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Freitag, 24. Januar 2020

2:3 zuhause gegen Nürnberg Negativrekord für Kölner Haie: Neunte Niederlage in Serie – Moritz Müller: „Keiner wird uns da rausholen außer wir selbst“

Chad Bassen (nicht im Bild) erzielt das 2:1 für Nürnberg.

Foto: imago images/Osnapix

Die Kölner Haie haben im vorgezogenen Spiel des Donnerstags eine erneute Niederlage einstecken müssen und damit einen Negativrekord aufgestellt. Das 2:3 zuhause gegen die Thomas Sabo Ice Tigers war bereits die neunte Niederlage in Folge. Noch nie hatten die Haie in ihrer DEL-Geschichte so viele Niederlagen hintereinander einstecken müssen. Zuletzt hatten sie am 26. Dezember beim 4:1 gegen Wolfsburg einen Sieg eingefahren.

Durch die bereits zweite Niederlage gegen Nürnberg in Folge (am 19. Januar hatte es ein 3:6 gegeben) tauschten die beiden Teams in der Tabelle die Plätze. Nürnberg ist mit nun 54 Zählern und vier Siegen aus den letzten fünf Spielen Achter, Köln mit 52 Punkten Neunter. Wolfsburg könnte am Freitag, wenn weitere sechs Spiele stattfinden, bereits an den Haien vorbeiziehen.

Die Haie gingen nach exakt vier Minuten durch Zach Sill in Führung. In der 38. Minute sorgte Jim O'Brien für den Ausgleich, zuvor hatte Daniel Fischbuch das 1:1 schon verpasst. Sein Schuss landete in der 26. Minute am Pfosten. Köln vergab in diesem Drittel zwei Alleingänge, Nürnberg einen. Nürnberg ging in der 43. Minute dann durch Chad Bassen erstmals in Führung und baute diese durch ein Empty-Net-Goal von Chris Brown in der 59. Minute aus. Köln konnte acht Sekunden vor dem Ende bei gezogenem Torhüter noch das 2:3 erzielen.

„Es ist sehr enttäuschend, jetzt hier wieder zu stehen und mit leeren Händen rauszugehen“, sagte Haie-Kapitän Moritz Müller nach dem Spiel gegenüber den Medien. „Ich denke, wenn man in so einer Phase wie jetzt ist, wird alles hinterfragt.“ Wichtig sei es, nun eine ganz enge Gruppe zu bleiben. „Eines ist auch klar: Wir haben uns in diese Situation reingebracht – wir, Mannschaft, Coaches, alle – und keiner wird uns da rausholen außer wir selbst. Je schneller uns das bewusst wird, desto besser ist das. Ich glaube aber, dass jedem die Situation bewusst ist.“

Coach Mike Stewart sagte: „Wie schon mehrmals in den letzten Wochen haben wir das Spielgeschehen kontrolliert und die besseren Chancen gehabt, aber letztlich ist unsere Chancenverwertung nicht gut genug gewesen. Wir haben zwei komische Gegentore aus dem Nichts bekommen. Es ist schon bitter und wir sind enttäuscht, aber der Kampf geht weiter. Denn die Jungs arbeiten und tun alles, was sie können. Wir müssen einfach effizienter werden.“

Kölner Haie - Thomas Sabo Ice Tigers
2:3 (1:0, 0:1, 1:2)
Tore:
1:0 (5.) Sill, 1:1 (38.) O'Brien, 1:2 (43.) C. Bassen, 1:3 (59.) Brown, 2:3 (60.) Bast; Strafminuten: Köln 2, Nürnberg 2, Zuschauer: 10.128


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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Die Adler Mannheim müssen im Hauptrundenendspurt ohne ihren Verteidiger Joonas Lehtivuori auskommen. Der 31-jährige Finne laboriert seit dem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG an einer Armverletzung und steht nach Clubangaben voraussichtlich erst zu Beginn der Playoffs wieder zur Verfügung.
  • vor 14 Stunden
  • Nickolas Bovenschen hat seinen Vertrag bei den Hannover Indians bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Der 35-jährige Verteidiger steht seit 2016 für den Nord-Oberligisten auf dem Eis und bestritt in der laufenden Saison bis dato 37 Partien (zwei Tore, fünf Assists).
  • vor 15 Stunden
  • Die TecArt Black Dragons Erfurt haben ihr Nachholspiel der Oberliga Nord gegen den Krefelder EV 81 nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren und damit ihre letzte Chance auf das Erreichen der Pre-Playoffs verspielt. Den entscheidenden Treffer erzielte Michael Jamieson 1:02 Minuten vor dem Ende.
  • vor 21 Stunden
  • Die Hannover Scorpions erhalten ab dem kommenden Wochenende Unterstützung vom ehemaligen DEL-Spieler Marian Dejdar. Der 36-jährige Angreifer spielte schon in den vergangenen Saison für die Niedersachsen. Weiter offen ist hingegen die Trainerfrage beim Nord-Oberligisten.
  • gestern
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig muss bis auf Weiteres auf Goran Pantic und Antti Paavilainen verzichten. Pantic hatte die Partie am 14. Februar in Krefeld aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Ende führen können, Untersuchungen laufen noch. Paavilainen liegt mit einer Virusinfektion flach.

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