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Sonntag, 10. Februar 2019

Der 46. DEL2-Spieltag am Sonntag Zach Hamill schießt Bad Nauheim zum Derbysieg, Bayreuth verspielt 4:0-Führung gegen Deggendorf, Horror-Debüt für Michael Güßbacher

<p> Frankfurts Brett Brreitkreuz erzielte mit einem fantastischen Solo die zwischenzeitliche 4:2-Führung für die Löwen, die am Ende in Bad Nauheim trotzdem das Nachsehen hatten. <br/>Foto: Hübner</p>

Frankfurts Brett Brreitkreuz erzielte mit einem fantastischen Solo die zwischenzeitliche 4:2-Führung für die Löwen, die am Ende in Bad Nauheim trotzdem das Nachsehen hatten.
Foto: Hübner

Endspurt in der DEL2: Die sechs Partien am 46. Spieltag brachten zwei Derbys, ein katastrophales Zweitliga-Debüt, ein sagenhaftes Comeback und drei Shootouts mit sich. Die Eispiraten Crimmitschau fertigten die Dresdner Eislöwen im Sachsenderby mit 6:1 ab, überholten damit den Rivalen und kehrten in die Top Ten zurück. Adran Grygiel erzielte in seinem vierten Einsatz seinen vierten Treffer, Christian Hilbrich gelang ein Doppelpack. Neu-Trainer Danny Naud feierte mit der maximalen Punktausbeute einen perfektes Einstands-Wochenende.

Tabellenführer Frankfurt unterlag beim Nachbarschaftsduell in Bad Nauheim mit 4:5 im Shootout. Die Löwen verspielten dabei gleich zweimal eine Zwei-Tore-Führung. Das ausverkaufte Colonel-Knight-Stadion explodierte beim Ausgleich von Zach Hamill 22 Sekunden vor Schluss. Dem zuvor ging eine mehr als zweifelhafte Entscheidung der Referees, die zu Beginn des Schlussabschnitts beim vermeintlichen 4:4 von Mike Dalhuisen auf Torraumabseits entschieden. Überragend präsentierte sich neben Hamill, der mit zwei Toren im Shootout das Spiel letztendlich entschied, auch Teufel-Neuzugang Louke Oakley, der zweimal traf und eine Vorlage lieferte. Die Kassel Huskies besiegten den EHC Freibug im Breisgau mit 2:1 ebenfalls nach Penalty-Schießen. Corey Trivino war als einziger Schütze erfolgreich.

Die Spiele in der Statistik (6 Einträge)

 


Horror-Debüt für Michael Güßbacher: Der Kaufbeurer Youngster kassierte bei seinem ersten DEL2-Start in Weißwasser in den ersten 58 Sekunden zwei Gegentreffer und wurde ausgewechselt. Mit Marc-Michael Henne im Tor kamen die Buron Joker zwar nochmal ran, mussten die Heimreise aber nach dem 3:6 ohne Zähler antreten. Der ESVK bleibt auf Platz fünf, da das Spiel zwischen Verfolger Bietigheim und den Tölzer Löwen erst am Dienstag stattfindet.

Erster Verfolger der Löwen blieben die Ravensburg Towerstars, die sich nach dem Ende der Overtime in Heilbronn den Zusatzpunkt sicherten. Mathieu Pompei avancierte zum Matchwinner. Die Bayreuth Tigers sahen nach einer 4:0-Führung gegen Aufsteiger Deggendorf bereits wie der sichere Sieger aus. Doch die Niederbayern gaben nicht auf und drehten die Partie. In einem spektakulären Match setzte sich der DSC am Ende mit 7:6 durch. Christoph Gawlik und Andrew Schembri sammelten je drei Scorer-Punkte.

Tim Heß


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Kurznachrichtenticker

  • vor 33 Minuten
  • Mit dem 20-jährigen Peter Spornberger steht der fünfte Verteidiger im Kader des EHC Freiburg fest. Er kommt von der U20 des Kölner EC. Der italienische Nachwuchsnationalspieler, der auch vier Spiele in der A-Nationalmannschaft vorzuweisen hat, wird noch vor der Saison einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 3 Stunden
  • Verteidiger Andrew MacDonald (32), dessen Kontrakt mit bisher durschnittlich fünf Millionen US-Dollar zu Buche schlug, ist von den Philadelphia Flyers auf die Waiver-Liste gesetzt worden, um seinen Vertrag mit noch einem Jahr Laufzeit aufzulösen.
  • vor 3 Stunden
  • Die Los Angeles Kings haben den jährlich sieben Millionen US-Dollar schweren Vertrag mit Verteidiger-Routinier Dion Phaneuf vorzeitig beendet. Der Kontrakt wäre noch zwei Spielzeiten gelaufen. Der 34-Jährige kam 2018/19 in 67 Partien auf lediglich einen Treffer und fünf Vorlagen.
  • gestern
  • Verteidiger Stefan Rott bleibt dem EV Füssen auch nach dem Aufstieg in die Oberliga Süd erhalten. Der 30-Jährige steuerte zur Meisterschaft und der damit verbundenen Rückkehr in die Drittklassigkeit in 48 Partien 19 Torvorlagen bei.
  • gestern
  • Stürmer Jordan Eberle (29) hat einen neuen Fünfjahresvertrag bei den New York Islanders unterschrieben und verdient jährlich 5,5 Mio. US-Dollar. Während er in der Hauptrunde mit 19 Toren und 18 Assists in 78 Partien enttäuschte, war er mit neun Punkten in acht Playoff-Spielen bester Isles-Scorer.

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