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Sonntag, 21. November 2021

16. Spieltag in der DEL2 am Sonntag Dresdner Lauf hält auch in Kaufbeuren an, Bad Nauheim übernimmt nach achtem Auswärtssieg die Tabellenführung, Hattrick von Noah Dunham

Heilbronns Noah Dunham (rechts) war beim Spiel gegen Bad Tölz um Ex-Falke Ian Brady nicht zu stoppen.
Foto: Marc Thorwartl

Mit zwei Auswärtssiegen begann der 16. Spieltag in der DEL2, an dem coronabedingt nur vier Begegnungen anstanden. Weil die Teams aus Selb, Crimmitschau und Landshut in Quarantäne sind, hatten auch Frankfurt, Freiburg und Weißwasser spielfrei. Derweil konnten die Dresdner Eislöwen ihre Siegesserie fortsetzen und gewannen in Kaufbeuren mit 4:2. Satte elf Treffer sahen die gut 1.000 Zuschauer in Bayreuth, wo sich der Gast aus Ravensburg mit einem Last-Second-Goal in der Overtime den zweiten Punkt sicherte und mit 6:5 triumphierte. Mit einem weiteren Auswärtserfolg übernahm der EC Bad Nauheim die Tabellenführung und fügte den Kassel Huskies die zweite Derbyniederlage des Wochenendes zu. Die Heilbronner Falken beendeten gegen Bad Tölz eine fünf Spiele anhaltende Niederlagenserie.

Die Dresdner Eislöwen reiten weiter auf der Erfolgswelle und gewannen am Sonntag auch ihre dritte Partie nach der Länderspielpause. Die Auswahl von Cheftrainer Andreas Brockmann setzte sich mit 4:2 bei dessen Ex-Club in Kaufbeuren durch. Der Schwede Johan Porsberger legte im ersten Abschnitt den Grundstein für den Auswärtssieg – und den knappen Vorsprung gaben die Eislöwen nicht mehr aus der Hand. Mit drei Vorlagen war Verteidiger Maximilian Kolb der Mann des Abends bei den Gästen.

Die Spiele im Stenogramm: (4 Einträge)

 


Ganze neun Sekunden waren in Bayreuth gespielt, als Sam Herr zur Gästeführung traf – und ihm sollte auch das letzte Wort an diesem denkwürdigen Eishockeyabend in Bayreuth gehören. Nach je einem weiteren Tor auf jeder Seite führten die Towerstars zur ersten Pause im Tigerkäfig mit 2:1. Nach 40 Minuten hatte Ravensburg seinen Vorsprung auf 4:2 ausgebaut. Doch Bayreuth kam mit drei Treffern im Schlussabschnitt zurück, einmal mehr angeführt von Ville Järveläinen, der an allen fünf Toren der Tigers beteiligt war (zwei Treffer, drei Vorlagen). Auch den Bayreuther 5:5-Ausgleichstreffer durch den ehemaligen Ravensburger Daniel Stiefenhofer 18 Sekunden vor der Schlusssirene mit gezogenem Torhüter und damit zwei Mann mehr auf dem Eis bereitete der Finne vor. Als sich in der Verlängerung die Tigers ins Penalty-Schießen retten wollten, machten die Towerstars kurzen Prozess. Charlie Sarault behielt den Überblick und Sam Herr musste nur noch zum 6:5-Sieg für die Gäste ins halbleere Tor einschießen – eine Sekunde vor dem Ende der Overtime!

Der EC Bad Nauheim verteidigte beim Hessenderby in Kassel die perfekte Auswärtsbilanz und holte im achten Spiel auf fremden Eis die Punkte 22 bis 24. Stefan Reiter brachte die Wetterauer – per Rebound nach einem cleveren Schuss von Robin van Calster – noch vor der ersten Pause in Führung, Kassel verpasste im Mitteldrittel trotz deutlicher Überlegenheit den Ausgleich. Anschließend rückte Jordan Hickmott in den Vordergrund: Der Kanadier bereitete das 2:0 von Jerry Pollastrone mustergültig vor und erzielte das entscheidende 3:1 aus Nauheimer Sicht selbst. Zudem glänzte Torhüter Felix Bick mit 30 Saves. Mit dem Coup – dem sechsten Dreie in Serie – übernahmen die Roten Teufel die Tabellenführung von den am Sonntag inaktiven Löwen Frankfurt, für die Schlittenhunde war es hingegen die zweite Derbypleite des Wochenendes.

Die Heilbronner Falken führten im Duell mit den Tölzer Löwen nach 40 Minuten bereits mit 4:1. Youngster Noah Dunham gelang ein Doppelpack. In Schlussabschnitt kam das Team von Kevin Gaudet beim zweiten Einsatz von Torhüter Jimmy Hertel aber durch einen Doppelschlag von Lubor und Nico Kolb binnen 27 Sekunden nochmal ran. Dann komplettierte Dunham aber seinen Hattrick und verschaffte den Käthchenstädtern wieder etwas Luft. Der Gamewinner ging aber auf das Konto von Torjäger Jeremy Williams, weil die Bayern sich nicht aufgaben und durch zwei späte Tore von Tyler McNeely und Lubor Dibelka nochmal für Spannung sorgten. Für einen Punktgewinn reichte es aber nicht.

Sebastian Groß/Tim Heß


Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Das Spiel zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Schwenninger Wild Wings in der PENNY DEL am Freitagabend wird erst um 20:45 Uhr beginnen. Grund ist eine Vollsperrung der Autobahn bei der Anreise des Schwenninger Teams.
  • vor 16 Stunden
  • Die Straubing Tigers (PENNY DEL) müssen mehrere Wochen auf Sebastian Vogl und Mario Zimmermann verzichten. Vogl zog sich am Dienstag in Schwenningen eine Unterkörperverletzung zu und fällt vier bis sechs Wochen aus. Zimmermann verletzte sich im DEL2-Spiel des EV Landshut gegen Dresden.
  • vor 16 Stunden
  • Claude Julien, langjähriger NHL-Coach bei den Montréal Canadiens und Boston Bruins, steht beim Spengler Cup als Cheftrainer von Team Canada an der Bande. GM der Mannschaft wird die Coyotes-Legende Shane Doan sein.
  • vor 17 Stunden
  • Die Partie der Oberliga Nord am Freitagabend zwischen dem Krefelder EV und dem EHC Erfurt wurde abgesagt. Die Gäste aus Thüringen müssen auf gleich zehn Akteure verletzungsbedingt verzichten. Eine Aufstockung des Teams mit Förderlizenzspielern sei wegen der 3G-Plus-Regel nicht möglich, so der Club.
  • vor 21 Stunden
  • Die Termine für das CHL-Viertelfinale stehen fest: Der EHC Red Bull München tritt am 7. Dezember in Finnland bei Lukko Rauma an, das Rückspiel in der bayerischen Landeshauptstadt findet am 14. Dezember statt.
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