Mittwoch, 19. April 2017

Löwen erneut vor dem Sweep 4:2-Auswärtssieg in Spiel 3: Löwen Frankfurt haben eine Hand am Meisterpokal der DEL2

<p>Die Löwen setzten sich auch im dritten Vergleich mit den Steelers durch.<br/>Foto: Hübner<br/></p>

Die Löwen setzten sich auch im dritten Vergleich mit den Steelers durch.
Foto: Hübner

Die Löwen Frankfurt haben eine Hand am Meisterpokal in der DEL2. Mit 4:2 gewannen die Hessen auch Spiel 3 der Finalserie gegen Bietigheim am Mittwochabend im Ellental. Damit sind die Löwen in den Playoffs weiter ungeschlagen und nur noch einem Sieg vom dritten Sweep in Serie entfernt. Bereits am Freitagabend in Frankfurt können die Jungs von Trainer Paul Gardner die Meisterschaft in der DEL2 perfekt machen.

Nach kurzem Belauern zum Start in das Spiel entwickelte sich im ersten Abschnitt ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die läuferisch etwas frischeren Gästen aus Frankfurt. Diese nutzten auch ihr erstes Powerplay des Abends sogleich und gingen wie schon in den ersten beiden Finalspielen in Führung. Nach einem Schuss von Patrick Jarrett von halbrechts musste Clarke Breitkreuz die Scheibe nur noch über die Linie drücken (12.). Richie Mueller hätte kurze Zeit später sogar erhöhen können, doch traf der Routinier der Löwen nur den Pfosten. So blieb es nach 20 Minuten bei der knappen 1:0-Führung der Hessen.

Und es kam noch besser für die Löwen. In der 24. Spielminute konnte C.J. Stretch auf 2:0 für das Team von Trainer Paul Gardner erhöhen und lange Zeit deutete alles auf die nächste klare Angelegenheit hin. Doch dann war es ausgerechnet Verteidiger Bastian Steingroß, der für einen Hoffnungsschimmer am Steelers-Horizont sorgte. Sein Tor zum 1:2-Anschluss 29 Sekunden vor der zweiten Drittelpause brachte die Hausherren wieder ins Spiel.

Doch die Hoffnung währte nur kurz, denn der Start in den Schlussabschnitt ging für die Steelers gründlich daneben. Schon in der 42. Minuten stellte Nils Liesegang den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit dem 4:1 durch Lukas Laub (52.) schien die Messe dann endgültig gelesen. Doch ein Überzahltreffer von Adam Borzecki (57.) brachte die Hausherren noch einmal auf zwei Tore heran. Bietigheim warf noch einmal alles in die Waagschale, doch es sollte den Steelers kein weiterer Torerfolg gelingen.

Sebastian Groß

DAS SPIEL IM STENOGRAMM:

Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
2:4 (0:1, 1:1, 1:2)
Tore:
0:1 (12.) C. Breitkreuz, 0:2 (24.) Stretch, 1:2 (40.) Weller, 1:3 (42.) Liesegang, 1:4 (52.) Laub, 2:4 (57.) Borzecki; Strafminuten: Bietigheim Steelers: 8, Löwen Frankfurt: 6; Zuschauer: 4.167

Die besten Bilder vom Spiel (5 Einträge)

 


Kurznachrichtenticker

  • vor 12 Stunden
  • Der Weltverband IIHF hat die provisorischen Sperren gegen die beiden ukrainischen Nationalspieler Eduard Zakharchenko und Vladimir Varivoda, die im Rahmen der Division-IA-WM 2017 in einen geplanten Wettbetrug involviert gewesen sein sollen, aus Mangel an Beweisen vorerst wieder aufgehoben.
  • vor 12 Stunden
  • Gute Nachricht für die Krefeld Pinguine: Laut Rheinischer Post hat der Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH (Betreiber der Arena) dem neuen Mietvertrag mit den Pinguinen bezüglich der Nutzung des Königpalastes zugestimmt. Die Unterschriften der jeweiligen Geschäftsführer sollen zeitnah folgen.
  • vor 13 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen haben ihren Kader erweitert und bis zum Saisonende Thomas Schmid unter Vertrag genommen. Der 23-jährige Verteidiger wechselt vom Oberligisten Harzer Falken an die Elbe. In der laufenden Spielzeit bestritt Schmid 40 Spiele in der Oberliga und erzielte dabei 14 Tore.
  • vor 16 Stunden
  • James Wisniewski, bis vor zwei Wochen noch in Diensten der Kassel Huskies und nun bei Olympia mit Team USA im Viertelfinale ausgeschieden, wird nicht zum DEL2-Cub zurückkehren. „Ich gehe nach Kalifornien und schaue, was passiert“, sagte der Defender der Tageszeitung HNA.
  • vor 17 Stunden
  • Die finnische Frauen-Nationalmannschaft hat sich mit einem 3:2-Erfolg über die Olympische Athletinnen aus Russland die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang gesichert. Das Endspiel zwischen Kanada und den USA findet dann am Donnerstag (5.10 Uhr MEZ) statt.

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