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Sonntag, 10. Oktober 2021

4. DEL2-Spieltag am Sonntag Frankfurt ohne Probleme gegen den EV Landshut, Eispiraten weiter ungeschlagen, Kassel holt in Bad Nauheim die ersten drei Punkte

Keine Chance für Landshuts Torhüter Olafr Schmidt: Pierre Preto erzielt das 4:0 für die Löwen Frankfurt.
Foto: Hübner

Gelungener Sonntagabend für die Teams aus Sachsen in der DEL2. Die Dresdner Eislöwen und Trainer Andreas Brockmann feierten beim 5:4-Erfolg über dessen Ex-Team Kaufbeuren den zweiten Heimsieg der noch jungen Saison. Die Eispiraten Crimmitschau behielten nach frühem 0:3-Rückstand zum zweiten Mal an diesem Wochenende im Shootout die Oberhand, diesmal gegen Freiburg (4:3 n.P.). Die Lausitzer Füchse machten mit einem 6:3-Erfolg bei Aufsteiger Selb ihr Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Die Löwen Frankfurt behielten ihre perfekte Bilanz – und die Tabellenführung – mit einem überzeugenden Heimauftritt gegen Landshut. Beim Derby in Bad Nauheim holte Kassel die ersten drei Punkte der Saison. Heimsiege feierten zudem Ravensburg und Bad Tölz.

Einen munteren Schlagabtausch lieferten sich die Dresdner Eislöwen und der ESV Kaufbeuren, der am Sonntag erneut von Co-Trainer Sebastian Osterloh betreut wurde. Das erste Drittel ging mit 2:1 an die Sachsen, der zweite Abschnitt mit dem gleichen Ergebnis an die Allgäuer. Und weil das Ergebnis des letzten Drittels wieder 2:1 lautete, behielten die Eislöwen die drei Punkte an der Elbe. Kapitän Jordan Knackstedt hatte knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene den letzten und entscheidenden Treffer markiert. Dresden bleibt damit nach zwei Auswärtsniederlagen zu Hause weiter ohne Punktverlust. Bei Kaufbeuren kam der 19-jährige Goalie Sebastian Graf zu seinem DEL2-Debüt.

Die Spiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


Einen Blitzstart legten die Wölfe Freiburg, angetrieben vom Rückenwind nach dem Derbysieg gegen Ravensburg am Freitag, am Sonntag in Crimmitschau hin. Bei den noch ungeschlagenen Eispiraten führte die Mannschaft von Trainer Robert Hoffmann bereits nach 20 Spielminuten mit 3:0. Doch die Hausherren kämpften sich zurück in die Partie und glichen nach zwei Toren im zweiten Drittel in der 42. Spielminute durch Scott Feser aus. Mit der Schlusssirene wären die Gäste aus dem Breisgau beinahe als Sieger vom Eis gegangen, doch der Treffer der Wölfe fiel den Bruchteil einer Sekunde zu spät. So ging es in die Verlängerung, die keine Entscheidung brachte, und anschließend ins Penalty-Schießen, welches die Eispiraten bereits am Freitag in Kaufbeuren üben konnten. Den entscheidenden Treffer setzte Mathieu Lemay zum Heimsieg der Westsachsen, die damit auch nach vier Spielen ungeschlagen sind.

Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt zogen die Lausitzer Füchse beim Gastspiel in Selb mit drei Toren im Mitteldrittel auf 5:2 davon. Diesen Vorsprung ließen sich die Gäste aus Ostsachsen nicht mehr nehmen, auch wenn Youngster Nikita Naumann für die Wölfe im Schlussdrittel zwischenzeitlich verkürzen konnte. Peter Quenneville setzte, auf Vorlage des überragenden Verteidigers Steve Hanusch (ein Tor, zwei Assists), den Schlusspunkt zum 6:3-Auswärtsieg für die Füchse. Weißwasser feierte damit den dritten Erfolg im vierten Saisonspiel und ein Sechs-Punkte-Wochenende. Für Aufsteiger Selb gab es in den beiden Heimspielen am Wochenende dagegen nichts zu ernten.

Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt markierte in der 59. Spielminute den 5:4-Siegtreffer im Duell mit Kaufbeuren.
Foto: Thomas Heide

 

Nächste starke Performance der Löwen Frankfurt: Gegen Mitfavorit EV Landshut, der am Freitag noch zehn Tore in Selb erzielte, führte das Team von Bo Subr durch Matt Carey (7.), Yannick Wenzel (11.) und Ryon Moser (12.) früh mit 3:0. Pierre Preto legte nur 35 Sekunden nach der ersten Pause nach. In der Folge ließen die Südhessen nichts mehr anbrennen. Torhüter Bastian Kucis verdiente sich bei seinem ersten Einsatz ein 29-Save-Shutout. Kassel erholte sich von der schwachen Leistung, die die Huskies am Freitag bei der Derby-Pleite gegen Frankfurt (1:6) zeigten. In Bad Nauheim brachte Jake Weidner (14.) die Schlittenhunde mit einer Einzelaktion auf die Siegerstraße. Im Mitteldrittel erhöhte Jamie MacQueen (31.). Der Torjäger musste nach Vorarbeit von Brett Cameron nur noch einschieben. Der Anschlusstreffer von Tristan Keck (47.) per Alleingang verhalf den Roten Teufeln, die immer wieder an Jerry Kuhn scheiterten, nicht zum Comeback. Kassels Top-Scorer Lois Spitzner (60.) machte mit einem Empty-Net-Goal aus der eigenen Zone alles klar.

Bayreuth kassierte in Ravensburg die dritte Niederlage in Serie. Selbst der Doppelpack von Ville Järveläinen verhalf den Wagnerstädtern nicht zu einem Punktgewinn. Die Towerstars stellten vier verschiedene Torschützen, der Gamewinner (48.) ging auf das Konto von Georgiy Saakyan. Förderlizenzspieler Wojciech Stachowiak (ERC Ingolstadt) hinterließ mit zwei Treffern einen bleibenden Eindruck. Bad Tölz besiegte die Heilbronner Falken in einer intensiven Partie knapp mit 3:2. Thomas Merl traf doppelt für die Oberbayern. Bei den Käthchenstädtern waren mit Noah Dunham (erstes DEL2-Tor) und Simon Thiel zwei junge Stürmer als Torschützen vertreten. Für Falken-Verteidiger Brock Maschmeyer war die Partie hingegen bereits in der 16. Minute (Matchstrafe nach einem Check von hinten) beendet. Löwen-Stürmer Grant Besse schied verletzt aus.

Sebastian Groß/Tim Heß


Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Als letztes Team sind die Dragons de Rouen in das Viertelfinale der CHL-Saison 2021/22 eingezogen. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg über den EC Red Bull Salzburg genügte den Franzosen am Mittwochabend eine 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Niederlage in Österreich für das Weiterkommen.
  • vor 13 Stunden
  • Trainerwechsel beim russischen U20-Nationalteam rund einen Monat vor dem Auftakt der Weltmeisterschaft in Kanada: Der zweimalige Stanley-Cup-Champion Sergei Zubov (51) ersetzt als Head Coach den ursprünglich vorgesehen Oleg Bratash (55), welcher indes im Trainerstab verbleiben soll.
  • vor 13 Stunden
  • Das coronabedingt abgesagte CHL-Achtelfinalrückspiel zwischen Lukko Rauma (Finnland) und dem HC Bozen (ICE Hockey League) wird aufgrund fehlender Lücken im Spielkalender nicht nachgeholt. Als 3:1-Hinspielsieger ist daher Lukko Rauma für die Runde der letzten Acht qualifiziert, wie die CHL mitteilte.
  • vor 13 Stunden
  • Der ESV Kaufbeuren aus der DEL2 hat am Mittwochnachmittag zwei Corona-Fälle in seinem Spielerkader vermeldet. Da der Rest des Teams negativ getestet wurde, sollen die beiden Wochenendmatches gegen Bayreuth (Freitag) sowie in Weißwasser (Sonntag) jedoch stattfinden.
  • vor 14 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen (DEL2) haben den Vertrag mit Timo Walther frühzeitig bis 2023 verlängert. Der 23-jährige Angreifer kehrte vor der laufenden Saison aus Nürnberg zu den Eislöwen zurück und kam seither in 16 Partien zu vier Treffern sowie acht Assists.
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