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Dienstag, 28. Juli 2020

Schwede wieder in Deutschland Ehemaliger Spieler des Jahres zurück in DEL2: Landshut holt Verteidiger Weihager

Von Graz nach Landshut: Robin Weihager kehrt in die DEL2 zurück.
Foto: 99ers/Krainbucher

Robin Weihager ist zurück in der DEL2. Der EV Landshut gab am Dienstag die Verpflichtung des Verteidigers bekannt. Der 32-jährige Schwede kommt vom österreichischen EBEL-Club Graz 99ers und unterschrieb bei den Niederbayern einen Einjahresvertrag. In der vergangenen Saison erzielte der erfahrene Abwehrspieler in 43 Spielen drei Tore und bereitete sieben Treffer vor. Von 2013 bis 2016 war Weihager schon einmal in Deutschland aktiv. In seiner ersten Saison 2013/14 wurde er in Diensten der Starbulls Rosenheim zum Spieler des Jahres und besten Verteidiger der DEL2 gewählt, ehe er zu den Krefeld Pinguinen in die DEL wechselte.

„Robin hat viel Erfahrung im europäischen Eishockey. Er bringt einen sehr guten Schuss mit und ist ein echter Zwei-Wege-Spieler. Vor allem aber ist er Rechtsschütze. So einen haben wir dringend gebraucht. Durch ihn werden wir viel flexibler und werden mit seinen Qualitäten als Blueliner auch unser Powerplay verstärken. Außerdem ist er ein richtig guter Charakter. Mit ihm wird sicherlich jeder im Team gut auskommen“, beschreibt Landshuts Trainer Leif Carlsson seinen Landsmann, der die vierte und letzte offene Ausländerstelle besetzt.

Geschäftsführer Ralf Hantschke erklärte: „Wir konnten uns in unseren Überlegungen bei den Verpflichtungen unserer Kontingentspieler in diesem Jahr mehr Zeit nehmen und haben sehr viel recherchiert. So wollten wir generell und im Rahmen der momentanen wirtschaftlichen Möglichkeiten, letztjährige Schwachstellen ausmerzen. In diesem Konzept haben die Rollen unserer Imports größte Bedeutung. Mit Jere Laaksonen haben wir einen starken Center verpflichtet, der mit seiner Kraft und Schnelligkeit überzeugen wird. Zach O'Brien und Marcus Power könnten mit ihren technischen und läuferischen Qualitäten ein adäquater Ersatz für Robbie Czarnik und Mathieu Pompei werden. Und mit der Verpflichtung von Robin können wir nun unserer Abwehr noch mehr Stabilität und Sicherheit verleihen. Zusätzlich bekommen wir einen Spieler, an dem man sich orientieren kann und der zusätzlich noch enorm torgefährlich ist. Das hat uns in Summe gerade im letzten Jahr gefehlt.“


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 16 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 16 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
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