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Montag, 28. Juli 2025

Aus unserer aktuellen Ausgabe Schlenkers Neustart in Freiburg, Weidens Jermain auf der Suche nach Sicherheit und die Pläne von Warriner, Subr und Jirik

Ravensburgs Trainer Bo Subr
Foto: Kim Enderle

Die Saisonvorbereitung der DEL2-Clubs steht in den Startlöchern. In unserer neuen Ausgabe stellen einige Trainer ihre Pläne in Interviews vor, zudem sprechen Neuzugänge wie Vincent Schlenker (Freiburg), Maximilian Söll (Bietigheim) und Nick Jermain (Weiden) über ihre Erwartungen. Die Ausgabe ist ab heute als ePaper- oder Print-Ausgabe bequem in unserem Onlineshop sowie ab Dienstag im Handel erhältlich.

Kaufbeurens neuer Trainer Todd Warriner erklärt darin, warum er sich für die Kontingentspieler D'Artagnan Joly und Joe Cassetti entschieden hat. Zudem will der Kanadier beim ESVK, der bekanntlich auch von einer starken Nachwuchsarbeit lebt, die ambitionierten Akteure unterstützen. „Leute zu fördern, die jeden Tag hart arbeiten, um besser zu werden – das ist doch genau unsere Aufgabe“, meint der 51-Jährige.

„Die Sommerpause hat uns etwas Zeit gegeben, um zu analysieren, wo wir erfolgreich waren und wo wir uns noch verbessern können“, sagt Bo Subr, Head Coach von Vizemeister Ravensburg Towerstars. Der Tscheche muss in der kommenden Saison allerdings ohne Spieler wie Mathew Santos, Adam Payerl, Leonhard Korus, Jan Nijenhuis und Fabian Dietz auskommen. Subr bleibt dennoch zuversichtlich: „Wir glauben, dass wir auf den Positionen, auf denen wir Spieler ersetzen mussten, gute Lösungen gefunden haben. Insgesamt sind wir sehr zuversichtlich und natürlich gespannt, wie sich die Veränderungen auf dem Eis bemerkbar machen.“

Von 2020 bis 2022 war Ales Jirik schon einmal Co-Trainer beim DEL2-Team des EV Landshut, nun kehrt er unter dem neuen Chefcoach Uwe Krupp auf diesen Posten zurück. Im Interview liefert der gebürtige Tscheche einen kleinen Einblick, wie das EVL-Hockey in der kommenden Saison aussehen soll. Jirik betont: „Meine Philosophie zielt darauf ab, in der Defensive dem Gegner wenig Zeit und Raum zu geben und in der Offensive spielerische Lösungen zu finden. Wenn wir den Puck haben, sollen wir ihn nicht wegschießen, sondern – buchstäblich – Eishockey spielen.“

Die Station Weiden wird ein neues Abenteuer für Nick Jermain. Die Blue Devils sind für den US-Amerikaner zwar der vierte Club in Europa, doch noch nie stand der Außenstürmer zu Saisonbeginn in einem europäischen Kader. Die Vorbereitung mit dem Team soll nun zum großen Vorteil für den 29-Jährigen werden. „In der Vergangenheit bin ich oft unter schwierigen Umständen nach Europa gekommen. Jetzt freue ich mich darauf, in einem stabilen Umfeld zu starten – ich bin überzeugt, dass ich mit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen eine starke Saison spielen kann.“

Tim Heß
 


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Selbs Verteidiger Moritz Raab hat sich am vergangenen Freitag im Testspiel gegen Crimmitschau eine Oberkörperverletzung zugezogen, die schlimmer ist als zunächst vermutet. Er wird dem Oberligisten drei bis vier Monate fehlen.
  • gestern
  • Die Kassel Huskies kooperieren weiter mit den Hammer Eisbären. Seit der Saison 2022/23 besteht zwischen DEL2-Club und dem Oberligisten eine Partnerschaft. „Die Verlängerung der Kooperation ist ein logischer Schritt. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt“, sagte Kassels Sportdrektor Daniel Kreutzer.
  • vor 2 Tagen
  • Beim Nord-Oberligisten Herne ist die Kapitänsfrage beantwortet: Justus Meyl wird die Miners in der Saison 2025/26 mit dem „C“ auf der Brust aufs Eis führen. Unterstützt wird er dabei von seinen Assistenten Brad Snetsinger und Hugo Enock. Falls einer der drei ausfällt, wird Dennis Palka nachrücken.
  • vor 2 Tagen
  • Nach insgesamt 869 Einsätzen (529 Punkte) beendet Tyson Barrie (34), Sohn des Ex-Frankfurters Len Barrie, seine aktive NHL-Laufbahn. Der Verteidiger verbrachte den Großteil seiner Karriere in Colorado und Edmonton, in der Saison 2024/25 spielte Barrie für die Calgary Flames sowie deren AHL-Farmteam.
  • vor 3 Tagen
  • Colt Conrad, der schon die gesamte vergangene Saison verletzungsbedingt fehlte, wird Bremerhaven auch beim Saisonstart nicht zur Verfügung stehen. „Aber wir werden ihm die nötige Zeit geben, um komplett gesund zurückzukehren“, erklärte Pinguins-Sportdirektor Sebastian Furchner.
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