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Mittwoch, 13. März 2019

DEL2-Spieler des Jahres im Interview Matt McKnight: „Bietigheim ist unser zweites Zuhause geworden“

<p>Matt McKnight ist der Spieler des Jahres in der DEL2. <br/>Foto: City-Press<br/></p>

Matt McKnight ist der Spieler des Jahres in der DEL2.
Foto: City-Press

Seit Jahren gehört Matt McKnight zu den besten Spielern der DEL2. Der 34-jährige Kanadier, der in Bietigheim sein zweites Zuhause gefunden hat, spricht im Interview über die Auszeichnung als Spieler des Jahres, die Zeit in Deutschland und seine freien Tage. Das komplette Interview finden Sie wie gewohnt in unserer aktuellen Print-Ausgabe!

Herr McKnight, Sie haben die Wahl zum Spieler des Jahres in der DEL2 gewonnen. Haben Sie damit gerechnet und was bedeutet Ihnen die Auszeichnung?
Matt McKnight:
"Es ist natürlich schön, wenn man so eine Auszeichnung erhält und die Leute die Leistung der gesamten Saison anerkennen. Erwartet habe ich das nicht, es gibt einfach so viele gute Spieler in unserer Liga."

Sie haben mit 79 Punkten eine neue persönliche Bestmarke gesetzt. Warum lief es für Sie - trotz einiger Veränderungen bei den Steelers - erneut so gut?
McKnight:
"Als Spieler ist es deine Aufgabe, sich an Veränderungen anzupassen. Außerdem haben wir zwar einen neuen Trainer und ein paar neue Spieler bekommen, aber es gibt ja trotzdem noch einen Kern, der schon mehrere Jahre in Bietigheim spielt. Ich bin ja auch schon in meiner sechsten Saison bei den Steelers. Ich gebe einfach immer mein bestes - das ist mein Job!"

Die 80-Punkte-Marke haben Sie bereits dreimal knapp verpasst. Stört Sie das?
McKnight:
"Das interessiert mich nicht wirklich. In meinem Alter geht es mehr ums gewinnen. Die Fans erinnern sich an Titel und an das Abschneiden des Teams, nicht an die Anzahl der Punkte eines Spielers. Wenn man gut spielt, dann macht man auch Punkte. Daher setzte ich mir da keine Ziele, sondern fokussiere mich eher auf meine Leistung."

Seit 2011 spielen Sie in Deutschland, haben in Europa noch nie in einem anderen Land gespielt. Warum?
McKnight:
"Das ist eine gute Frage! Meine Frau und ich hatten damals noch keine Kinder und die Leute haben uns zu einem Europa-Wechsel geraten. Wir wussten zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, wie lange wir bleiben. Wir wollten etwas ausprobieren und Deutschland hat uns sehr gut gefallen. Bietigheim ist unser zweites Zuhause geworden. Ich bereue lediglich, dass ich nicht mehr Deutsch gelernt habe, als wir noch keine Kinder hatten. "

Seit sechs Jahren sind Sie bereits in Bietigheim. Das ist für einen Kontingentspieler eher ungewöhnlich. Was macht die Steelers für Sie so besonders?
McKnight:
"Das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich will in Bietigheim sein und habe Glück, dass die Steelers mich schon seit sechs Jahren behalten. Es ist ein gutes Verhältnis und bis jetzt auch sehr erfolgreich. Es gab keinen Grund für einen Wechsel."

Was macht Matt McKnight an einem freien Tag?
McKnight:
"Meine Tochter ist fünf und mein Sohn wird bald drei. Wir fahren Fahrrad, gehen schwimmen oder in die Laufschule. Mit Kindern kann man draußen immer etwas unternehmen. Oft machen wir auch was mit Marcus Sommerfeld und seiner Familie. Seine Tochter ist im gleichen Alter wie meine und wir kennen uns schon seit der gemeinsamen Zeit in Weißwasser."

Interview: Tim Heß

Eine große Story über Matt McKnight lesen Sie auch in unserer Sonderbeilage "Gala 2019", die unserer Printausgabe der kommenden Woche beiliegt!


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Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 10 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 12 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 13 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 14 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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