Anzeige
Donnerstag, 12. März 2026

Vor Start der DEL2-Playdowns am Freitag Freiburgs Salmik trotz Vorteil gegen Kaufbeuren gewarnt: „Müssen mental stark bleiben“ – Gaudets Bad Nauheim startet in Weiden

Kevin Gaudet startet mit Bad Nauheim am Freitag in Weiden in die DEL2-Playdowns 2026.
Foto: Andreas Chuc 

Nach dem Pre-Playoff-Auftakt am Mittwoch beginnen am Freitagabend in der DEL2 auch die Playdowns. Mit dem EHC Freiburg, den Blue Devils Weiden, dem EC Bad Nauheim und dem ESV Kaufbeuren müssen sich vier Clubs dem Nervenspiel im Kampf um den Klassenerhalt stellen. Kaufbeuren ist dabei der einzige Zweitligist, der auch im Vorjahr in den Playdowns gelandet war. 2025 reichten den Allgäuern in der ersten Runde drei Siege gegen den späteren Absteiger Selb zum DEL2-Verbleib. 

Nun haben allerdings die Joker selbst die schlechteste Ausgangsposition. Aufgrund von 17 Zählern Rückstand nach der Hauptrunde auf den Erstrunden-Gegner Freiburg wird die Serie nicht im klassischen Best-of-seven-Modus-ausgetragen. Freiburg benötigt nur drei Siege für den vorzeitigen Klassenerhalt, Schlusslicht Kaufbeuren vier. Und: Auch in einer eventuellen Serie gegen Bad Nauheim oder Weiden in der 2. Playdown-Runde würde der ESVK mit dieser Hypothek – sowie erneut auswärts – starten.

Immerhin lichtete sich zuletzt das Kaufbeurer Lazarett, pünktlich zum Playdown-Start meldet sich auch der technisch starke US-Amerikaner Joe Cassetti (drei Tore und zwei Vorlagen in neun Spielen) wieder fit. Und auch die Formtabelle der letzten fünf sowie zehn Spiele, wo der ESVK jeweils auf Platz acht rangiert, spricht für den ESVK. „Kaufbeuren ist ein unangenehmer Gegner. Das wird nicht einfach. Wir müssen mental stark sein“, weiß daher auch Freiburgs Sportchef Peter Salmik. Der EHC kann wohl wieder auf den langjährigen Leistungsträger Niko Linsenmaier zurückgreifen. Extrem bitter ist jedoch, dass Torjäger Eero Elo für den Rest der Saison ausfällt. Hoffnungsträger sind daher mit Fabian Ilestedt und Nachverpflichtung Lynden McCallum (16 Punkte in 14 Spielen) zwei andere Kontingentspieler.

Die Playdown-Termine im Überblick (1 Einträge)

 

 

Die teuflische Best-of-seven-Serie zwischen Weiden und Bad Nauheim startet in der Oberpfalz, nachdem die Blue Devils den Roten Teufeln am letzten Spieltag der Hauptrunde mit einem Sieg in Rosenheim noch den zwölften Platz abluchsen konnten. Das 4:3 nach Verlängerung bei den Starbulls war zugleich das erste Erfolgserlebnis unter Head Coach Alan Letang. Die Vorbereitung auf den ersten Vergleich mit Bad Nauheim dürften sich für den Kanadier allerdings schwierig gestaltet haben. Denn der Kontrahent aus Mittelhessen nahm nach einer negativen sportlichen Entwicklung unter Peter-Russell-Nachfolger Antti Karhula am Montag erneut einen Trainerwechsel vor; implementierte Kevin Gaudet. „Menschlich war das keine einfache Entscheidung. Aber in dieser Phase geht es allein um den Club. Wir müssen alles daran setzen, den DEL2-Klassenerhalt zu sichern und der Mannschaft für die Serie gegen Weiden neue Energie zuzuführen“, erklärten die Geschäftsführer Andreas Ortwein und Christopher Fiori. Brisant ist, dass mit Bad Nauheims Ryan Olsen (noch drei Spiele) und Weidens Alex-Olivier Voyer (ein Spiel) zwei Angreifer zu Beginn der Serie gesperrt fehlen werden.

Außerdem werden am Freitagabend die zweiten Spiele der beiden Pre-Playoff-Serien ausgetragen. Dabei können Landshut und Weißwasser nach ihren Heimsiegen am Mittwoch ins Playoff-Viertelfinale einziehen.

Tim Heß

Die Pre-Playoff-Termine im Überblick (1 Einträge)

 

Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 6 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • gestern
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • gestern
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 2 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.