaltytreffer von Tyson Spink wieder zurückkämpfen, ließen aber in letzter Instanz zu viele Schusschancen ungenutzt. Maximilian Kammerer sorgte dann in der letzten Minute per Empty-Net-Goal für den 4:2-Endstand aus Sicht der Haie, die am kommenden Dienstag vor heimischer Kulisse den Einzug in’s Halbfinale fix machen können.

Nach der Heimniederlage in Spiel 1 war der EHC Red Bull München vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus. Das gelang der Mannschaft von Trainer Oliver David beim 5:2-Heimsieg deutlich. Früh in der Partie brachten Markus Eisenschmid und Taro Hirose die Münchner auf Kurs, den schnellen Doppelschlag der Gäste aus Ingolstadt kurz nach der Spielmitte konterten Jeremy McKenna sowie erneut Eisenschmid und stellten damit den alten Abstand wieder her. Die Ingolstädter hatten vor allem mit der eigenen Chancenverwertung zu hadern, Tobias Rieder sorgte zehn Minuten vor Schluss für den 5:2-Endstand.

Hanna Füller


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • gestern
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 3 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 3 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 4 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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