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Freitag, 15. März 2019

Vor dem Start ins DEL2-Viertelfinale Bad Nauheims Top-Scorer Dustin Sylvester: „Die Jungs leben für die Playoffs“

<p>Top-Scorer Dustin Sylvester will den EC Bad Nauheim erstmals seit 2004 in ein Zweitliga-Halbfinale führen. <br/>Foto: Hübner<br/></p>

Top-Scorer Dustin Sylvester will den EC Bad Nauheim erstmals seit 2004 in ein Zweitliga-Halbfinale führen.
Foto: Hübner

Dustin Sylvester ist der Top-Scorer des EC Bad Nauheim. 26 Tore hat der Kanadier erzielt, weitere 45 Treffer hat er vorbereitet. Im Interview spricht der Linksschütze über den kleinen Kader, die anstehenden Playoffs und seine stille Art.

Dustin Sylvester, über Monate wurde mit kleinem Kader agiert. Ist in den Playoffs der Akku nun möglicherweise leer?
Dustin Sylvester:
"Ich persönlich mag es, mit drei Reihen zu spielen. Man ist mehr im Spiel. Natürlich, im Laufe der Zeit macht sich das bemerkbar, da kommt irgendwann Müdigkeit. Dann müssen andere einspringen und das kompensieren. Erholung spielt sicher eine wichtige Rolle. Andererseits gibt es in den ersten beiden Playoff-Wochen keine Spiele unter der Woche. Das kommt uns entgegen. Letztlich haben wir 52 Spiele lang um unsere Position gekämpft, haben einen Top-Sechs-Rang erreicht. Wir freuen uns auf das, was nun kommt."

Worauf kommt es in den Playoffs an? Individuelle Qualität? Physis? Willensstärke?
Sylvester:
"Du musst es wollen. Mehr als der Gegner. Und du brauchst ein gutes Klima in der Kabine. Wir können nicht über Vergangenes nachdenken. Nur die Gegenwart zählt. Ich habe in Mannschaften gespielt, da hat uns die positive Atmosphäre durch die Playoffs getragen. Und ebenso war ich in Teams, in denen wir uns durch negatives Denken selbst die Arbeit schwer gemacht haben. Wir müssen sicherstellen, dass wir alle dasselbe wollen."

Nordamerikanern sagt man nach, mit Playoff-Beginn wie auf Knopfdruck die Leistung noch einmal steigern zu können. Wie geht das?
Sylvester:
"Die Jungs - in Nordamerika vielleicht noch ein bisschen mehr - leben für die Playoffs. Darauf wartet man den ganzen Winter. Jeder macht noch ein bisschen mehr. Das Tempo, die Intensität - das ist noch mal etwas anderes."

Sie sind auf und abseits des Eises ein eher stiller, ruhiger Charakter. Wie kontrollieren Sie, gerade wenn es auf dem Eis hektisch wird, Ihre Emotionen?
Sylvester:
"Ich bin keiner, der laut wird, der schreit. Aber ich bin sicherlich auch mal sauer - meist wegen der Schiedsrichter (lacht). Eishockey ist manchmal wie eine Achterbahnfahrt. Ich versuche, mich weder in die eine, noch in die andere Richtung mitreißen zu lassen."

Wer ist in Ihren Augen der beste Spieler der DEL 2?
Sylvester:
"Es gibt viele gute Spieler, die es verdient hätten, jetzt genannt zu werden. Matt McKnight von Bietigheim stellt seine Klasse schon seit Jahren immer wieder aufs Neue unter Beweis."

Interview: Michael Nickolaus


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Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 10 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 13 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 13 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 14 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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