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Freitag, 22. März 2019

DEL-Playoffs am Freitag München und Ingolstadt holen sich Matchpucks, Augsburg gleicht Serie aus, Reimer hält Nürnberg am Leben

<p>Meister München (mit Daryl Boyle und Frank Mauer) gewann verdient in Berlin und ist nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt.</p><p>Foto: imago<br/></p>

Meister München (mit Daryl Boyle und Frank Mauer) gewann verdient in Berlin und ist nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt.

Foto: imago

Nach der (ungewöhnlich langen) viertätigen Playoff-Pause fiel der Puck wieder am Freitagabend zu Spiel vier im Viertelfinale in Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Ingolstadt. Deutlich war es nur in Berlin, wo sich München klar mit 5:2 durchsetzen konnte und damit nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt ist.

Diesen einen Schritt weiter müssen auch noch die Adler Mannheim gehen, die beim 3:4 nach Verlängerung in Nürnberg die erste Niederlage in der Serie kassierten. Ebenfalls noch einen Sieg für das Halbfinale braucht Ingolstadt. Die Donaustädter holten sich durch ein 3:2 nach Overtime gegen Köln den Matchpuck am Sonntag bei den Haien. Weiter eng ist es zwischen Augsburg und der DEG, die Panther glichen zum 2:2-Serienstand aus.

Der EHC Red Bull München legte nach dem 4:1 in Spiel drei nach und feierte einen Auswärtserfolg in der Hauptstadt. Der Meister erwischte einen Start nach Maß und ging durch Justin Shugg bereits nach 28 Sekunden in Führung. Danach verteidigten die Münchner gut, Daryl Boyle erhöhte nach einem Konter (18.). Im zweiten Abschnitt rannten die Eisbären an und kamen zu Chancen, aber die Red Bulls zeigten sich wieder einmal eiskalt und legten zwei weitere Treffer nach. Danach wehrte sich Berlin nochmal und betrieb Ergebniskosmetik.

Die Augsburger Panther siegten ebenfalls auswärts und brachten damit das Heimrecht zurück in die Fuggerstadt. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt trafen Patrick McNeill und David Stieler per Doppelschlag für die Panther (22./23.). Danach rannte die DEG an, Lohn war der Anschluss durch Ryan McKiernan in Überzahl nach 36 Minuten. Selbes Spiel im letzten Abschnitt, Düsseldorf suchte den Ausgleich. Augsburg-Goalie Olivier Roy und seine Vorderleute machten jedoch dicht und retteten den Vorsprung über die Zeit.

Die Spiele im Stenogramm (4 Einträge)

 

Unterdessen hielten die Thomas Sabo Ice Tigers gegen Hauptrundenmeister Mannheim ihre Playoff-Hoffnungen am Leben. Nürnberg legte in Spiel vier nochmal alles rein und hielt die Partie die komplette Spielzeit über eng. Und das sollte im letzten Drittel belohnt werden. Erst markierte Alex Weiss nach 54 Minuten den Ausgleich im Powerplay, danach war Patrick Reimer mit der Führung zur Stelle und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Aber: Andrew Desjardins hatte was dagegen und stellte mit seinem fünften Playoff-Treffer nur Sekunden vor dem Ende auf 3:3. In der Verlängerung sorgte schließlich Patrick Reimer mit seinem zweiten Tor des Abends für ein Spiel fünf.

Einen wichtigen Erfolg feierte der ERC Ingolstadt zu Hause gegen Köln. Mit dem vierten Sieg in der Serie können die Schanzer am Sonntag in der Domstadt alles klar machen. Den Anfang machte Tim Wohlgemuth nach feiner Einzelleistung (3.). Köln spielte aber gut und scheiterte immer wieder am glänzend aufgelegten Jochen Reimer im Ingolstädter Kasten. Aber auch er war machtlos in Minute 33 gegen Colby Genoway, der den hochverdienten Ausgleich besorgte. Dieser sollte allerdings nicht lange Bestand halten, nur zwei Minuten später schoss Brett Olson ebenfalls in Überzahl die Gastgeber wieder in Front. Im dritten Drittel vergab Jason Akeson erst einen Penalty für die Haie, danach verpasste Ingolstadt das dritte Tor. Das rächte Alexander Oblinger (55.) mit dem Ausgleich, es ging zum dritten Mal nacheinander in die Overtime. Hier wurde Brandon Maschinter mit seinem dritten Playoff-Tor zum Matchwinner.

Tony Poland


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Kurznachrichtenticker

  • vor 2 Tagen
  • Der EV Füssen (künftig in der Oberliga-Süd) hat den Vertrag mit Eigengewächs Marc Besl um ein Jahr verlängert. Der 21-jährige Angreifer war in der Aufstiegssaison mit 75 Scorer-Punkten (29 Tore, 46 Assists) in 48 Spielen Top-Scorer des Altmeisters.
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  • Christoph Kiefersauer kehrt zurück nach Bad Tölz. Der Stürmer kommt vom Zweitliga-Absteiger Deggendorfer SC, wo er in der vergangenen Spielzeit in 51 Spielen sechs Tore erzielte und neun weitere Treffer vorbereitete.
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  • DEL2-Meister Ravensburg Towerstars hat die Verpflichtung von Ludwig Nirschl offiziell bestätigt. Der 19-Jährige war vergangene Saison Top-Scorer der Regensburger DNL-Mannschaft. Spielpraxis soll der U20-Nationalspieler aber vorerst vorrangig bei den EV Lindau Islanders in der Oberliga Süd sammeln.
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  • Die Eisbären Berlin setzen auch in der kommenden Spielzeit die Kooperation mit dem Zweitligisten Lausitzer Füchse fort. Sozusagen als dritter Partner für beide Clubs fungiert der Oberligist ECC Preussen Berlin. Auch aufgrund der geringen Entfernung aller Clubs gilt die Kooperation als vorbildlich.
  • vor 3 Tagen
  • Steven Rupprich hat seinen Vertrag bei den Dresdner Eislöwen verlängert und geht damit in seine sechste Saison für den DEL2-Club. In der Spielzeit 2018/19 bestritt der 30-jährige Angreifer 63 Spiele für die Eislöwen (neun Tore, 14 Assists).

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