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Samstag, 22. November 2025

Vor dem 21. DEL-Spieltag Teil zwei der Schwenninger „Mission Topteam-Schreck", Bayern-Derby als Schlüsselspiel

Alexander Karachun traf am Freitag gegen Straubing. Seine Schwenninger wollen am Sonntag in Köln das nächste Top-Team bezwingen.
Foto: City-Press

Spitzenteams schlagen – das ist bei den Schwenninger Wild Wings am 21. Spieltag der PENNY DEL am Sonntag neuerlich auf der Tagesordnung. Am Freitag bezwang Steve Walker Tabellenführer Straubing Tigers (am Sonntag gegen die Eisbären Berlin gefordert) mit 4:1. „Wir haben gegen die ersten Chancen gut verteidigt und wir waren gut darin, die zweiten und dritten Chancen zu begrenzen“, meinte der Trainer. Sein Team tritt am Sonntag bei den viertplatzierten Kölner Haien an. Eine interessante Paarung: Schwenningen kassierte nur in einer der zurückliegenden vier Partien mehr als ein Gegentor, muss nun aber die punktereiche Kölner Reihe um Liga-Topscorer Gregor MacLeod (zwölf Punkte in den vorigen fünf Spielen) und Patrick Russell bändigen. Köln verlor am Freitag aber gegen Augsburg, weil laut Trainer Kari Jalonen „uns fünf Prozent gefehlt haben in der Vorbereitung, im Abschluss und im Defensivauftritt“.

Augsburg ist gegen München gefordert. Die Kontrahenten hatten es am Freitag mit den Frühjahrsfinalisten zu tun – beide gewannen. Bei München, in den vorigen fünf Spielen mit nur sechs Gegentoren, musste Torhüter Mathias Niederberger angeschlagen vom Eis; auf Nachfrage teilte ein Clubsprecher am frühen Abend mit, die Diagnose stünde noch aus. Für Augsburg ist das Derby ein Schlüsselspiel, um an die Top-6 heranzurücken. Die Special Teams, zuletzt schwach, müssen sich wieder steigern. München hält den sechsten Platz – und will ihn halten, dann stünde Oliver Davids Team erstmals seit dem 4. Spieltag an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen auf den direkten Viertelfinalplätzen.

Sieben Spiele in Folge hat der Tabellenzweite ERC Ingolstadt in der PENNY DEL gelandet – und sogar acht Siege am Stück, wenn man nur die Heimspiele nimmt. Am Sonntag kommt einer der Verfolger – die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Ein Team, gegen das sich der ERC traditionell schwer tut: Die Heimbilanz ist negativ wie sonst nur gegen die Liga-Kolosse Eisbären Berlin, Adler Mannheim und EHC Red Bull München.

Die Löwen Frankfurt, unter ihrem neuen Trainer Tom Pokel zuletzt recht erfolgreich, treten bei den Nürnberg Ice Tigers an. Um ernsthaft ins Rennen um Platz zehn zu kommen, sollten sie beim elftplatzierten Nürnberg etwas mitnehmen. Die Franken, verletzungsbedingt mit kurzem Kader, haben zudem die lange Heimreise aus Bremerhaven in den Beinen – doch auch drei Punkte.

Noch in den Keller: Die Iserlohn Roosters, zuletzt zweimal in Folge ohne eigenes Tor und in bedrohlicher Nähe zum Abstiegsplatz, haben die Adler Mannheim zu Gast. Schlusslicht Dresdner Eislöwen empfängt die Grizzlys Wolfsburg, die ihrerseits mit der eigenen Situation unzufrieden sind: Nach vier Niederlagen in Folge gerät der zehnte Rang langsam unter Druck. Eine der Baustellen: das Powerplay. Wie Mannheim haben die Grizzlys in den vorigen Spielen keine Überzahl mehr genutzt. Zudem verletzte sich Sven Ziegler beim Comeback.

Martin Wimösterer

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

14:00 Ingolstadt - Bremerhaven 1.70|4.40|3.85
16:30 Nürnberg - Frankfurt 1.73|4.30|3.75
16:30 Augsburg - München 3.25|4.20|1.90
16:30 Straubing - Berlin 2.05|4.10|3.00
18:00 Iserlohn - Mannheim 3.85|4.20|1.73
18:00 Köln - Schwenningen 1.90|4.10|3.35
18:00 Dresden - Wolfsburg 3.90|4.50|1.70
 

(Stand: 22.11.2025, 17.00 Uhr)

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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • Torhüter Anton Brandt und Verteidiger Gregor Stocker aus dem DNL-Team der Eisbären Juniors Berlin erhalten Förderlizenzen für DEL2-Club Lausitzer Füchse.
  • vor 3 Tagen
  • Kassels Cheftrainer Todd Woodcroft ist in dieser Woche erneut Teil des Trainergespanns der slowakischen Nationalmannschaft. Am Freitag steht für die Slowaken das zweite Match eines Drei-Nationen-Turniers an, daher wird Woodcroft beim DEL2-Spiel gegen Rosenheim von Petteri Väkiparta vertreten.
  • vor 4 Tagen
  • Stürmer Vincent Schlenker (32) absolviert einen vierwöchigen Tryout beim ESV Kaufbeuren. Der gebürtige Schwenninger spielte in der vergangenen Saison für Weiden und war im Sommer nach Freiburg gewechselt. Noch vor Saisonbeginn war der Vertrag aber wieder aufgelöst worden.
  • vor 4 Tagen
  • Die Höchstadt Alligators haben einen Abgang zu vermelden: Petr Gulda hat den Verein um eine Vertragsauflösung gebeten, um sich einem anderen Club anschließen zu können. Dem Wunsch kam der HEC nach.
  • vor 5 Tagen
  • Sebastian Vogl, bisher Sportlicher Leiter des Nachwuchses beim EV Landshut, wechselt zum 1. Januar 2026 als Bundestorwarttrainer Entwicklung und Koordination zum Deutschen Eishockey-Bund.
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