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Sonntag, 15. November 2020

Der 4. DEL2-Spieltag am Sonntag Ravensburg und Landshut weiter ungeschlagen, Frankfurt unterliegt Dresden, Chrobot-Doppelpack bei Bad Nauheims Derby-Coup

Landshuts Zach O'Brien prüft im Fallen den jungen Füchse-Goalie Tobias Ancicka.
Foto: imago images/Michael Sigl

Fünf Spiele wurden am 4. DEL2-Spieltag ausgetragen, die geplanten Matches in Bayreuth (gegen Bad Tölz) und Heilbronn (Kaufbeuren) wurden coronabedingt abgesagt. Ungeschlagen an der Tabellenspitze rangieren weiterhin die Ravensburg Towerstars. Gegen die Eispiraten Crimmitschau feierte das Team von Rich Chernomaz einen 4:1-Erfolg. Andreas Driendl sammelte zwei Punkte, Goalie Olafr Schmidt machte bei seinem ersten Saison-Einsatz eine gute Figur.

Punktgleich mit den Oberschwaben ist der EV Landshut. Das Tabellenschlusslicht der Vorsaison besiegte die Lausitzer Füchse mit 4:2. Dabei bekam Torhüter Jaroslav Hübl diesmal den Vorzug vor Dimitri Pätzold. Thomas Brandl (6.) markierte auf Zuspiel von Tim Brunnhuber das 1:0, Marcus Power (25.) legte im Mittelabschnitt nach. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Stephane Döring (40.) in Unterzahl beantwortete Max Hofbauer nach 27 Sekunden. Zach O'Brien (53.) sorgte für die Vorentscheidung.

Die Spielstenogramme (5 Einträge)

 


Die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel mussten die ambitionierten Löwen aus Frankfurt am Sonntag im MagentaSport-Livespiel in Dresden hinnehmen. Mit 2:3 nach Verlängerung zogen die Hessen den Kürzeren, zuvor hatten sie einen 0:2-Rückstand durch Treffer von Martin Buchwieser und Alexej Dmitriev egalisiert. Den Schlusspunkt der Partie setzte Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt in Überzahl. Für Dresden war es der zweite Sieg im zweiten Heimspiel, während die ersatzgeschwächten Frankfurter erst vier Zähler nach vier Partien aufweisen können.

Im Derby zwischen den Bietigheim Steelers und dem EHC Freiburg blieb es bis zum Ende spannend. 3:3 hieß es sowohl nach 60 als auch nach 65 Minuten. Im Shootout hatten die Gäste aus Freiburg, die sich in dieser Disziplin bereits am Freitag gegen Ravensburg üben durften, das bessere Ende für sich. Während Skyler McKenzie und Simon Danner verwandeln konnten, entschärfte Ben Meisner im Freiburger Tor die Versuche der Hausherren.

Das Hessen-Duell in Kassel startete turbulent, bereits nach 60 Sekunden brachte Jamie Arniel den EC Bad Nauheim in Führung. Aktivposten Cason Hohmann hatte stark vorbereitet. In der Folge gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Marcel Müller (14.) egalisierte nach einem Scheibenverlust von Stefan Reiter. Julian Chrobot (22.) stellte nach Wiederanpfiff die Gäste-Führung wieder her. Das vermeintliche 3:1 von Reiter wurde nach Einsatz des Videobeweises aberkannt, auf der anderen Seite bugsierte Simon Gnyp (28.) die Scheibe auf kuriose Weise ins eigene Tor. Mit einem fulminanten One-Timer erzielte Huskies-Defender Troy Rutkowksi (36.) in doppelter Überzahl das 3:2, Kelsey Tessier gelang erst in der Schlussminute der keinesfalls unverdiente Ausgleich. In der Overtime sicherte Youngster Julian Chrobot den Roten Teufeln mit seinem zweiten Tagestreffer den Zusatzpunkt.

Sebastian Groß/Tim Heß


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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Die Eisbären Regensburg (DEL2) verlängern die Verträge mit Co-Trainer Hugo Boisvert und Torwarttrainer Joey Vollmer.
 Beide bleiben auch in der Saison 2026/27 Teil des Trainerteams der Oberpfälzer.
  • gestern
  • Von den Heilbronner Falken wechselt Stürmer Luis Ludin zu den Bietigheim Steelers. Aus dem eigenen Nachwuchs wurde mit Philipp Nuss ein weiterer Stürmer lizenziert.
  • vor 2 Tagen
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Ty Glover für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er eine nicht weitere präzisierte Geldstrafe zahlen. Der Frankfurter Stürmer leistete sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich.
  • vor 2 Tagen
  • Der Einsatz von Daria Gleißner, Kapitänin des DFEL-Titelverteidigers ECDC Memmingen, ist am kommenden Wochenende ungewiss. Die Verteidigerin zog sich laut Verein am ersten Halbfinalwochenende eine leichte Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Maximilian Daubner vom EHC Red Bull München geht es „den Umständen entsprechend gut. Er wurde mit mehreren Stichen genäht", gab Manager Christian Winkler bekannt. Daubner hatte sich am Sonntag zu Beginn des DEL-Spitzenspiels gegen die Kölner Haie einen Cut im Gesicht zugezogen.
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