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Donnerstag, 23. Juli 2020

Eisenhut muss gehen Riku Helenius und Nick Jordan Vieregge bilden Torhüter-Duo der Dresdner Eislöwen 2020/21

Ist 2020/21 die klare Nummer eins in Dresden: Riku Helenius.
Foto: imago images/Hentschel

Die Fragezeichen rund um die Goalie-Positionen in Dresden sind beseitigt, denn das Torhüter-Duo der Dresdner Eislöwen ist fix. Wie der DEL2-Club am Donnerstagvormittag mitteilte, gehen sie mit Riku Helenius und dem nach Vereinsangaben umworbenen 17-jährigen Nick Jordan Vieregge in die neue Saison. Im Umkehrschluss bedeutet das den Abschied von Marco Eisenhut (25) nach drei Jahren im Eislöwen-Trikot. Wohin es den gebürtigen Deggendorfer zieht, ist noch nicht bekannt.

Mit der Nachverpflichtung des Finnen Helenius (32) von Liiga-Club Pelicans Lahti hatten die Verantwortlichen Mitte Januar auf den Ausfall von Torhüter Florian Proske reagiert. Der 24-Jährige ist laut Marco Stichnoth, dem Sportlicher Berater der Eislöwen, nach wie vor verletzt und soll vom Verein „weiterhin Unterstützung erhalten“. Man werde alles für seine Genesung tun.

In elf Hauptrundenpartien konnte Helenius eine Fangquote von 89,4 Prozent sowie einen Gegentorschnitt von 3,77 vorweisen, in zwei Pre-Playoff-Partien waren es dann Werte von 88,9 Prozent und 3,50. 2020/21 wird der KHL-erfahrene Schlussmann nun als Nummer eins der Sachsen fungieren.

Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen, sagte über Helenius: „Riku hat in der letzten Saison bereits nach kurzer Zeit bewiesen, dass er ein starker Rückhalt für uns ist und wollte auch in der neuen Saison unbedingt wieder bei den Dresdner Eislöwen spielen. Jetzt hat er die Möglichkeit, sich von Beginn an zu beweisen und seine Leistung zu steigern. Wir freuen uns auf Riku und wissen, dass wir mit ihm einen Top-Torhüter haben.“

Helenius selbst meinte, dass ihm Dresden wieder den Spaß am Eishockey eingebracht hatte, und sagte in der zugehörigen Mitteilung: „Ich habe ein einhundertprozentiges Vertrauen in unser Team und ich denke, dass wir in der nächsten Saison etwas Besonderes machen können. Ich bin wirklich dankbar, dass Rico Rossi und Marco Stichnoth mir und darauf vertrauen, dass ich unser Team verbessern kann. Ich werde alles tun, um nächste Saison das Beste von mir zu zeigen. Genießt den Sommer, bleibt gesund und wir sehen uns bald.“

Vieregge kam im Sommer 2019 aus der Weißwasseraner Jugend zu den Eislöwen und stand dort vorrangig im Kasten der U20 in der DNL Division II (30 Partien, 1,97 Gegentore pro Spiel). Zudem debütierte der Youngster, den Stichnoth als „einen der talentiertesten jungen Goalies in Deutschland“ bezeichnete, in der DEL2. Fortan ist er als Backup von Helenius eingeplant, soll aber weiterhin ebenso Spielpraxis für die U20 der Eislöwen Juniors sammeln.

Vieregge zeigte sich „froh, dass meine Reise nach der ersten gelungenen Saison weitergehen kann.“ Er sei dem Club sehr dankbar für das Vertrauen und will dieses zurückzahlen: „Für die nächste Saison heißt es, weiterhin hart arbeiten und mich weiterentwickeln, sodass ich meine eigenen Erwartungen und denen des Clubs gerecht werde.“


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Notizen

  • gestern
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 2 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 4 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 4 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 5 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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