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Dienstag, 1. Oktober 2019

Löwen-Defender im Interview Frankfurts Max Faber: „Möchte betonen, dass wir keine Unruhe im Team hatten“

Max Faber beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse.
Foto: Hübner

Die Löwen Frankfurt sind mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen in die DEL2-Saison gestartet. Am letzten Sonntag drehten die Hessen einen 0:2-Rückstand und gewannen dann noch mit 3:2 gegen den ESV Kaufbeuren. Am Mitwoch müssen die Hessen nach Heilbronn. Der DEL2-Verteidiger des Jahres, Max Faber, analysiert im aktuellen Interview den Saisonstart und blickt voraus zum Auswärtsspiel bei den Falken.

Herr Faber, nach 0:2 haben die Löwen noch die Kurve bekommen und 3:2 in der eigenen Halle gewonnen. Wie fällt Ihr Fazit nach sechs Spielen aus?
Max Faber: "Der Sieg gegen Kaufbeuren war sehr wichtig, keine Frage - vor allem nach der Niederlage in Ravensburg. Ich finde, dass wir am Sonntag die Ruhe in unserem Spiel nie verloren haben und trotz eine 0:2-Rückstandes eine gute Leistung gebracht haben. Vom Gefühl her war ich immer positiv, auch als wir nicht in Führung lagen. In der zweiten Pause waren wir als Team überzeugt davon, dass wir das Spiel noch drehen und gewinnen werden. Und das haben wir auch geschafft. Blickt man auf die sechs Spiele sind wir sehr ruhig und gelassen geblieben. Eine gewisse Unruhe kam von außen, aber wir als Team haben ganz normal weiter trainiert, denn wir wissen, wie stark wir sind. Es muss einfach klick machen und der Sieg gegen Kaufbeuren war ein wichtiger Schritt. Aber ich möchte noch einmal betonen, dass wir keine Unruhe im Team hatten"

Die Mannschaft tritt sehr geschlossen auf und es sieht so aus, als hätten die Löwen eine tolle Gemeinschaft. Auch neben dem Eis unternehmen die Spieler einiges. Wie war der Ausflug auf das Münchener Oktoberfest?
Faber: "Es hat sehr viel Spaß gemacht und es ist natürlich auch gut, mal raus zu kommen. Aber unser Trip auf die Wiesn hat nichts mit der Niederlage gegen Ravensburg oder dem Sieg gegen Kaufbeuren zu tun"

An diesem Mittwoch müsst Ihr nach Heilbronn. Die Falken haben die letzten vier Spiele gewonnen. Was erwartet Ihr für ein Spiel?
Faber: "Gerade auf die Leistung vom letzten Drittel gegen Kaufbeuren können wir aufbauen. Man hat gesehen, was mit einer positiven Einstellung alles erreicht werden kann. Wir dürfen uns in Heilbronn nicht aus der Ruhe bringen lassen und müssen unsere Leistung bringen. Dann haben wir eine gute Chance. Gerade auswärts haben durch unsere eigene Schuld bisher noch nicht gewonnen. Das gilt es zu ändern. Wir hatten in allen Partien in der Fremde mindestens ein starkes Drittel, in dem wir richtig gut gespielt haben und dann haben wir es uns selbst versaut. Es hat jeder gesehen, dass wir zu viele Strafzeiten genommen haben und das hat uns gerade auswärts die Spiele gekostet. Daran haben wir gearbeitet und dann kommt auch der Erfolg".

Noch ein paar Worten zu Ihnen. Sie sind der DEL2-Verteidiger des letzten Jahres. Wie sind Sie in die Saison gestartet?
Faber: "Ja, soweit gut. Ich habe mit David Suvanto einen neuen Partner, weil Dan Spang nicht mehr bei uns ist. Das klappt schon ganz gut. Er ist ein anderer Spielertyp als Dan, aber wir verstehen uns immer besser. Ich habe diese Saison mehr Verantwortung, gerade in Überzahl. Dort führe ich die zweite Reihe an, nachdem Roope Ranta für mich in die erste Linie gerutscht ist, weil er einfach den besseren Schuss hat. Aber insgesamt ist die Saison noch frisch und wir werden uns alle noch steigern".

Frank Gantert


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Kurznachrichtenticker

  • vor 13 Stunden
  • Die Hannover Scorpions aus der Oberliga Nord haben als Ersatz für den am Schultereckgelenk verletzten Julien Pelletier dessen kanadischen Landsmann Kevin Miller verpflichtet. Der 25-jährige Angreifer war zuletzt für den HK Poprad in der Slowakei aktiv (16 Spiele, zwei Tore, drei Vorlagen).
  • vor 13 Stunden
  • Der ESV Kaufbeuren (DEL2) muss vier bis sechs Wochen auf Angreifer Branden Gracel verzichten. Der kanadische Mittelstürmer hat sich eine Handverletzung zugezogen.
  • vor 16 Stunden
  • Sean Simpson fungiert ab sofort als Coaching-Berater des Interimsduos Christian Dubé/Pavel Rosa beim Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron. In Deutschland ist der 59-jährige Deutsch-Kanadier aus seiner Zeit als Head Coach der Adler Mannheim (von Mai 2016 bis Dezember 2017) bekannt.
  • vor 17 Stunden
  • Der frühere DEL-Torhüter Mathias Lange hat sein Karriereende verkündet und wird Hockey Operations Coordinator beim Rensselaer Polytechnic Institute (NCAA) im US-Bundesstaat New York. Für Düsseldorf und Iserlohn bestritt der gebürtige Klagenfurter 187 DEL-Spiele.
  • vor 18 Stunden
  • Verteidiger Tim Schüle wird den Bietigheim Steelers (DEL2) aufgrund einer Schulterverletzung mindestens bis zur Deutschland-Cup-Pause fehlen. Beim ebenfalls verletzten Torhüter Stephon Williams stehen weitere Untersuchungen an. Bei ihm sind Schwere der Verletzung und Ausfalldauer noch offen.

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