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Sonntag, 7. Juni 2020

Lichtblick in schwierigen Zeiten Berechtigte Hoffnung auf Gelder aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung, auch wenn Detailfragen noch ungeklärt sind

Auch Vereine und Proficlubs der Eishockeyszene dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf Gelder aus dem jüngst verabschiedeten Konjunkturprogramm der Bundesregierung machen.

Foto: imago images

Seit Mitte dieser Woche steht fest: Auch der Mannschaftssport und damit auch die Profi-Ligen außerhalb des Fußballs dürfen auf Unterstützung aus dem insgesamt 130 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturpakets der Bundesregierung hoffen, um Einnahmeausfälle auszugleichen. Offen bleibt allerdings der Weg, wie Clubs und Vereine an diese Gelder herankommen können.

Und auf einen weiteren, wichtigen Punkt weist Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, im Gespräch mit Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe) hin: "Nicht die Sportpolitik, sondern das Bundeswirtschaftsministerium entscheidet über die Form der Unterstützung." Auch die Begründung liefert die SPD-Abgeordnete dazu: "Wir reden über Vereine, die beispielsweise als GmbH organisiert sind. Somit ist das Paket, das auch etatmäßig im Wirtschaftsministerium angesiedelt sein wird, schon das richtige“, sagt Dagmar Freitag.

 

Doch die Sache an sich wird noch komplizierter, denn die Höhe der möglichen Zuwendungen für Eishockeyclubs wird maßgeblich an den Formulierungen der Antragsbedingungen hängen. Hier bietet die Sportpolitik ihre Expertise an, die entscheidenden Kniffe müssen aber von den Clubs selbst kommen. "Diese Details zu besprechen, der Politik konkrete Beispiele zu eben, wird jetzt unsere Aufgabe sein“, unterstreicht DEL-Aufsichtsrat Wolfgang Brück.

Warum die ständigen Ansprechpartner von Dagmar Freitag aktuell DEB-Präsident Franz Reindl und DEL-Aufsichtsrat Wolfgang Brück sind, warum es nach Ansicht der Vorsitzenden im Sportausschuss kein Gießkannenprinzip geben kann, sondern eher individuelle Ansprüche bedient werden und weshalb es nicht nur um Einnahme-Verluste aus den abgesagten Playoffs vom März, sondern auch um Unterstützung für fehlende Einnahmen aus dem Zuschaueraufkommen sowie fehlende Sponsorenzahlungen für die kommende Saison geht, erläutern wir in der aktuellen Printausgabe, die ab Dienstag (9. Juni) im ausgesuchten Zeitschriftenhandel erhältlich ist.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 5 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 7 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • vor 22 Stunden
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 4 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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