Anzeige
Donnerstag, 4. Juni 2020

DEL-Aufsichtsrat wirbt um Verständnis: Daniel Hopp: „Wir müssen für den Fall gewappnet sein, in dem überhaupt keine Saison stattfinden kann“

DEL-Aufsichtsrat Daniel Hopp spricht im NEWS-Interview über die wirtschaftliche Notwendigkeit von Gehaltsstundungen und die Gründe für die Bitte an die Spieler um Zustimmung zur Kurzarbeit.

Foto: City-Press

Daniel Hopp, Gesellschafter der Adler Mannheim und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates in der Deutschen Eishockey Liga, hat erneut um Verständnis für die nach wie vor umstrittenen Maßnahmen in der Liga geworben. Im Interview mit der Fachzeitung Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe) wirbt Hopp für die wirtschaftliche Notwendigkeit von Gehaltsstundungen und die Gründe für die Bitte an die Spieler um Zustimmung zur Kurzarbeit.

"Ich will nicht von einem Gehaltsverzicht, sondern von einer Stundung der Gehälter in Höhe von 25 Proeznt sprechen. Im Grunde geht es darum, dass wir bei der Lizenzierung wirtschaftliche Plausibilität zeigen“, so Daniel Hopp. Nach wie vor ringen viele Clubs in der Liga mit ihren Spielern um Gehaltsverzicht, die Unterschriften aller Akteure waren bis dato auch Voraussetzungen für den Erhalt der Lizenz für die neue Spielzeit. Nach Informationen von Eishockey NEWS hatten bis Wochenmitte erst vier Clubs (neben Bremerhaven und Iserlohn waren dies Augsburg und Wolfsburg) alle Unterschriften parat. „Es geht darum, dass man eine breite Informationsgrundlage schafft, dass jeder versteht, in was für einer Situation wir uns befinden“, erläutert Hopp.

 

Die neuesten Entwicklungen deuten jedoch darauf hin, dass hinter den Kulissen Kompromisse erarbeitet werden und viele Spieler auf alternative Lösungen beim Thema Gehaltsverzicht drängen. Passend dazu auch die Aussage von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke, dass von den Clubs nachgereichte Alternativen zum 75/25-Modell, das nach wie vor Prüfungsmaßstab ist, von den Wirtschaftsprüfern unter die Lupe genommen würden.


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen steigt in die Top-Gruppe auf. Durch den 2:0-Erfolg am Sonntag gegen Norwegen ist sie in der Tabelle nicht mehr einholbar. Im Gegenzug steigt aus der Top-Gruppe Finnland ab.
  • vor 13 Stunden
  • Andrew Donaldson verlässt den ESV Kaufbeuren (DEL2). Der Kanadier hat den Club um die Auflösung seines noch bis Saisonende laufenden Vertrages gebeten. In den letzten Monaten war Donaldson Interimstrainer und sollte nach der Einstellung von Leif Carlsson auf seinen Co-Trainer-Posten zurückkehren.
  • gestern
  • Die U18-Nationalmannschaft der DEB-Frauen besiegte am Samstagnachmittag die bis dato ungeschlagenen Japanerinnen mit 2:1. Damit hat das Team von Trainer Sebastian Jones den Aufstieg in die Top-Division am Sonntagmittag gegen Norwegen in der eigenen Hand.
  • gestern
  • Torhüter Sebastian Scherer, 20, hat sich mit den Selber Wölfen aus persönlichen Gründen auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Er bestritt in dieser Saison ein Oberliga-Spiel.
  • vor 2 Tagen
  • Mit André Schrader wird ein deutscher Schiedsrichter bei den Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina mit dabei sein. Der 36-Jährige wurde nach 2014 und 2022 bereits zum dritten Mal vom Eishockey-Weltverband IIHF für Olympische Winterspiele nominiert.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.