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Donnerstag, 30. Januar 2025

Vor dem 42. DEL2-Spieltag Krefeld geht mit Müller und Hirano ins Top-Spiel-Wochenende – Carlsson-Effekt in Kaufbeuren deutlich

Nach dem Trainerwechsel von Daniel Jun zu Leif Carlsson präsentierte sich der ESV Kaufbeuren um Top-Scorer Samir Kharboutli in guter Form.
Foto: Thomas Heide

Mit Dresden, Kassel, Krefeld, Rosenheim und Landshut stehen die fünf Aufstiegskandidaten vor der letzten Phase der DEL2-Hauptrunde allesamt in den Top Sechs, das Quintett ist auf Viertelfinalkurs. Landshut hat als Tabellensechster sechs Punkte Vorsprung auf den Siebten aus Weißwasser, der sogar schon zwei Spiele mehr absolviert hat. Am Sonntag kommt es für den EVL zum vierten und letzten Hauptrunden-Derby gegen den Rivalen Rosenheim. Nicht nur die beiden solide erarbeiteten Low-Scoring-Siege in Crimmitschau (2:0) und gegen Weißwasser (3:1) sorgten am letzten Wochenende für zufriedene Gesichter im EVL-Lager, sondern auch die Rückkehr der Leistungsträger Luca Zitterbart und Jakob Mayenschein. Trainer Heiko Vogler fand zudem lobende Worte für Torhüter Philipp Dietl, der in beiden Partien insgesamt nur einmal hinter sich greifen musste: „Er hat bravourös gehalten“, betonte der Coach. Wird der Youngster auch am Sonntag zwischen den Pfosten stehen? Und trifft der dann auf Starbulls-Neuzugang Cody Porter? SBR-Top-Goalie Oskar Autio war zuletzt angeschlagen, der Kanadier Porter kam als Absicherung.

Krefeld befindet sich vor dem erneuten Top-Spiel-Wochenende, die Vergleiche mit Kassel und Dresden (die Eislöwen müssen ohne Top-Scorer Dane Fox auskommen) stehen wieder an. Debütieren werden dabei wohl die Neuzugänge Marcel Müller und Yushiroh Hirano. „Malla“ kündigte gegenüber Extra-Tipp bereits an: „Ich werde alles geben und laufen, bis ich umfalle.“ Wenn Head Coach Thomas Popiesch den Japaner Hirano ins Rennen schickt, müsste ein anderer KEV-Kontingentspieler auf die Tribüne wandern. Nicht unwahrscheinlich, dass dann der Kanadier Matt Marcinew (nur sechs Punkte seit dem 15. Dezember) pausieren muss.
 

Die bevorstehenden Paarungen (2 Einträge)

 


Wie schnell ein Trainerwechsel positive Wirkung zeigen kann, hat in nur einer Woche die Personalie Leif Carlsson beim ESV Kaufbeuren gezeigt. Der schwedische Nachfolger von Daniel Jun führte die Allgäuer in seinen ersten acht Amtstagen zu acht Punkten. Nach dem Comeback-Sieg gegen Weiden zeigte der ESVK am Wochenende in Weißwasser und vor allem zu Hause gegen Spitzenreiter Dresden zwei starke Leistungen. „Für uns war das ein gutes Wochenende“, sagte Carlsson. „Wir hatten ein ganz schweres Auswärtsspiel und dann ein Match gegen die beste Mannschaft der Liga. Ich bin stolz auf die Jungs.“ An den positiven Trend will der ESVK beim Vorletzten Selb und gegen Schlusslicht Crimmitschau anknüpfen. Dann wird der Halbfinalist von 2024 am Ende nichts mit den Playdowns zu tun haben. Kontingentspieler Ryan Valentini wird im Joker-Trikot debütieren und den erkrankten Jacob Lagacé ersetzen.


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 20 Stunden
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
  • vor 20 Stunden
  • Erstmals seit 1983 wird der 16-malige Titelträger Team Canada in diesem Jahr nicht am Spengler Cup in Davos teilnehmen. Die Gastgeber und der kanadische Verband konnten sich nicht rechtzeitig auf eine Vertragsverlängerung einigen, Ziel beider Parteien sei indes eine Rückkehr in der Zukunft.
  • vor 2 Tagen
  • Der langjährige DEL-Spieler Matt Puempel, zuletzt im Dienst der Schwenninger Wild Wings, hat seinen ersten Job nach der Spielerlaufbahn ergriffen: Er wird Cheftrainer und General Manager des Juniorenteams Essex 73's in der Provincial Junior Hockey League.
  • vor 2 Tagen
  • Dominic Auger wird neuer Co-Trainer beim EC Bad Nauheim. Zuletzt sammelte der 49-Jährige erste Erfahrungen als Assistant-Coach bei denKSW IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord.
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