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Montag, 1. April 2024

DEL2-Halbfinale und -Playdowns am Ostermontag: Kaufbeuren gewinnt in Kassel nach 0:2-Rückstand, Regensburg schlägt mit 8:4-Kantersieg gegen Eispiraten zurück – Erster Sieg für Bietigheim

ESVK-Stürmer Sebastian Gorcik (rechts) erzielte den 3:2-Siegtreffer für Kaufbeuren am Ostermontag in Kassel.
Foto: Jan-Malte Diekmann

Auswärtssieg für den ESV Kaufbeuren im DEL2-Halbfinale: Die Allgäuer gewannen am Ostermontag nach 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Overtime in Kassel und verkürzten so in der Serie auf 1:2. Die Eisbären Regensburg zeigten sich derweil bestens erholt von der 1:6-Pleite am Samstag in Crimmitschau und fertigten die Eispiraten in Spiel 3 des Halbfinalduells zu Hause mit 8:4 ab. In den Playdowns konnten die Bietigheim Steelers den ersten Matchpuck der Selber Wölfe abwehren und Spiel 3 in Oberfranken mit 4:3 nach Verlängerung für sich entscheiden. Die Entscheidung über den Abstieg in die Oberliga Süd fällt damit frühestens am Mittwoch.

Im dritten Aufeinandertreffen zwischen Kassel und Kaufbeuren legten die Huskies einmal mehr vor: Torjäger Tristan Keck erzielte in der 18. Minute den umjubelten 1:0-Führungstreffer vor 5.700 Zuschauern in der ausverkauften Nordhessen Arena. Danach fiel lange kein weiterer Treffer, ehe Alec Ahlroth nach genau 42 gespielten Minuten auf 2:0 für die Hausherren stellte. Doch die Vorentscheidung in diesem Duell war das nicht: Der ESVK kämpfte sich erneut zurück und glich mit Toren von Max Oswald (45.) und Jere Laaksonen (56.) auf 2:2 aus. Wie schon am Karsamstag musste also die Overtime die Entscheidung bringen. Und diesmal waren es die Allgäuer, die das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Sebastian Gorcik schoss in der 71. Minute das Siegtor zugunsten der Buron Joker, die in der Halbfinalserie damit den 1:2-Anschluss schafften.

Ohne Chance blieb am Montagabend Crimmitschau. In Regensburg musste sich das Team von Trainer Jussi Tuores mit 4:8 geschlagen geben. Nach weniger als 16 Minuten war die Partie für Eispiraten-Goalie Oleg Shilin bereits beendet – er musste nach dem 4:0 der Eisbären seinem Backup Christian Schneider weichen. Kurz vor Ende des ersten Drittels kam Crimmitschau durch einen Treffer von Lucas Böttcher zum 1:4-Anschlusstreffer. Doch im zweiten Drittel machten die Eisbären dort weiter, wo sie in den ersten 20 Minuten aufgehört haben – in der 35. Minute traf Andrew Yogan zum Hattrick und zum 8:1-Pausenstand nach 40 Minuten. In den letzten 20 Minuten kam Crimmitschau mit drei Treffer zurück, doch der Heimsieg der Eisbären war über die gesamte Partie nicht gefährdet. Und so führen die Oberpfälzer nun mit 2:1 nach Spielen gegen die Westsachsen.
 

Die Spiele im Stenogramm: (3 Einträge)

 


Matchpuck abgewehrt! Alles oder nichts hieß es am Montagabend für Bietigheim in Spiel 3 bei den Selber Wölfen. Mit einem 0:2-Serienrückstand gingen die Steelers in die Partie – mit einer Niederlage wäre der sportliche Abstieg der Schwaben in die Oberliga Süd besiegelt gewesen. Doch Bieitgheim wehrte sich standhaft gegen Selb und holte erfolgreich einen 0:2-Rückstand auf. Jack Doremus glich in der 46. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:3 aus und zwang die Partie in die Overtime. Dort gelang Jackson Cressey der Lucky Punch – 93 Sekunden vor dem Ende der ersten Overtime. Die Wölfe konnten den ersten Matchpuck nicht nutzen, Bietigheim muss noch drei Spiele – ohne weitere Niederlage – gewinnen, um sich den Klassenerhalt zu sichern.

Sebastian Groß/Katharina Saager

 


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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 22 Stunden
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • gestern
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • gestern
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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