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Freitag, 23. September 2022

Der 3. DEL2-Spieltag am Freitag Kaufbeuren behält weiße Weste, Regensburg weiter stark, Kassel und Bayreuth feiern erste Saisonsiege – Heilbronn weiter ohne Punkt

Ville Järveläinen führte seine Bayreuth Tigers mit zwei Toren beim 4:3-Sieg in Bad Nauheim zum ersten Dreier der Saison.
Foto: IMAGO / Eibner

Aufatmen bei den Kassel Huskies! Den Hessen gelang am dritten Spieltag in der DEL2 beim 4:3-Erfolg nach Penalty-Schießen in Dresden der erste Saisonsieg. Eine makellose Bilanz hat weiter Kaufbeuren, die Joker gewannen auch gegen Crimmitschau. Im dritten Duell steht bereits der dritte 2:1-Erfolg in der aktuellen Spielzeit für die Allgäuer zu Buche. Auch Krefeld feierte beim knappen 1:0 in Selb den nächsten Sieg. Landshut ist weiter torreich unterwegs, die Niederbayern bezwangen das nachwievor sieglose Heilbronn mit 7:4. Bayreuth holte beim 4:3 in Bad Nauheim die ersten Zähler. Aufsteiger Regensburg knackte auch Ravensburg und gewann mit 3:2 nach Overtime. Abschließend behielt Freiburg mit 3:1 in Weißwasser die Oberhand.

In Dresden egalisierten die Eislöwen im zweiten Abschnitt zunächst den Rückstand aus Drittel eins. Tom Knobloch (23.), Adam Kiedewicz (33) und Vladislav Filin (37.) drehten den Spieß um. Die Sachsen waren besser im Spiel, fingen sich aber noch vor der zweiten Pause den Ausgleich: Alec Alroth traf (40.). Für Spannung im Schlussabschnitt war also gesorgt, es passierte aber nichts mehr. Im Shootout verwandelte Joel Lowry zum 4:3-Erfolg für die Schlittenhunde – Dresden bleibt damit weiter ohne Sieg.

Im nächsten Duell zweier bis dato noch siegloser Teams setzte Bad Nauheim den ersten Nadelstich. Jordan Hickmott traf in der 11. Minute zur Führung. Bayreuth spielte aber munter mit, Mike Mieszkowsi glich aus (17.). Im zweiten Drittel übernahmen dann die Gäste: Torjäger Ville Järveläinen schlug für seinen neuen Verein gleich doppelt zu (27./31.), erneut Mieszkowski legte sogar noch nach (38.). Der Power Forward der Tigers schied in der Schlussphase nach seinem Doppelpack jedoch mit einem Cut am Oberschenkel verletzt aus. Die Roten Teufel verkürzten zwar nochmal, aber Bayreuth brachte das 4:3 und den ersten Dreier der neuen Runde über die Zeit. Die Hausherren hingegen kassierten bereits drei Pleiten und 18 Gegentore.  

Regensburg lieferte auch im zweiten Heimspiel eine tadellose Leistung ab. Hinten standen die Eisbären gegen den Favoriten aus Ravensburg kompakt, nach vorne setzte der Aufsteiger immer wieder Konter. Constantin Ontl sorgte in der 14. Minute für noch mehr Stimmung auf den Rängen – 2.247 Zuschauer sahen die Partie des Aufsteigers gegen den Vizemeister 2022. Danach hielt die Abwehr gegen die bis dahin ungeschlagenen Oberschwaben stand. Erst Robbie Czarnik knackte das Bollwerk (43.). Das dritte Drittel sollte an die Gäste gehen. Regensburg startete aber mit Powerplay in die Overtime – das nutzte Nikola Gajovsky zum umjubelten 3:2 aus.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Einen Blackout kurz vor der ersten Sirene leistete sich Landshut im Heimspiel gegen Heilbronn. Denn die Falken erzielten ab der 19. Minute drei blitzsaubere Tore durch Christian Obu, Stefan Della Rovere und Julian Lautenschlager. Die Kabinenansprache zeigte allerdings Wirkung. Die Niederbayern starteten die Aufholjagd und kämpften sich zurück. Marco Pfleger stellte in Überzahl auf 3:3 (39.). Im Schlussdrittel drehte Landshut weiter auf und zog davon. Am Ende hieß es 7:4. Samir Kharboutli holte vier Scorer-Punkte, Heilbronn ist mit null Punkten Tabellenletzter. Einen Start nach Maß erwischte Kaufbeuren. Gegen Crimmitschau führten die Joker durch Jere Laaksonen (3.) und Sebastian Gorcik (6.) früh mit 2:0. Danach rührten die Allgäuer, wie bereits in den ersten beiden Partien, Beton an. Die Eispiraten bissen sich an der gegnerischen Abwehr die Zähne aus. Dominic Walsh fand erst sieben Minuten vor Schluss eine Lücke. Es blieb beim dritten 2:1-Erfolg für Kaufbeuren in dieser Saison.

PENNY DEL-Absteiger Krefeld stellte sich in Selb vor. Und die Wölfe bauten auf ihren guten Leistungen vom Auftaktwochenende auf. Einzig Torhüter Hendrik Hane verhinderte einen Rückstand. Besser noch: Zach Magwood traf nach acht Minuten zur Führung. Und das sollte es auch schon gewesen sein, weitere Treffer fielen nicht mehr. Der Start für die Pinguine in das DEL2-Abenteuer ist mit drei Siegen also geglückt. Mit 90 Minuten Verspätung – die Schiedsrichter hingen im Stau fest – konnte es auch in Weißwasser losgehen. Und wie: Bereits in der elften Minute erzielte Wolf Chris Billich das dritte Tor des Abends. Danach beruhigte sich das Duell, ehe Tor Immo wieder zur Stelle war. Der Top-Scorer der Liga erhöhte in der 35. Minute; bereits sein siebter Punkt und gleichzeitig der 3:1-Endstand.

Tony Poland


Kurznachrichtenticker

  • vor 6 Stunden
  • NHL am Sonntag: Los Angeles - Ottawa 2:3 n.V. (Stützle: zwei Assists), San Jose - Vancouver 3:4 n.V. (Sharks ohne den verletzten Sturm), Anaheim - Seattle 4:5 (Grubauer bei Kraken nur Backup), Chicago - Winnipeg 2:7, Minnesota - Arizona 4:3.
  • vor 2 Tagen
  • Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben am Samstag den Tryout-Vertrag mit Torhüter Brandon Halverson nach eigenen Angaben beendet und wollen zeitnah eine (andere) Lösung für ihr Torhüterproblem (Stammgoalie Maxwell will den Club verlassen) vorstellen.
  • vor 2 Tagen
  • Der EHC Klostersee und Kontingenspieler Joseph Leonidas trennen sich. Weder für den Verein noch für den Offensivverteidiger (elf Spiele, sieben Punkte) habe es gepasst, teilt das Kellerkind der Oberliga Süd mit.
  • vor 2 Tagen
  • Yuma Grimm (19) von der Straubing Tigers, zuletzt für DEL2-Team EV Landshut im Einsatz, geht ab sofort per Förderlizenz für Oberligist Passau Black Hawks auf Torjagd.
  • vor 2 Tagen
  • Die Champions Hockey League hat ihren Spielkalender für das Viertelfinale bekannt gegeben. Demnach haben zuerst Rögle BK, Lulea Hockey und Skelleftea AIK (alle Schweden) am Nikolaustag und Mountfield HK (Tschechien) am 7.12. Heimrecht. In der Woche drauf steigen die Rückspiele.
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